Unterstützung beim Start als Freie*r, beim Quer- und Wiedereinstieg gesucht? Oder möchtest du endlich TikTok, Podcasts und Co. verstehen? Unser Mentoringprogramm bringt dich mit einer erfahrenen Kollegin oder einem erfahrenen Kollegen zusammen. Ab sofort kannst du dich für 2026 bewerben!

In jedem Frühjahr stellen wir für ein Jahr Tandems zusammen. Das Programm richtet sich speziell an die Bedürfnisse freier Journalist*innenJe nach Schwerpunkt und Interessen matchen wir Mentee und Mentor*in. Bei einem virtuellen Kick-Off-Treffen lernt ihr euch kennen und vereinbart gemeinsame Ziele für das Jahr. Dabei orientiert ihr euch an unserem Tandem-Leitfaden.

Mentor*innen unterstützen dich zum Beispiel durch ihre Expertise im Anbieten von Texten, geben Tipps für Auslandsrecherchen und Honorarverhandlungen, lesen wichtige Texte vor der Abgabe. NEU ab 2026: Wir erweitern das Mentoring für erfahrene Freie, die in neue / andere Formate oder Schwerpunktthemen eintauchen möchten (etwa TikTok, Podcasts, Social-Media-Redaktion). 

Wie ihr eure Zusammenarbeit gestaltet, legt ihr am Anfang gemeinsam fest. Alle Mentor*innen engagieren sich ehrenamtlich. Ihr solltet daher auch eure Verfügbarkeiten und Erwartungen klären. Ein Mentoring ist kein Coaching. Wir stehen während der Zeit als Ansprechpartner*innen zur Verfügung und haken zwischendrin nach, wie es läuft. (Wir danken herzlich dem Orga-Team: Carolin, Jana und Sarah!)

Bewerbungen für die nächste Runde sind für Mitglieder ab sofort und bis zum 31. Januar möglich. Freischreiber*innen bekommen hier nach dem Log-In weitere Informationen.

Du möchtest Mitglied werden? Herzlich willkommen!

📸: Anna Heidelberg-Stein

Wie „teuer“ du lebst, weißt du vermutlich gar nicht. Dabei lohnt es sich als Selbstständige:r, diese Rechnung aufzumachen. Sie kann so einfach sein, dass sie auf einen Bierdeckel passt: unseren! Kennst du ihn schon? :Freischreiber hat für alle freien Journalist:innen eine Vorlage entworfen. Wer’s ganz genau ausrechnen will, findet im internen Bereich dieser Website die ausführliche Variante.

Es ist eine zentrale Frage des Broterwerbs – vielleicht sogar die wichtigste: Verdiene ich genug? Tja. Wie viel ist „genug“? Ohne moralphilosophisch zu werden, ist es ein bisschen wie mit dem Kind, das vor den Eltern steht und fragt: Mama, Papa, sind hundert Euro viel? Kommt eben darauf an, wofür. 

So ist es auch mit dem Einkommen: Der einen genügt für den ganzen Monat, wovon der andere nicht mal seine Miete zahlen kann – und eine dritte möchte Ideen nur noch mit güldenen Füllfederhaltern zu Papiere bringen (wie, du auch? Damit können wir dienen, hol dir deinen Goldstift in Freischreiber-Optik!). Ob unsere Tagessätze für den Lebensstil ausreichen, hängt vom Lebensstil und dessen Kosten ab. Es lohnt sich, diesen Vergleich anzustellen: 

Wie hoch muss mein Tagessatz sein, damit ich all meine Kosten decken kann?

Damit ich nicht nur Miete und Kita, Essen und Kleidung finanziere, sondern auch den Sportverein und meinen Jahresurlaub? Wir Freien wollen nicht überleben, sondern leben. 

Zunächst müssen wir also all unsere Kosten zusammenzählen. Wir helfen! Erst haben wir einen Bierdeckel entworfen, damit ihr beim nächsten Feierabendbier die Kosten eurer einzelnen Lebensbereiche auflisten könnt. Danach haben wir eine Liste erstellt, damit ihr, wenn ihr es ganz genau wissen wollt, es auch ganz genau wissen könnt. Diese Liste finden Freischreiber:innen hier. Tragt eure Ausgaben ein – und unser Rechner spuckt euch automatisch die Zahl aus, die im Monat (mindestens!) reinkommen sollte.

Schließlich teilt ihr eure monatlichen Ausgaben durch eure monatlichen Arbeitstage – et voilà: diesen Tagessatz müsst ihr im Schnitt verdienen. Mindestens!

Liebe Freischreiber*innen und alle, die es noch nicht sind, die es gern wären oder die hier nur heimlich mitlesen.

Wir mögen euch alle. Und weil man Menschen, die man mag, Leid ersparen möchte, fassen wir uns kurz: Der neue Vorstand lebt sich ein, versucht, sich von der Slack-Flut nicht davontreiben zu lassen und probiert sich am Newsletter. Was wichtig für euch und uns ist, findet ihr weiter unten. Ihr könnt zum Beispiel ein Buch gewinnen, eine Freischreiberin kennenlernen und Reporter ohne Grenzen feiern. 

Was uns bewegt

Foto: Frank Wilde

Glückwunsch!
Licht und Applaus für unsere Mitglieder Leon Kirschgens und Lisbeth Schröder. Sie haben zwei der diesjährigen Sir-Greene-Stiftung-Stipendien gewonnen. Großartig! Lisbeth bekam das mit 3.000 Euro dotierte Leibniz-Stipendium. Es fördert ihr wissenschaftliches Rechercheprojekt „The Body Business“. Darin wird sie via Social Media erklären, wie Abnehmspritzen und Co. unser Körperbild beeinflussen. Der Sonderpreis Fachmedien in Höhe von 2.000 Euro ging an Leon für seinen Beitrag „Grüner Wasserstoff aus der Wüste“ (P.M. 04/2025). Die Reportage verfolgt den Weg von Wasserstoff aus Namibia bis nach Deutschland, beleuchtet Möglichkeiten und Herausforderungen dieser Technologie. Wir freuen uns mit euch, ihr zwei!

Audio-Revival

Unsere Freifunker*innen-Gruppe ist zurück. Mit neuem Team, neuem Namen und regelmäßigen Events: „Wir wollen uns in Zukunft einmal im Monat für einen Austausch treffen und regelmäßig interessante Leute aus der Branche einladen. Egal, ob ihr schon Erfahrung habt oder mit Audio starten wollt, kommt gerne dazu, wir freuen uns auf euch. Ihr findet uns im Vereinsheim auf Slack unter #audio oder per Nachricht an Carolina Torres oder Sarah Tekath.“

Aus Knüllwald wird Skyline

It’s a date: Ende Februar trifft sich der frisch gewählte :Freischreiber-Vorstand in Frankfurt am Main. Dort nehmen wir uns Zeit, kommende Kampagnen zu planen, die Finanzen zu prüfen – und all das zu besprechen, was im Vorstandsalltag oft zu kurz kommt.

An alle Freischreiber*innen (und zukünftige Mitglieder) in und um Frankfurt: Vielleicht habt ihr ja Lust, danach mit uns auf den  Feierabend anzustoßen? Vom bisher beliebten Knüllwald – idyllisch im Nirgendwo, ohne Ablenkung und ohne Handyempfang – müssen wir uns leider verabschieden, weil der Betreiber schließt. Zudem brauchten wir einen Ort, der von Hamburg, Paris, Bremen, Konstanz, Hannover, Lüneburg und Berlin gut erreichbar ist.

Ei gude wie – auf nach Mainhattan!

Freischreiberiges

:Frei heraus 

Freie Kolleg*innen bekommen viel zu selten eine Bühne. In dieser Rubrik stellen wir euch deshalb Mitglieder aus ganz unterschiedlichen Themenbereichen vor. Dieses Mal: Stefanie Witterauf @stefiminza

Stefanie ist freie Journalistin in München und arbeitet unter anderem für DIE ZEIT, das SZ-Magazin, den Spiegel und Bayerischen Rundfunk. Sie hat den München-Teil der Jüdischen Allgemeinen geleitet, als Redakteurin bei der Süddeutschen Zeitung gearbeitet und einige Magazinprojekte initiiert, konzeptioniert und realisiert. Sie redigiert Texte, berät bei Social Media, Storytelling und hilft bei der Themenentwicklung. 

Wo arbeitest du am liebsten?

Im Team. Als freie Journalistin tüftle ich oft alleine an meinen Artikeln, dabei macht der Austausch mit Kolleg*innen sie meist besser. Eine Struktur, in der das möglich ist, lässt sich auch ohne Redaktionskontext schaffen.

Welche sind deine wichtigsten Arbeitsutensilien?

Laptop, Stift, Papier und ein Handy mit einer gut gepflegten Kontaktliste.

Was ist das Ärgerlichste, was dir im Job passieren kann?

Wenn männliche Kollegen für die gleiche Arbeit und gleichen Aufwand schon vor dem Verhandeln mehr Honorar angeboten bekommen. Was soll das?

Hast du Lust, uns auch drei Fragen zu beantworten oder mitzuarbeiten? Dann melde dich hier.

:Lesetipp

Im Fair-Share-Newsletter hat die Investigativjournalistin Christiane Hawranek einen kleinen Tipp für freischaffende Journalist*innen dagelassen. Im Interview mit Antonia und Michèle von Fair Share sagte sie auf die Frage:

Viele Freelancer*innen arbeiten ohne große Redaktion im Rücken. Was rätst du freien Journalist*innen, die Missstände aufdecken wollen, aber weniger Schutz und Ressourcen haben?

Das ist leider wirklich schwierig. Ich habe das Glück, freie Mitarbeiterin im Team der Redaktion BR Recherche zu sein. Das heißt, ich werde nicht abhängig von meinem Output bezahlt, sondern bekomme eine Pauschale für meine Arbeitszeit. Ich würde Freelancer:innen raten, im Team zusammen zu arbeiten mit einer Person, die fest in einer Redaktion arbeitet. Oder: Mit einer Produktionsfirma, die einem den Rücken stärken kann.”

Das bedeutet also wieder einmal:  Bildet Banden! Am besten bei und mit :Freischreiber.

Den Newsletter Fair Share legen wir euch ausdrücklich ans Herz. Hier findet ihr regelmäßig Jobangebote, die speziell auf Freelancer*innen aus dem Medienbereich hin kuratiert sind. 

Hier könnt ihr ihn abonnieren.

:Slack-Vereinsheim

Kennst du schon unser Slack-Vereinsheim? Dort findest du geballte :Freischreiber-Power: Infos zu VG Wort, Rechtsfragen, Honorarverhandlungen, Jobangebote, Tipps für Einsteiger*innen und Kontakte zu Redaktionen. Nur für Mitglieder.

:Buchverlosung

Es gibt wieder ein Buch zu gewinnen. Diesmal: „Die Arbeit. Wie wir sie mit KI neu erfinden … und was für uns übrig bleibt” von Stephan A. Jansen und Fabiola H. Gerpott

Wie wird sich die Arbeitswelt im Zeitalter der künstlichen Intelligenz verändern? Wer arbeitet was, warum, wie und wie lange mit wem? Wie bilden wir uns – um, weiter, noch weiter? Wie führt man in der neuen Welt der Arbeitsteilung? Werden wir Cyborgs, Zentauren oder doch humanistische Künstler? 

Interessiert? Schreib uns bis zum 31. November eine E-Mail an redaktion@freischreiber.de mit dem Betreff „Buchverlosung“ und deiner Adresse. Der oder die Gewinner*in wird im nächsten Newsletter bekannt gegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück! 

Danke für eure Zusendungen im Oktober. Das Buch „Sag zum Abschied leise … Yippieh!” von Nathalie Klüver geht an Eda Özbakay. Herzlichen Glückwunsch!  

Habt ihr gerade ein neues Buch veröffentlicht oder steht die Veröffentlichung kurz bevor? Dann meldet euch bei uns (redaktion@freischreiber.de), damit wir es verlosen können. Ihr bekommt Reichweite und ein*e Freischreiber*in freut sich. Win-win!

Foto von Ilya Pavlov auf Unsplash

:Webseite 

Wir werden unsere Webseite überarbeiten. Und wir freuen uns, wenn ihr uns dabei helfen möchtet. Viel tun müsst ihr gar nicht, es reicht komplett, wenn ihr uns im #technik-Slack-Channel sagt, was euch nervt, was ihr großartig findet und was ihr gerne leichter finden würdet. 

:Freischreiber-Termine

Regio-Gruppe NRW bei RUMS-Redaktion

Am 15. Dezember besucht die NRW-Crew die Redaktion des Münsteraner Online-Magazins RUMS. Und ihr seid herzlich eingeladen, mitzukommen. Ein bisschen Vernetzung, ein bisschen gute Laune und ein bisschen sehen, wie stressig es sein kann, jeden Tag in einem Redaktionsbüro sitzen zu müssen.

So beschreibt sich RUMS auf seiner Website selbst:

„Wir interpretieren Lokaljournalismus neu, nutzen eine verständliche und möglichst floskelfreie Sprache. […] Im März 2020 haben wir den ersten RUMS-Brief verschickt. Seitdem kommt jeden Dienstag und jeden Freitag verlässlich ein Newsletter mit einem großen Thema und vielen kleinen. […] Dazu veröffentlichen wir Reportagen, Analysen und Podcasts. Bei unseren RUMS-Veranstaltungen diskutieren wir über die Themen, mit denen wir uns in unseren Recherchen beschäftigen. Außerdem organisieren wir Workshops für Jugendliche.“

Wie all das funktioniert, wie sich die Redaktion finanziert, was sie von klassischen Lokalmedien unterscheidet und wie freie Journalist*innen in dieses Konstrukt eingebunden sind, verrät Mitgründer Marc Andres vor Ort. 

Die Organisator*innen Renate und Steve schlagen außerdem vor, dass ihr danach noch etwas essen geht und/oder ein paar Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinkt. Denn auch das ist etwas, was nicht gern gesehen würde, wenn ihr danach wieder in euer Büro müsstet. Sagt bitte Bescheid, ob ihr dabei seid. orga-koeln@freischreiber.de

Weihnachtsfeier in Freiburg

Die Regio-Gruppe Baden-Württemberg lädt ein zu Flammkuchen und Getränken, zu guter Stimmung und Vernetzung. Kommt vorbei!

Starterpaket freier Journalismus (9. Dezember)

Hannah El-Hitami bietet erstmals einen Workshop zum Einstieg in die Welt des Freelancens an, nachdem ihre digitale Mittagspause bereits so erfolgreich war. Mit tausend guten Tipps aus sechs Jahren freiem Journalismus. Meldet euch an!

„Rechtssicher zitieren – was Journalist*innen wissen müssen“ (10. Dezember)

Wie viel (und was) darfst du aus Gesprächen wörtlich übernehmen? Wo beginnt, wo endet das Urheberrecht am gesprochenen Wort? Und was passiert bei aus dem Kontext gerissenen Verweisen?

Seid dabei, exklusiv und kostenfrei für :Freischreiber-Mitglieder

:Dies & das

Die Shady-Convento-Anfragen

Einige von euch haben E-Mails bekommen, die nicht ganz sauber wirken. Eine gewisse Convento GmbH will eure Daten nutzen und öffentlich zugänglich machen. Mit schmutzigen Themen kennen wir uns eigentlich aus. Aber ob das legal ist oder nicht, ob wir einschreiten müssen oder euer Widerspruch rechtlich bindend ist, können wir momentan noch nicht  einschätzen. Deshalb kümmert sich dank eines :Freischreiber-Mitglieds unser Anwalt Dr. Sebastian Rengshausen darum. Wir geben Bescheid, was er sagt.

Die SZ und die KI-Nutzung

Die Süddeutsche Zeitung mal wieder. Jetzt will sie die Arbeiten von Journalist*innen nutzen, um ihre KI zu trainieren. Finden wir erst mal nicht so toll. Andere Berufsverbände klagen auch bereits und das unterstützen wir natürlich erst mal. Uns würde aber interessieren, was ihr dazu denkt. Wie sinnvoll ist es, KI zu regulieren, obwohl sie doch eh schon überall ist? Warum sich mit Medien anlegen, die wahrscheinlich auch selbst nur gucken wollen, wo sie bleiben in einer Welt, die ihnen davonläuft?

Teilt gern eure Meinung!

Reporter ohne Grenzen

Alles Gute wünschen wir Reporter ohne Grenzen (RSF) zum 40. Geburtstag! Am Samstag, den 15. November, wurde in Paris gefeiert, inklusive der Verleihung der  Press Freedom Awards. Die Preise gehen an Journalist*innen und Medien, die die Pressefreiheit in diesem Jahr vorbildlich verteidigt haben. Hier findet ihr die Preisträger*innen.

