Fair auf augenhöhe

Wir sind keine Bittsteller, wir sind Profis!

Wir setzen uns ein für eine faire Zusammenarbeit zwischen freien Journalist*innen und Auftraggeber*innen. Deshalb haben wir den Code of Fairness entwickelt: Zehn Kriterien, die ein Miteinander auf Augenhöhe definieren. Inzwischen haben sich einige Medienhäuser zum Code bekannt: DIE ZEIT, der Freitag, die P.M.-Gruppe, Eltern und National Geographic. Leider scheitern viele Gespräche daran, dass sich Medienhäuser nicht im Stande sehen, innerhalb von vier Wochen nach Abgabe eines Auftrags ein Honorar zu zahlen. Eine Schande. 

Gibt es dennoch Probleme zwischen Freien und Festen, kooperieren wir bei einigen Medien mit Ombudsleuten. Sie behandeln Deine Anfragen vertraulich und vermitteln zwischen den Fronten.

Manchmal bleibt Streit trotzdem nicht aus. Vor allem im Netz oder bei Recherchen sind wir Freien oft Hass und Bedrohungen ausgesetzt. Wir brauchen die Loyalität und den Schutz unserer Auftraggeber*innen. Das fordern wir ein, zum Beispiel mit unserem Manifest der Freien.

Die Corona-Krise hat ein Übriges getan, um manche Freie in existenzielle Nöte zu bringen. Dabei versorgen wir die Öffentlichkeit gerade in schwierigen Zeiten mit gut recherchierten Informationen. Unser Aufruf an Auftraggeber: Seid solidarisch! Wir dringen auf Ausfallhonorare, Ersatzaufträge, kurz, die Solidarität der Redaktionen mit freien Journalist*innen.

Hat das alles nichts geholfen, dann schaltet sich der Vorstand gern als Vermittler ein, allerdings aus verständlichen Gründen nur für Mitglieder. Deswegen: