Mitglieder melden sich bitte hier zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 02. Oktober 2021 an.

Die Mitgliederversammlung von :Freischreiber hat am 9. November 2019 einen neuen Vorstand gewählt.

Carola Dorner, Jakob Vicari, Katharina Jakob, Jens Eber und Katharina Dockhorn (in Abwesenheit) wurden im Amt bestätigt. Nicola Kuhrt, Caroline Schmidt-Gross, Anna Heidelberg-Stein und Oliver Eberhardt sind neu dazu gekommen. Herzlichen Glückwunsch! Aus dem alten Vorstand waren Frank Keil, Gabriele Meister, Steve Przybilla und Andreas Unger nicht mehr angetreten. Freischreiber dankt ihnen an dieser Stelle für ihr jahreslanges ehrenamtliches Engagement. Als Vorstandspraktikantin unterstützt das Team weiterhin Lea de Gregorio. Mehr zum neuen Vorstand hier.

Hamburg, 11.10.2019

Manchmal gibt es das: Redaktionen, bei denen die freien Journalistinnen und Journalisten nicht gesichtslose Zulieferer sind, sondern Teil des Ganzen. Einmal im Jahr lädt die G+J Familienredaktion, zu der u.a. ELTERN, ELTERN FAMILY und URBIA gehören, alle Freien zum Autorentag ein. Zum Austausch, zum Kennenlernen und zum Diskutieren neuer Strategien. „Ohne Freie könnten wir unsere Hefte und Digitalangebote gar nicht herausgeben. Die Freien sind ein sehr wertvolles Kapital“, sagt Bernd Hellermann, Editorial Director der G+J Familienredaktion. Es ist also nur konsequent, dass ELTERN der Zusammenarbeit nun einen festen Rahmen verliehen hat.

Am Freitag, dem 11. Oktober 2018, unterschrieb die G+J Familienredaktion den Code of Fairness von Freischreiber. Der Code ist eine freiwillige Selbstverpflichtung für den fairen Umgang zwischen Redaktion und freien Journalistinnen und Journalisten. Er umfasst zehn Punkte, zu denen unter anderem angemessene Honorare, fristgerechte Bezahlung und die verbindliche Abnahme von Beiträgen gehören.

Zum Unterzeichnungstermin erschien fast die gesamte Führung: Bernd Hellermann, die Redaktionsleiterinnen Rosa Wetscher und Franziska Klingspor sowie Managing Editor Oliver Steinbach. „Wir freuen uns sehr, dass ELTERN sich dazu entschlossen hat, den Code zu unterzeichnen“, sagt Freischreiber-Vorstandsvorsitzende Carola Dorner. „Von unseren Mitgliedern haben wir bislang nur Gutes über die Zusammenarbeit gehört.“

Gegenseitige Wertschätzung ist leider immer noch keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr freuen wir uns, dass einige Redaktionen mit gutem Beispiel vorangehen. Bisher haben Die Zeit, Krautreporter, Der Freitag und die P.M.-Gruppe den Code of Fairness unterschrieben.

Hier geht es zur Pressemitteilung als pdf, hier zum Freischreiberlogo in der Druck– und in der digitalen Version und hier zum Bild der Unterzeichner.

16. Oktober 2018

Hölle-Preis an „Tagesspiegel“ übergeben.

Heiß stellten wir es uns in der Hölle vor. Und dann war es dort aber gar nicht so unangenehm an diesem mittelwarmen Sommertag im Juli. Weil Lorenz Maroldt zur Preisvergabe im April nicht nach Hamburg kommen konnte, kam der Preis jetzt in Begleitung der Vorstände Benno Stieber und Carola Dorner zum „Tagesspiegel“ nach Berlin.

Dort wurde er freundlich entgegengenommen. Normalerweise rechnen wir mit Widerrede, Lamento, Beteuerungen. Beim „Tagesspiegel“ erlebten wir nichts davon. Ein einsichtiger Chefredakteur Maroldt erklärte uns, wie es zur Katastrophe kam, die dazu führte, dass die „Tagesspiegel“-Freien von heute auf morgen im Regen standen. Es war nämlich eine Anweisung des Verlages. Den Negativ-Preis müsse er dann ja wohl entgegennehmen, sagte Maroldt.

Aber ein Weg aus der Hölle ist möglich. Vielleicht auch für den „Tagesspiegel“. Tatsächlich macht man sich dort Gedanken über alternative Vergütungsmodelle, um die Zusammenarbeit mit den Freien zu optimieren. Unseren Code of Fairness haben wir Lorenz Maroldt als Anregung dagelassen. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Juli 2016

Heidi Schmidt auf die Frage, warum sie als Freiberuflerin arbeitet und bei Freischreiber mitmacht.

Heidi berichtet aus München über: Berge, Lebensraum, persönliche Herausforderung, Brauchtum und Traditionen.

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Dieses Video entstand während der Freundschaftskampagne der Freischreiber.

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Was ist Freischreiber, wofür stehen wir? Freischreiber kann man persönlich kennenlernen. Bei einem unserer Stammtischen reden wir zwei, drei Stunden über Facetten des Freiseins. Oder Sie können sich in unserem Film einen Eindruck verschaffen, wofür wir stehen. Freischreiber in 153 Sekunden. Das sind wir. Das wollen wir. So ticken wir.

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Realisiert von Lighthouse Film. Michael Schomers (Buch & Regie) und Nils Schomers (Kamera & Schnitt).