Außerdem gab es Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen, darunter „Riverboom“ – das Projekt eines Teams freier Reporter, das 2002, kurz nach der amerikanischen Intervention, mit einem Auto durch Afghanistan reiste. Heute wäre so ein journalistischer Roadtrip vermutlich nicht mehr möglich. Berichterstattung aus dem Land gibt es dennoch:

„Es gibt noch immer Journalistinnen und Journalisten in Afghanistan, auch Frauen, die heimlich von zuhause aus arbeiten“, sagt Victoria Lavenue von RSF. „Der afghanische Journalismus lebt – und wir werden ihn so lange wie möglich unterstützen.“ RSF bietet Journalist*innen weltweit finanzielle, sicherheitstechnische und administrative Unterstützung, insbesondere, wenn diese frei arbeiten und/oder unter Repressionen stehen.

TikTok im Lokaljournalismus

„Wer heute zwischen 16 und 24 Jahre alt ist, […] besucht in den seltensten Fällen die Website der Heimatzeitung“, stellt unser Mitglied Pauline Tillmann fest. Stattdessen informierten sich junge Menschen nahezu ausschließlich über Soziale Medien. „Ohne TikTok kein Lokaljournalismus von morgen?“, heißt deshalb Paulines Report, den sie vor Kurzem vorstellte. Ermöglicht hatte dies das Future of News Fellowship 2025.

Paulines Fazit ist jedenfalls nicht die Frage, OB sich Medien Plattformen wie TikTok „mal anschauen“ sollten. Eher, wie schnell und wie gut sie die Angebote nutzten. „Wer TikTok ignoriert, riskiert, eine ganze Generation zu verlieren“, schreibt Pauline. Sie weist zugleich darauf hin, wie schwierig dieser Ansatz in der Realität umzusetzen ist.

Pauline selbst hatte 2024 die Geschäftsführung des digitalen Lokalmagazins „karla“ inne und „träumte davon, TikTok mit qualitativ hochwertigen Inhalten zu bespielen“. Aufgrund fehlender Ressourcen aber beschränkte sich die Redaktion auf Instagram, „wie es vermutlich viele Publisher machen“. Ein Fehler?

Antworten gibt Paulines Arbeit, ohne Bezahlschranke abrufbar unter :pfeil_rechts: https://www.pauline-tillmann.de/wp-content/uploads/2025/10/Pauline_Tillmann_Fellowship_Report.pdf

Wer sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen möchte, ist herzlich zu einer Session am 27. November um 12 Uhr eingeladen. Zu Gast sind Helen Geyer von der Augsburger Allgemeinen und Jolan Geusen, der seine Masterarbeit zu Datenjournalismus auf TikTok geschrieben hat.

Jetzt kostenfrei registrieren.

Foto von Eric Rothermel auf Unsplash

TERMINE

Haus der Selbstständigen – Honorare-Vernetzungstreffen

Honorare, nerviges Thema, oder? Wir brauchen mehr, unsere Auftraggeber verstehen nicht, wieso. Im Haus der Selbstständigen findet am 27. November ein Treffen statt, bei dem es primär um Austausch und Vernetzung geht. Von 14:30 Uhr bis 17 Uhr lernen die Teilnehmer*innen sich kennen und kriegen genug Raum, um gemeinsam über Auftraggeber*innen zu lästern. 

Konkret werden diese Fragen behandelt:

  • Wo liegen die Grenzen der eigenen Verhandlungsmacht als Solo-Selbstständige*r – und wie können Gruppen, Netzwerke oder Verbände gemeinsam strukturelle Impulse setzen?
  • Wie lässt sich das „Honorarbewusstsein“ branchenübergreifend stärken?
  • Welche Strategien und Best-Practice-Beispiele helfen, das Thema faire Honorare gegenüber Auftraggebern und der Öffentlichkeit wirkungsvoll zu adressieren?

Anmeldung und Infos hier

BJS-Termine

Mit Witz und Pointe hervorragend schreiben

Humor erzeugt Aufmerksamkeit, Leichtigkeit und kann komplexe Sachverhalte verständlicher machen. Dieses Seminar vermittelt das Handwerk des Humors und beantwortet auch die Frage: Wann und wie hilft dabei künstliche Intelligenz (KI)?

Kompakt: Sprache, Stil und Storytelling

Komplexe Themen kreativ, prägnant, verständlich und lebendig in Texte fassen, sei es auf der Website, im Newsletter oder in der Pressemitteilung – wie das geht, vermittelt dieses Seminar. Storytelling kann dabei ebenso helfen wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Kreative Themenfindung

Journalist*innen, Blogger*innen, Autor*innen oder PR-Strateg*innen sind stets auf der Jagd nach ungewöhnlichen Themen und originellen Blickwinkeln. Wege zum Erfolg trotz Zeitdrucks vermittelt dieser Workshop.

Foto von Mariana B. auf Unsplash

Exklusiv für Freischreiber*innen:

Dank unserer Kooperation buchst du Fortbildungen der Berliner Journalist*innenschule mit 30 Prozent Rabatt. Wie das geht, erfährst du bei der Geschäftsstelle.

Und so bleibt nicht mehr viel übrig, als euch einen frohen Jahresabschluss zu wünschen, und Glühwein, Raclette und Kartoffelsalat mit Würstchen im Überfluss. Bis ganz bald!

Robert Hofmann und Elisa Kautzky, euer Newsletter-Team aus dem Vorstand

Informationen zum Presseausweis 2026, den ihr von unserem Partnerverband Freelens erhaltet:

Die Freischreiber gehören für 2026 nicht zum Herausgeberkreis für den bundeseinheitlichen Presseausweis. Wenn ihr wollt, dass sich das ändert, werbt neue Freischreiber:innen, damit wir bald tausend Mitglieder vereinen und erneut einen Antrag auf Mitgliedschaft im Herausgeberkreis stellen können. 

