Ende August wird der nächste Stammtisch der Südwest-Freischreiber stattfinden, so Corona will. In echt, ohne Zoom, mit Datenschutz. Unter freiem Himmel, in einem Biergarten mit Weitblick über die Dächer Stuttgarts. So das Wetter will.

Geplant ist ein gemütliches Beisammensein, bei dem wir uns – nicht nur, aber auch – darüber austauschen, wie die vergangenen, von Viruswidrigkeiten geprägten Monate unseren Arbeitsalltag, unsere Auftragslage und die Zusammenarbeit mit unseren Partnermedien verändert haben. Und was davon bleiben könnte oder sogar sollte.

Eine gute Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen auch für alle Neu-Freischreiber im Südwesten.

Zeit:

Mittwoch, 26. August, 18 Uhr

Ort:

Biergarten auf der Karlshöhe
Humboldtstrasse 44
70178 Stuttgart

ÖPNV: S Feuersee, S Schwabstraße, U Marienplatz

Bei schlechtem Wetter weichen wir aus in eine Lokalität um die Ecke:

Lichtblick
Reinsburgstr. 13
70178 Stuttgart

ÖPNV: S Feuersee

Anmeldung:

Bitte per kurzer Email an Markus Wanzeck bis Montag, 24. August.

Maximale Teilnehmerzahl laut Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, Stand Anfang August: 20 Personen.

Bild: © Frank Schultze/Zeitenspiegel

Liebe Südwest-Freischreiber,

am Donnerstag kommender Woche (30. Januar 2020) findet unser nächster Stammtisch statt. Alle Freischreiber und Freischreiber-Interessierte sind herzlich eingeladen.

Das Thema diesmal:

Die Besser-Wisser aus Tübingen: Science Notes Magazin

Seit 2013 bekommt die Wissenschaft bei den „Science Notes“ eine große Bühne: in angesagten Clubs in ganz Deutschland, serviert mit elektronischer Musik und kalten Getränken. Internationale Spitzenforscher erzählen über ihr Leben, ihr Arbeiten, ihre Erkenntnisse, ihr Scheitern und ihre Erfolge in der Wissenschaft – ganz nahbar, persönlich, direkt, erfahrbar. Ein Thema, fünf Referenten, fünf mal 15 Minuten Wissenschaft mit allen Sinnen. Eine Idee, die ankommt – ob in Hamburg, Berlin oder Heidelberg, die Clubs sind proppenvoll.

Die Science-Notes-Macher haben sich gefragt: Lässt sich das Konzept auf andere Formate übertragen? Können wir die Energie, das Ambiente, die Inhalte, das Endorphin, das Zugängliche, kurzum: das Erlebnis aus den Clubs auf Papier bannen?

Sie haben sich gesagt: Lasst uns das Experiment wagen. Das Ergebnis ist das „Science Notes Magazin“. Es will Anspruch mit Atmosphäre verbinden, Inhalte mit Gestaltung, Fakten mit Geschichten, Ergebnisse mit Erlebnissen, Vision mit Reflektion, Theorien mit Gesichtern. Es will Wissenschaft und Gesellschaft verknüpfen. Heraus kam ein Magazin mit Stil und Tiefgang gleichermaßen. Ein echtes Heft aus echtem Papier, das sich anfassen und lesen und bestaunen und erleben lässt und ein Thema umfassend und von verschiedensten Seiten aus beleuchtet.

Elisabeth Pörnbacher und Bernd Eberhart aus dem Science-Notes-Redaktionsteam werden uns erzählen, wie das Magazin wurde, was es ist. Wie es sich finanziert. Und wie man als Autor oder Fotograf zu dem publizistischen Experiment beitragen kann.

Der Stammtisch findet an der Küchentafel der Agentur Zeitenspiegel statt. Getränke und vegetarische Maultaschen gehen aufs Haus.

Zeit: Donnerstag, 30. Januar 2020, 19 Uhr

Ort: Zeitenspiegel Reportagen, Strümpfelbacher Str. 21, 71384 Weinstadt

ÖPNV: S2 in Richtung Schorndorf, bis Endersbach

Anmeldung: Bitte bis 29. Januar bei Markus Wanzeck.

Liebe Südwest-Freischreiber,

am Mittwoch, den 13. November findet das nächste Regiotreffen in Stuttgart statt. Alle Freischreiber und Freischreiber-Interessierte sind herzlich eingeladen.

Unser Thema diesmal:

„Kontext: Wer wir sind. Was wir tun. Wie du mittun kannst.“

Die Kontext-Wochenzeitung wurde 2011 gegründet, als sich in Stuttgart die Protestbewegung gegen Stuttgart 21 formierte und kein regionales Medium über diesen Bahnhofsneubau kritisch berichten wollte. Die spendenfinanzierte, komplett werbefreie Onlinezeitung ist unabhängig von Wirtschaft und Politik. Immer mittwochs erscheint die neue Kontext-Ausgabe online. Immer samstags erscheinen einige der Beiträge gedruckt, als vierseitige bundesweite Beilage, in der taz.

In den vergangenen acht Jahren hat sich Kontext zu einem kritisch-alternativen Medium für Baden-Württemberg mit Schwerpunkt Stuttgart entwickelt und gilt inzwischen in Deutschland und darüber hinaus als Vorbild für gemeinnützigen Journalismus.

„Wir sind klassisch links-grün-versifft, aufrecht gegen Rechts, mutig, möglichst bissig, mit Lust am Wadenbeißen“, so Kontext-Redakteurin Anna Hunger. Sie wird der Ehrengast unseres Regiotreffens sein und uns erzählen, wie Kontext funktioniert, wie Kontext sich finanziert, was Kontext so tut – und wie interessierte KollegInnen mittun können.

Zeit: Mittwoch, 13. November 2019, 18:30 Uhr.

Ort: Forum Café, Gymnasiumstr. 21 (1. OG), 70173 Stuttgart.

ÖPNV: S/U Stadtmitte.

Anmeldung: Bitte bis 11. November bei Markus Wanzeck.

Unser erstes Regionaltreffen in diesem Jahr steht unter dem Motto „Good guys, bad guys“. Wobei die guys in diesem Fall keine juristischen Personen sind, sondern Medienunternehmen.

Wir wollen uns austauschen über gute und schlechte Auftraggeber. Für welche Medien macht es Spaß, zu arbeiten? Wer zahlt was für welchen Auftrag? Wer ist so gut, dass er für den Code of Fairness der Freischreiber würdig wäre? Und von welchem Auftraggeber sollte man lieber die Finger lassen und wieso? Vielleicht sind sogar solche No-gos dabei, dass wir eine freischreiberige Aktion daraus ableiten können.

Das Ganze findet statt in Tübingen, und zwar am…

Freitag, 8. Februar um 19.00 Uhr,
Bahnhofskneipe Tübingen (direkt am Hbf)

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch, auf viele spannende Anekdoten sowie auf himmlische „good guys“ und fiese „bad guys“.

Anmeldung erforderlich: steve.przybilla [at] freischreiber.de

Es war ein in dieser Form einmaliger Vorgang: 19 freie Journalist*Innen der Eßlinger Zeitung traten diesen Sommer zwei Wochen in den Ausstand, um bessere Honorare durchzusetzen – mit Erfolg! Freischreiber hat die Truppe getroffen, um das Geheimnis ihres Streik-Erfolgs zu ergründen. Hier die fünf wichtigsten Lektionen, die wir erfahren haben:

  • Organisiert euch!
    Medienbetriebe sind für freie Journalist*Innen oft eine Blackbox: Wir nehmen Termine wahr, schreiben Artikel, und ab damit in die Redaktion, natürlich per E-Mail. Redakteur*Innen bekommen wir nur selten zu sehen, geschweige denn andere Freie. Dementsprechend schwierig gestaltet sich der Zusammenhalt. Nicht so bei der Eßlinger Zeitung. Dort treffen sich die Freien schon seit den 1990er-Jahren regelmäßig zum Austausch. Man kennt sich, man trifft sich, man organisiert sich. Der persönliche Kontakt macht die Esslinger zu einer schlagkräftigen Truppe.
  • Haltet zusammen!
    Für Verlage sind Freie ein – günstiges – Mittel zum Zweck. Was dabei oft vergessen wird: Wir sind für sie unersetzlich. Gerade in Zeiten, in denen viele Redaktionen personell bis zur Schmerzgrenze ausgedünnt wurden, geht ohne externe Hilfe gar nichts. Die Eßlinger Zeitung schaltete während des Freien-Streiks sogar Anzeigen, um neue Freie zu gewinnen. Wir sind stärker, als wir zunächst vermuten. Aus diesem Wissen heraus sollten wir verhandeln.
  • Sucht Unterstützung!
    Je mehr Mitstreiter, desto besser. Auch innerhalb des Verlagshauses suchten sich die Esslinger Freien Verbündete, z.B. aus den Reihen des Betriebsrats und der Redaktion. Von Verdi erhielten sie außerdem gewerkschaftliche Unterstützung.
  • Informiert die Öffentlichkeit!
    Im stillen Kämmerlein verhandeln? Keine gute Idee. Um den Druck zu erhöhen, kommunizierten die Esslinger Freien ihren Streik nach außen. Sie schrieben Bundestagsabgeordnete an, informierten Gemeinderäte, Vereine und Leser*Innen. Viele waren ernsthaft überrascht von den Bedingungen, zu denen Journalist*Innen arbeiten müssen; manche drohten sogar mit Abo-Kündigungen. Das trifft Verlage mehr als jeder Appell ans gute Gewissen.
  • Zieht die Sache durch!
    Auch wenn es schmerzt, zwei Wochen nicht zu arbeiten, auch wenn manche Themen noch so interessant erscheinen mögen: Zieht die Sache durch! Keine Extrawürste, keine Alleingänge. Nur so baut ihr genug Druck auf, um eure Forderungen durchzusetzen.

 

Verhandeln von einem echten Experten lernen: Michael Obert, seit 20 Jahren sehr erfolgreich als freier Journalist in der Welt unterwegs und Gründer der Reporter-Akademie Berlin. Nach zwei fulminanten Verhandlungs-Crashkursen in Leipzig und Köln kommt das Erfolgskonzept nun auch nach Stuttgart!

In Kooperation mit der torial.academy.

Innerhalb von drei Stunden bekommt ihr Impulse,

  • wie ihr den Wert eurer eigenen Leistung bestimmt,
  • welche Rolle eure persönliche Haltung zu Geld dabei spielt,
  • wann der ideale Zeitpunkt fürs Verhandeln ist,
  • wie ihr ein Gespräch über Geld taktisch klug aufbaut,
  • welchen Einstiegspreis ihr für eine Verhandlung nennen solltet,
  • und wie ihr Beiträge zweitverwerten könnt.

Üben werden wir es gleich an Ort und Stelle.

-> am 19. Juni, von 18:00 bis 21:00 Uhr, in Stuttgart in der Realschule Calwer Straße 34, 70173 Stuttgart (1km vom Hbf)

Freischreiber zahlen für den Crashkurs nur läppische 10 Euro. Für Nichtmitglieder beträgt der Eintritt 50 Euro – aber aufgepasst: Wer noch am Seminarabend den Mitgliedsantrag ausfüllt, bekommt nach seiner Aufnahme in den Verband die Differenz von 40 Euro erstattet. Und wer noch bis zum 31. Mai Mitglied wird, kann sogar eine Honorarverdopplung gewinnen.

Bitte unbedingt verbindlich anmelden, die Plätze sind begrenzt!  

Die Teilnehmerplätze werden in der Reihenfolge der verbindlichen Anmeldungen vergeben. 1. Kurze Mail an hoechstpreis@freischreiber.de. 2. Nach Bestätigung, dass noch ein Platz frei ist (!), Überweisung des Seminarbeitrags auf das Freischreiberkonto IBAN: DE55 8306 5408 0104 4614 60, Verwendungszweck „Unkostenbeitrag Honorarseminar Nürnberg“. Wir schicken euch dann eine Bestätigung.

Teilnehmer-Feedback aus Leipzig und Köln: „Großartiger Workshop.“  „Super!“ „Gerne mehr davon!“

Wir wollen gegenseitig die Hosen runterlassen — nicht wörtlich, sondern im finanziellen Sinne. Wer möchte, kann der Gruppe erzählen, wie das beim eigenen Geldverdienen so läuft. Wer sind die besten Auftraggeber? Wie viel könnt ihr für eine Reportage herausschlagen? Was sind eure besten Verhandlungstricks? Mit welchem miesen Honorar wurdet ihr schon mal abgespeist?

Hintergrund ist die aktuelle Freischreiber-Kampagne „Verkauf dich zum Höchstpreis“, mit der wir Freie in ganz Deutschland für das Thema sensibilisieren möchten. Ausführliche Informationen unter: https://www.verkauf-dich-zum-hoechstpreis.de

Unser bieriges Honorar-Treffen findet statt in der Mooswald-Bierstube in Freiburg, Elsässer Straße 58.

Verbindliche Anmeldung zu „Honorar & Bier“ bitte bis zum 22.04.2018 an orga-suedwest [ät] freischreiber.de

Früher waren Fotografen und Autoren oft ein Team. Das ist längst nicht mehr die Regel. Wir wollen, dass sich Autoren und Fotografen im Südwesten kennen lernen und gemeinsam schauen, welche Möglichkeiten es heute für Zusammenarbeit gibt. Deshalb veranstalten wir gemeinsam mit Freelens am 10. März 2018 von 10 bis 17 Uhr in Stuttgart den ersten Freelens-Freischreiber-Tag Südwest.

Wir haben Gäste eingeladen, mit denen wir die Frage diskutieren, wie Schreiber und Fotografen eigene Projekte planen, finanzieren und umsetzen können:

– Patrick Klügel, Bosch Stiftung
– Tilmann Wörtz, Geschäftsführer der Autoren und Fotografen-Agentur Zeitenspiegel
– Alexander Mäder (Wissenschaftsreporter und im Ethik-Rat von Riffreporter) sowie Carmela Thiele (Gründerin der Koralle DebatteMuseum) für Riffreporter
– Gustavo Alabiso, freier Fotograf in Karlsruhe.

Wann: am 10. März, Beginn 10 Uhr- 17 Uhr
Wo: BASIS – Beratungszentrum für Arbeit und soziale Gerechtigkeit in Stuttgart (Hauptstätter Str. 41, 70173 Stuttgart)

Kosten: Mitglieder von Freelens und Freischreiber zahlen 10 Euro, Nicht-Mitglieder 20 Euro.

WICHTIG: Verbindliche Anmeldung unter Angabe der Mitgliedsnummer bis zum 5. März 2018 an kontakt@freischreiber.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Renommierte Medien wie die „New York Times“ sind bekannt für ihre aufwändigen Multimedia-Reportagen. Doch auch hierzulande arbeiten Redaktionen mit Hochdruck an neuen journalistischen Darstellungsformen. Wie genau, erzählen uns zwei Experten bei unserem Treffen in Weinstadt (Baden-Württemberg):

Hannes Opel ist seit April 2016 Video- und Multimediaredakteur bei Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten.
https://hannesopel.wordpress.com/

David Sahay ist Redakteur für Print- und Multimedia-Reportagen bei der Stuttgarter Zeitung.
http://david-sahay.de/lebenslauf/

Beide sind Absolventen der Zeitenspiegel-Reportageschule in Reutlingen. Sie können uns zum einen über die technischen Aspekte informieren. Zum anderen aber auch über die Facetten reden, die mit freiem Journalismus zu tun haben. Wie können Freie in Multimedia-Reportagen eingebunden werden? Sollen sie alles gleichzeitig machen (Text, Bild, Video) oder übernehmen das im besten Fall jeweils die Spezialisten? Wie ist dann die Bezahlung geregelt?

Wir treffen uns dazu am Donnerstag, 22. Februar um 18:30 Uhr.
Und zwar bei Zeitenspiegel, Strümpfelbacher Str. 21, 71384 Weinstadt

Zeitenspiegel ist eine Agentur von Reportern und Fotografen, die es seit über 30 Jahren gibt. Die dazugehörige Reportageschule wurde vor 13 Jahren von Zeitenspiegel zusammen mit der VHS Reutlingen gegründet.

Wir freuen uns auf ein anregendes Gespräch.

Anmeldungen (nur für Mitglieder) bitte per E-Mail: steve.przybilla [at] freischreiber.de.

Bevor wir alle in graue Herbst-Depressionen verfallen, erhalten wir einen exklusiven Einblick in die Pressestelle der Uni Freiburg. Das Team wird uns erst kurz herumführen, danach etwas über die tägliche Arbeit erzählen, und dann können wir sie mit Fragen löchern. Wie wird Hochschul-PR gemacht? Wer setzt die Themen? Haben die vielen Publikationen der Uni (Zeitungen, Zeitschriften, Social Media) etwas mit Journalismus zu tun oder sind das nur Verlautbarungorgane? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Und, und, und.

Anmeldung über Regionalgruppe Südwest: steve.przybilla-at-gmx.de