Faire Honorare

Wir arbeiten nicht für Scheißbuden!*

Über Geld redet „man“ nicht? Wir schon. Vielleicht liegt vor dir einer unserer knallgrünen Freischreiber-Stifte. Darauf steht: „Verhandle, gottverdammtes Arschloch!“, ein Zitat des Schweizer Journalisten Constantin Seibt. Es trifft den Kern unserer Kampagne „Verkauf Dich zum Höchstpreis“: Wir Freie müssen lernen, für unseren Wert einzustehen, offen über Geld zu sprechen – und im Zweifel „nein“ zu sagen.

Um bestmögliche Honorare durchzusetzen, unterstützen wir unsere Mitglieder mit Tipps in Seminaren und in den Freienbibeln (Nr. II erscheint im Herbst 2021). Außerdem haben wir das Honorartool wasjournalistenverdienen.de ins Leben gerufen, das wir aktuell überarbeiten. Hier tragen Freie anonym Honorare ein, schaffen so einen Rundumblick über den Verdienst in der Branche. Seit 2019 fassen wir die Ergebnisse jährlich im Freischreiber-Honorarreport zusammen.

Leider belegen sie eine alte Vermutung: Die Honorare im freien Journalismus sind meist zu niedrig.

2017 starteten wir die Kampagne „Jedes Wort ist’s Wert“. Darin setzten wir uns ein für eine Bezahlung nach Aufwand, nicht nach Umfang des jeweiligen Formats. Zeilen- oder Seitenhonorare bilden journalistische Leistung nur unzureichend ab. Auch politisch setzen wir uns für eine Bezahlung nach Aufwand ein und wollen, das diese Formulierung ins Urheberrechtsgesetz aufgenommen wird.

Wer vom freien Journalismus leben möchte, muss über Geld reden. „Verhandle, gottverdammtes Arschloch!“ ** Wir unterstützen dich dabei.

* Zitat aus dem Honorarreport 2019

** Zitat Constantin Seibt

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