Wir empfehlen euch, den Presseausweis bei unserem Partnerverband Freelens zu beantragen. Hier könnt ihr das dafür erforderliche Formular herunterladen, das ihr per Post oder digital (unterschrieben!) an Freelens schickt. Hier findet ihr es als PDF.

  • Kosten für Freischreiber:innen: 60 Euro (plus Versand)
  • Autoschild »PRESSE«: 10 Euro
  • Wichtig: Ihr erhaltet nach Prüfung eures Antrags eine Vorabrechnung per E-Mail – bitte überweist den Betrag erst nach deren Erhalt. Der Ausweis wird euch nach Begleichung der Rechnung zugesandt.

Achtung: Eine Mitgliedschaft bei :Freischreiber berechtigt nicht per se zum Erhalt des Presseausweises. Bestimmte Unterlagen muss freelens von allen Antragsteller*innen anfordern, weil der Verband insofern streng an die Vorgaben des Deutschen Presserates gebunden ist. 

Bei Fragen an uns :FreischreiberInnen meldet euch per Mail, bei Fragen an Freelens (bitte erst alle Infos im Antragsformular lesen!) hier entlang, bitte.

Wichtig: Wer seinen Presseausweis zum 1.1.2026 braucht, muss den Antrag bis zum 21. November 2025 gestellt haben.

Freischreiber*innen wissen schon Bescheid: Wir haben einen neuen Vorstand! Mit frischen Gesichtern und noch frischeren Ideen starten wir in die nächsten zwei Jahre. Auf herbstliche Neuanfangs-Metaphern verzichten wir an dieser Stelle – wir setzen lieber gleich um, worauf wir Lust haben: Bewegung.

Was uns bewegt

Rückblick: Barcamp & Mitgliederversammlung

Schön war’s am 27. September: Mitgliederversammlung, Barcamp, grünes Bier und jede Menge Netzwerkmöglichkeiten. Als Freie ist es wichtig, dass wir nicht nur in unseren Lonely Offices und Co-Working-Spaces sitzen, sondern auch regelmäßig zusammenkommen. Uns austauschen und in den Arm nehmen.

Foto: Anna Heidelberg-Stein

Habemus einen neuen Vorstand. Den Vorsitz übernehmen Elisa Kautzky, Robert Hofmann und Konstantin Klenke, wobei wir an eine alte :Freischreiber-Tradition anknüpfen und mit Elisa und Robert eine Doppelspitze bilden. 

Die Co-Vorsitzende (und ehemalige Vorständin) Elisa ist freie Frankreich-Korrespondentin, der Co-Vorsitzende Robert lebt und schreibt in Berlin für die ZEIT, den SPIEGEL und alle, die seine Texte haben möchten. Konstantin lebt in Hannover. Als Schatzmeisterin fungiert Freischreiberin Stephanie van Loosen, die durch ihre eigene Tierarztpraxis mit Buchhaltung vertraut ist. Der Vorstand besteht außerdem aus: Guillaume Amouret, freier Journalist in Hamburg, Hannah El-Hitami, freie Journalistin in Berlin und Carolin Johannsen, freie Journalistin in Konstanz. Mehr über die neuen Vorstandsmitglieder erfahrt ihr hier.

Hier gibt es außerdem einen kleinen Einblick in unsere Bildergalerie vom Event.

Endlich könnt ihr auch die Mitschriften aus unseren Barcamp-Sessions lesen. Ihr findet etwa Infos zu: KI im (freien) Journalismus im internen Bereich der Website (notiert von Gabriele Meister und Dorothea Heintze, merci) und Bitcoin als Tool und Thema für (freie) Journalist:innen bei Google Docs und im Mitgliederbereich der Website (von Friedemann Brenneis, danke!)

Wir bedanken uns herzlich bei unseren ehemaligen Vorstandsmitgliedern Lisbeth Schröder, Johannes Klostermeier, Eva Bodenmüller und Karen Suender für ihren Einsatz in den vergangenen zwei Jahren!

Außerdem verabschieden wir uns von Frank Keil & Jörg Spaniol, die tatkräftig im Aufnahmeausschuss geholfen haben. Lieben Dank für die vielen wertvollen Jahre mit euch an der Seite. Neu im Ausschuss: Caroline Ring (ex Vorständin) und Felix Kunz. Dankbar sind wir auch für Christoph Lixenfeld, der uns als Kassenprüfer erhalten bleibt.

Sophie Schädel scheidet aus dem Orga-Team des Tandem-Teams aus. Lieben Dank für die Unterstützung! Neu dabei ab 2026: Freischreiberin Jana Hauschild. Infos dazu hier auf der Website.

Aktivrente

Seit einiger Zeit wandelt eine Idee durch den politischen Diskurs: Es geht um den Vorschlag, dass Menschen bei Erreichen des Rentenalters bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei dazuverdienen können. Der Gedanke dahinter ist klar: Das Sicherungssystem der Rente erodiert, also sollen die Deutschen angehalten werden, sich selbst zu kümmern. Konkret heißt das, dass wir länger arbeiten.

So fragwürdig das Konzept ist, so unfair ist der aktuelle Entwurf auch uns gegenüber, den freiberuflich Tätigen. Denn wir sollen keine Steuererleichterungen erhalten. Das Argument ist, dass wir ja ohnehin länger arbeiten würden, dass für uns kein Rentenalter gelte. Wir wollen das nicht akzeptieren und fordern deshalb gleiches Recht für alle. Aus dem Grund haben wir als Verband eine Petition unterschrieben und empfehlen euch, das auch zu tun.

Unsere Pressemitteilung dazu lest ihr hier.