Zugegeben, wir waren skeptisch gegenüber diesem Crowd-Dingsbums. Dank Ihrer grandiosen Unterstützung haben wir gerade die 9000-Euro-Marke geknackt. Dass die Freienbibel so gut ankommt, freut uns unbändig. Uns freut vor allem, dass es so viele 25-Euro-Unterstützer sind. Ein artiger Dank vom versammelten Freischreiber-Vorstand nur für Sie: Jetzt haben wir ein schönes Luxusproblem: Was tun wir mit dem Zuviel-Geld? Bei uns flogen keine Sektkorken (auch wenn wir durchaus in Feierlaune sind). Wir haben beschlossen: Alles Geld fließt ohne Abzug in die Bibel. Unsere Kalkulation für die Freienbibel auf Krautreporter war verdammt knapp gestrickt und am Rand der Selbstausbeutung. Wir sind deshalb dankbar für jeden weiteren Cent, damit wir unseren Autoren halbwegs faire Honorare bezahlen können. Gutes Layout, gute Autoren, guter Druck – jeder Cent wird für diese Zwecke verwendet.

Gestern mittag ging diese Email von Kai Schächtele an die Mitglieder von Freischreiber. Wir veröffentlichen sie heute auch an dieser Stelle: Liebe Mitglieder, am vergangenen Wochenende hat sich der Vorstand zu seiner inzwischen bereits traditionellen Jahresauftakt-Klausur im idyllischen Laase im Wendland getroffen. Wir haben das vor uns liegende Jahr geplant und Aufgaben verteilt. Wir haben über die Zukunft des Urheberrechts diskutiert und uns die Füße wund getanzt. Und wir haben die Weichen gestellt für die Zukunft des Verbands. Dies ist vor allem der Grund, warum ich mich heute persönlich an Euch wende. Ich habe mich entschieden, den Freischreiber-Vorsitz aufzugeben. Bis zu den Neuwahlen im Herbst wird Benno Stieber das Amt kommissarisch übernehmen und sich dann zur Wahl stellen. Seit Monaten ist in mir der Gedanke gereift, dass meine Mission in diesem Verband erfüllt ist. Von der ersten Konferenz in Hamburg im Februar 2008 bis heute sind knapp vier Jahre vergangen. In dieser Zeit haben wir Freischreiber zu einem Verband gemacht, der in der Branche als selbstverständlich wahrgenommen wird und der vielen Kollegen zu einem neuen Selbstbewusstsein verholfen hat. Mit der Gründung von Freischreiber ist die Aufmerksamkeit für freie Journalisten stetig gestiegen, und diesen Erfolg können wir uns ganz unbescheiden an die Fahne heften. Jetzt aber ist für mich der Zeitpunkt gekommen, meine Energien und meine Zeit wieder mehr für meine eigenen Projekte einzusetzen und den Stab an einen Nachfolger weiterzugeben. Benno halte ich dafür für die ideale Besetzung. Er bringt in meinen Augen das richtige Maß an Charme und Streitbarkeit mit, das man für das Amt des Freischreiber-Vorsitzenden braucht. Er wurde vom Vorstand einstimmig zum kommissarischen Vorsitzenden bestimmt. Ich selbst werde dem Vorstand bis November als Beisitzer angehören. So bleibt uns genug Zeit, die Übergabe zu organisieren, damit Ihr im Herbst darüber entscheiden könnt, ob er auch in Euren Augen die richtige Wahl für die nächste Entwicklungsphase dieses Verbands ist. Bis dahin wird Benno Angelika Ohland in die Finanzen einarbeiten, die bislang in seiner Obhut waren. Und die seit längerem vakante Position des bzw. der zweiten stellvertretenden Vorsitzenden nimmt neben Eva-Maria Schnurr nun Kathrin Hartmann ein. Damit ist der Vorstand bis November so aufgestellt: Benno Stieber (Vorsitzender) Kathrin Hartmann, Eva-Maria Schnurr (stellv. Vorsitzende) Angelika Ohland (Finanzen) Alexandra Grossmann Julia Schoon Wolfgang Michal Tobias Zick Kai Schächtele (alle Beisitzer) Freischreiber steht, und das mag jetzt nach abgedroschener Politikersprache klingen, aber es stimmt ja, vor großen Herausforderungen. Auch in Zukunft wird es darum gehen, die Interessen der Freien gegenüber Verlagen und Redaktionen zu vertreten und wenn nötig gegenüber der Politik klarzumachen, dass die Interessen der Verlage nicht zwangsläufig deckungsgleich mit denen ihrer Freien sein müssen. Die Zukunft dieses Verbands ist kein Selbstläufer, weswegen es auf jeden einzelnen von uns ankommen wird, seinen Teil zur weiteren Entwicklung beizutragen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr den Vorstand auch in Zukunft nach Kräften unterstützt. Und im November können wir dann alle gemeinsam darüber nachdenken, wie die weitere Zukunft dieses Verbands aussehen kann und soll. Für mich enden damit vier lehrreiche, inspirierende, größtenteils aufregende und nur selten aufreibende Jahre, die ich nicht missen möchte. Und ich freue mich schon jetzt darauf, mit Euch im November darauf anzustoßen. Herzliche Grüße, Kai Schächtele PS: Und gleich heute wird Benno in seiner neuen Funktion auftreten. Er vertritt Freischreiber bei der öffentlichen Sitzung des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur Zukunft des Qualitätsjournalismus.