ZEIT-Kooperation

Klasse Nachrichten: Wir führen unsere Kooperation mit der ZEIT in 2026 fort. Wir sind bereits in der Planung und starten vermutlich ab dem zweiten Quartal in die nächsten gemeinsamen digitalen Mittagspausen. 

:Freischreiberiges

:Frei heraus

Freie Kolleg*innen bekommen viel zu selten eine Bühne. In dieser Rubrik stellen wir euch deshalb Mitglieder aus ganz unterschiedlichen Themenbereichen vor. Dieses Mal: Sarah Bioly.

Sie arbeitet als Journalistin für Gesellschaft und Wissenschaft. Am liebsten erzählt sie Geschichten, die man in der Provinz nicht vermutet – über Menschen, Orte und stille Wunder zwischen Allgäu und Alltag.

Drei Fragen an Sarah:

Wo arbeitest du am liebsten? 

An einem Frühlingstag auf dem Balkon, wenn die Sonne noch nicht zu heiß ist und sich mein Heuschnupfen noch nicht gemeldet hat. Leider sind diese Tage rar. Ich mag aber tatsächlich auch mein Büro ganz gerne, in dem ich mich ausbreiten und Erzählstränge nachbauen kann. 

Welche sind deine wichtigsten Arbeitsutensilien?

Laptop, Handy mit Aufnahmegerät, Zucker fürs Gehirn.

Was ist das Ärgerlichste, das dir im Job passieren kann?

Ein Fehler – und sei er auch noch so klein. Gegenüber mir selbst habe ich eine Null-Fehler-Toleranz. Nicht unbedingt gesund. Bei anderen übrigens nicht. Fehler können schließlich passieren.

Hast du Lust, uns auch drei Fragen zu beantworten oder mitzuarbeiten? Dann melde dich hier.

:Slack-Vereinsheim

Kennst du schon unser Slack-Vereinsheim? Dort findest du geballte Freischreiber-Power: Infos zu VG Wort, Rechtsfragen, Honorarverhandlungen, Jobangebote, Tipps für Einsteiger*innen und Kontakte zu Redaktionen. Nur für Mitglieder.

:Buchverlosung

Es gibt wieder ein Buch zu gewinnen. Diesmal: „Sag zum Abschied leise … yippie!” von Freischreiberin Nathalie Klüver.

Jahrelang tun wir alles dafür, dass unsere Kinder irgendwann allein klarkommen. Doch wenn es so weit ist, wird uns bang ums Herz. Wenn Kinder größer werden, beginnt für viele Mütter ein Abschied auf Raten – und oft trifft er sie unvorbereitet. Dieses Buch richtet sich an Mütter, deren Kinder mitten in der Pubertät oder kurz davor stecken – und die sich fragen: Wer bin ich eigentlich noch, wenn ich nicht mehr dauernd gebraucht werde?

Interessiert? Schreib uns bis zum 7. November eine E-Mail an unsere Redaktion mit dem Betreff „Buchverlosung“ und deiner Adresse. Der oder die Gewinner*in wird im nächsten Newsletter bekannt gegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück! 

Danke für eure Zusendungen im August. Das Buch Ausgeschlafen und mental stark” von Kneginja Richter und Freischreiberin Sina Horsthemke geht an Judith Weibrecht. Herzlichen Glückwunsch!                  

Habt ihr gerade ein neues Buch veröffentlicht oder steht die Veröffentlichung kurz bevor? Dann meldet euch bei unserer Redaktion, damit wir es verlosen können. Ihr bekommt Reichweite und ein*e Freischreiber*in freut sich – Win-win!

:Presseschau

Der Medieninsider hat unseren neuen Vorstand erwähnt. Hier findest du den Artikel: MedienInsider.

:Tipp des Monats

Newsletter von Freischreiber Manuel Stark

Wer von euch hat schon Geld ausgegeben für Seminare und Fortbildungen und saß dann da und dachte sich: „Wirklich gelernt habe ich nichts“? Freischreiber Manuel Stark ging das oft so, manchmal war er sogar kurz davor, den Beruf zu schmeißen. Also hat er einen Newsletter aufgesetzt. Alle 14 Tage kommen Tipps, Analysen, Hinweise und Regeln zu besserem Schreiben; basierend auf Erkenntnissen der Psychologie, Literaturwissenschaft, Erzählforschung und auch der Praxis. Hier ist der Link zur ersten Folge.

:Glückwunsch

Freischreiber Florian Sturm wurde im September gemeinsam mit seiner Tandempartnerin, der Forscherin Martyna Krajewska, für ihr Rechercheprojekt zur Verunreinigung von Trinkwasser in Deutschland mit dem ComLab#10 Award ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Credit: Mo Wüstenhagen/Alexander von Humboldt Foundation.

Glückwunsch II

Freischreiberin Lea Maria Kiehlmeier hat den Sparda Medienpreis für ihre Podcastfolge des Podcasts „Nürnberg Morgen” bekommen. Dort geht es um Gewalt gegen Frauen, und wie die Frauenberatung vor Ort Frauen hilft und Präventionsarbeit leistet. Der Sparda Medienpreis zeichnet journalistische Beiträge aus, die einen positiven Impuls in der Medienlandschaft setzen und Mut machen. Denn etwas mehr Mut brauchen wir alle. Wir freuen uns für dich! Gratulation!

:Freischreiber-Termine

Coaching: Dein eigenes Sachbuch

Unsere Dozentin Heike Faller.

Du hast schon lange eine Sachbuch-Idee und willst endlich auch einen Verlag finden? In diesem Webinar entwickelt unsere Dozentin Heike Faller mit dir gemeinsam dein Buchthema. Beginn: 3. November bis zum 1. Dezember.

Regiogruppe Leipzig

Auslandsjournalismus

Wie machst du das – im Ausland frei arbeiten? Deutsche Medien beliefern aus der Ferne? Zu Gast ist Marion Bergermann aus Leipzig, die Korrespondentin in Brüssel war und von ihrer Arbeit dort berichten wird. Am 11. November um 19:30 via Zoom.

Oli erklärt METIS

Die VG Wort hat METIS „neu gemacht“; Anfang 2026 geht das System an den Start. Was bedeutet das für freie Journalist*innen? Freischreiber Oliver Eberhardt, Mitglied des Verwaltungsrats der VG Wort, ist am 13. November ab 12 Uhr via Zoom zu Gast. Er hat die Reform mit ausgehandelt. Anmeldung hier.

Auslandsstammtisch

Wir treffen uns am 17. November, ab 18 Uhr deutsche Zeit, mit allen Auslandskorrespondent*innen und Journalist*innen, die ab und zu im Ausland arbeiten. Dabei berichten wir von der Mitgliederversammlung und tauschen uns über aktuelle Themenideen, Probleme und Erfolge als Freie aus.

Regiogruppe NRW: Kriegsberichterstattung

Bei Krisen- und Kriegsberichterstattung haben die meisten von uns ein bestimmtes Bild vor Augen. Wie läuft der Alltag in einem umkämpften Gebiet ab? Wie schützt man sich und seine Quellen? Zu diesen und vielen weiteren Fragen wird uns Joana Rettig am 21. November ab 19 in Köln etwas erzählen. Sie ist freie Auslandskorrespondentin in der Ukraine.

:Dies & das

taz digital

Am 17. Oktober 2025 erschien die taz werktags zum letzten Mal gedruckt. Bis auf die wochentaz, die gibt es weiterhin gedruckt. Aber, sagt die taz, sie bleibt Tageszeitung und erscheint jeden Tag. Nur eben digital. Muss der Duden bald seine Definition des Wortes “Tageszeitung” anpassen?

Journalist*in des Jahres 

Das Medium-Magazin sucht die Journalist:innen des Jahres. Wir finden, dass es wunderschön wäre, wenn nicht nur die berücksichtigt würden, deren Redaktionen sie nominieren. Sondern auch wir Freie. Deshalb: Nominiert die Freien, die ihr toll findet (und gern auch euch selbst, denn toll seid ihr alle!). Nominierungen sind noch bis zum 1. November möglich.

US-Pressefreiheit

Dutzende Journalist*innen in den USA haben am 15. Oktober 2025 ihre Zugangsausweise abgegeben und das Pentagon verlassen, um gegen neue, restriktive Berichterstattungsregeln von Verteidigungsminister Pete Hegseth zu protestieren. Diese verlangen, dass nur von ihm freigegebene Informationen veröffentlicht werden dürfen – andernfalls droht Ausschluss. Donald Trump unterstützt das, obwohl nicht nur Journalist:innen die Regeln als Angriff auf die Pressefreiheit kritisieren. Fast alle großen US-Medien lehnten sie ab und kündigten an, ihre Arbeit nun von außerhalb fortzusetzen. 

Jetzt hat das Verteidigungsministerium einen Neuanfang angekündigt. Von nun an gebe es eine „neue Generation“ zugelassener Reporter:innen, der mehr als 60 Journalistinnen und Journalisten aus sogenannten neuen Medienhäusern sowie „unabhängige Journalisten“ angehörten. Wir beobachten diese Entwicklungen mit Sorge. Und an unsere Freischreiber*innen in den USA: Wie können wir euch unterstützen? Wie geht es euch?

Abschied von ZEIT-CEO Rainer Esser

Zum 1. Februar 2026 übergibt Esser nach 27 Jahren an der Spitze der ZEIT Verlagsgruppe die Position des CEO an Nils von der Kall. Esser übernimmt neue Aufgaben im Haus.

Lie Detectors

Die gemeinnützige Organisation Lie Detectors setzt sich gemeinsam mit Journalist*innen für Medienkompetenz in Schulen ein. „Dafür suchen wir Journalist*innen, die Lust haben, interaktive 90-minütige Workshops für Schüler*innen im Alter von 10-15 Jahren zu geben. Pro Klassenbesuch ist eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 150 Euro möglich. In einem eintägigen Seminar bereiten wir Interessierte auf die Klassenbesuche vor. Das nächste Seminar wird im April 2026 in Magdeburg stattfinden.“

Bei Interesse oder Nachfragen meldet Euch bitte bei Anika von den Lie Detectors.

:Externe Termine

Neue Studie von ProQuote Medien

Ob Investitionsgipfel oder Ausschusssitzung im Bundestag – in vielen entscheidenden Runden sitzen vor allem Männer. Der deutsche Journalismus bildet da keine Ausnahme: Je höher die Position, desto seltener sind Frauen vertreten. Um diese Machtverhältnisse sichtbar zu machen, zählt ProQuote Medien seit 13 Jahren nach. Die Ergebnisse der aktuellen Studie werden am 8. November ab 11 Uhr im Publix Haus in Berlin vorgestellt.

Verleihung der Free Media Awards 2025

Am 6. November bekommen sechs herausragende Journalist*innen und Redaktionen die Free Media Awards für ihre Verdienste um die Pressefreiheit. Die Verleihung findet um 17 Uhr im Hamburger Rathaus statt und ist Teil der „Hamburger Woche der Pressefreiheit”.

BJS-Termine

Moderieren vor Publikum – Grundkurs

Wie gelingt es, Gesprächsrunden souverän und inspirierend zu gestalten? Das lernt ihr im Grundkurs Moderieren. Dazu gehören Rhetorik, Körpersprache – und auch der geübte Umgang mit Selbstdarstellern und Zwischenruferinnen. 24. bis 26. November von jeweils 9 bis 17 Uhr.

Schreiben auf den Punkt

In der Kürze liegt die Würze – schön und gut. Aber wie geht das, sich kurzzufassen? Dieser Workshop vermittelt euch, wie ihr kurz und verständlich formulieren könnt. 18 und 19. Dezember von 9 bis 17 Uhr.

Klimathemen spannend erzählen

Die Herausforderung im Klimajournalismus: Die Klimakatastrophe ist das relevanteste Thema unserer Zeit, bloß wie erzählt man die immer gleiche Story, ohne das Publikum zu langweilen oder zu verschrecken? Am 4. und 5. November von 9 bis 17 Uhr in Präsenz.

Exklusiv für Freischreiber*innen: Dank unserer Kooperation buchst du Fortbildungen der Berliner Journalist*innenschule mit 30 Prozent Rabatt. Wie das geht, erfährst du bei der Geschäftsstelle.

Herbstlich-bunte Grüße, euer neues Newsletter-Team

Elisa Kautzky & Robert Hofmann

Im Kurs gibt Expertin Jana Vierheilig einen Überblick über die wichtigsten steuerlichen Pflichten als freie Journalist:in. Wir klären, was als Betriebsausgabe in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung angegeben werden kann, was es mit der Umsatzsteuer (Stichwort Kleinunternehmer:in) auf sich hat, welche Angaben in eine korrekte Rechnung gehören und welche Anlagen zur Einkommensteuererklärung du mindestens einreichen solltest.

Welche Unterlagen muss ich bei der Steuererklärung einreichen? Habe ich Vorteile als Kleinunternehmer:in? Und kriege ich als freie:r Journalist:in den ganzen Steuerkram alleine hin – oder muss eine Steuerberaterin her?

Diese Fragen klärt unser Webinar „Steuer-ABC für freie Journalist:innen“:

  • Mo., 16. März 2026, 9-12 Uhr, Zoom 

Der Kurs gibt einen Überblick über die wichtigsten steuerlichen Pflichten als freie:r Journalist:in. Wir klären, was als Betriebsausgabe in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung angegeben werden kann, was es mit der Umsatzsteuer (Stichwort: Kleinunternehmer:in) auf sich hat, welche Angaben in eine korrekte Rechnung gehören und welche Anlagen zur Einkommensteuererklärung du mindestens einreichen solltest.

Als kompakte Einführung oder zur Auffrischung – und Klärung von Unklarheiten – sowohl für Berufseinsteiger:innen als auch für Erfahrenere geeignet. Es bleibt Zeit für Fragen.

Dozentin:

Jana Vierheilig arbeitet seit 2015 in einer Berliner Steuerberatungskanzlei. Vor der Ausbildung zur Steuerfachangestellten hat sie ein Studium der Theaterwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft abgeschlossen und in der Organisation und Pressearbeit verschiedener Theaterfestivals gearbeitet (Theater der Welt 2008, Neue Stücke aus Europa 2012). Das Leben als Freelancer kennt sie gut, weil sie selbst freiberuflich als Dramaturgie- und Regieassistentin im Ballhaus Naunynstraße beschäftigt war.

Kosten & Anmeldung:

  • Freischreiber:innen zahlen 39 Euro und melden sich hier an.
  • Begrenztes Kontingent für Mitglieder von wpk, Reporter-Akademie, freelens, weltreporter, ndm: 89 Euro
  • Externe: 139 Euro. Bitte meldet euch als Nicht-Mitglieder inklusive Anschrift im Büro an.

Storno-Bedingungen:

Sagst du die Teilnahme an einem Seminar bis zu sieben volle Tage vor dem Termin ab, erstatten wir die Kursgebühren vollständig. (Findet ein Seminar bswp. an einem Freitag statt, kann in der Vorwoche bis inklusive Donnerstag abgesagt werden.) Sagst du die Teilnahme innerhalb von weniger als sieben Tagen vor dem Seminartermin ab, erstatten wir die Kursgebühren vollständig, wenn wir den Platz anderweitig vergeben können. Das ist der Fall, wenn es eine Warteliste für das Seminar gibt und der oder die Nachrückende tatsächlich teilnehmen kann. Du kannst als Teilnehmende:r, sollte es keine Warteliste geben, auch selbstständig nach Ersatz suchen. Kann der Platz nicht an jemand anderen vergeben werden, musst du die Kursgebühren vollständig begleichen.

Vor knapp einem Monat diskutierten wir im Barcamp über clevere KI-Tools, Medien im Gaza-Konflikt und Bitcoin als journalistisches Thema. Danke für euren Input und den lebhaften Austausch! Aus einigen der Sessions haben wir Mitschriften und Handouts bekommen, die Mitglieder jetzt im internen Bereich einsehen können. Hier entlang, bitte.

Unsere Geschäftsführerin Anna hat das Camp per Bildergalerie festgehalten. Sie zeigt: Banden zu bilden stärkt freien Journalismus, macht Mut (und schlau). In dem Sinn: Auf bald wieder bei einem unserer Treffen – wir freuen uns drauf!

Fotos: Anna Heidelberg-Stein

Freischreiber Friedemann Brenneis hat im Barcamp am 27.9.25 eine Session zum Thema „Bitcoin“ angeboten. Hier lest ihr seine Tipps. Danke, lieber Friedemann!

Foto: Anna Heidelberg-Stein

Gabriele Meister und Dorothea Heintze nahmen am 27.9.25 an der Barcamp-Session „KI-Tools – was nutzen sie im (freien) Alltag?“ teil. Ihre Mitschrift lesen Mitglieder hier. Danke, ihr zwei!

Foto: Anna Heidelberg-Stein