„Manchmal würde ich gerne ein Blutbild für mein Freisein machen“, denkt sich die :Freischreiber-Vorsitzende Elisa. „Wenn irgendwas nicht gut läuft, aber ich nicht so richtig einschätzen kann, woran es hakt.“ Ziemlich sicher würde dieses :Freischreiber-Blutbild ergeben, dass der Honorarspiegel deutlich zu niedrig und die Auftragsstabilität schwankend ist. Oder das Netzwerk-Vitamin B am Mindestwert kratzt.
Zwischen Aufträgen, Rechnungen, Akquise und dem nächsten Text bleibt oft wenig Zeit für einen allgemeinen Check-up der eigenen beruflichen Situation. Wie hoch ist das Rechnungs-Cortisol? Stehen noch offene Rechnungen aus? Gibt es ausreichend Urlaubsreserven, oder ist die letzte Pause schon länger her? Gibt es einen chronischen Akquise-Mangel? Ist der Energiehaushalt hoch genug, um nach neuen Aufträgen zu suchen?
Nimm dir doch mal fünf Minuten Zeit für eine Diagnose deines Freisein-Befindens.
Looking for Freedom
Am 12. Dezember trifft sich die freie Welt des Journalismus in Berlin: Freischreiber*innen und geladene Gäste sind herzlich willkommen beim Barcamp, beim Varieté und zur freien Party! Hier meldest du dich an, es gibt maximal 100 Plätze.
Neue Kooperation mit Übermedien
Juhu! Wir haben eine Kooperation mit Übermedien gestartet: :Freischreiber-Mitglieder bekommen zukünftig 20 Prozent Rabatt auf ein Abo. Das Onlinemagazin beschäftigt sich mit Medienkritik und bietet auch eigene Podcasts. Mehr Infos gibt es über die Geschäftsstelle. Wir freuen uns!
Verantwortungsvolle Social-Media-Berichterstattung im Wahlkampf

Im Zuge der anstehenden Landtags- und Abgeordnetenhauswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin stehen Journalist*innen vor der Herausforderung, über rechtsextreme und demokratiefeindliche Positionen zu berichten, ohne ihnen zusätzliche Reichweite zu verschaffen. Besonders auf Social Media geraten Redaktionen dabei in ein Spannungsfeld zwischen journalistischem Anspruch und dem Druck, Reichweite zu erzielen. Die Neuen deutschen Medienmacher*innen geben acht Empfehlungen für eine verantwortungsvolle Social-Media-Berichterstattung, die rechtsextreme Narrative entkräftet und demokratische Debatten stärkt.
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Einladung für Freischreibende nach Straßburg ins Europäische Parlament
Im Oktober habt ihr gleich zweimal die Gelegenheit, nach Straßburg zu reisen. Das Europäische Parlament tagt dann gleich zweimal, vom 5. bis 8. Oktober 2026 und vom 19. bis 22. Oktober. Wir laden freie Journalist*innen herzlich ein, dabei zu sein.
📣 Tipp für Freie: Für teilnehmende Journalist*innen besteht die Möglichkeit, sich Reise- und Hotelkosten erstatten zu lassen.
In der ersten Oktober-Plenarwoche stehen unter anderem diese Themen auf der Tagesordnung:
1. AGILE-Programm für schnelle und innovative Verteidigungsgüter (finale Abstimmung) – 115 Mio. Euro in 2027 für KMU-Projekte zu KI, Quantentechnologien, Robotik, Cyber, Weltraum und unbemannte Systeme
2. Überarbeitung der INSPIRE-Richtlinie zum einfacheren Austausch von Geodaten in der EU (Trilog-Mandate)
3. Psychosoziale Risiken, Stress und geistige Gesundheit im Job (Initiativbericht)
4. Unternehmensbesteuerung (Initiativbericht)
5. Wie geht es weiter mit den EU-China-Beziehungen? (Debatte und Initiativbericht)
6. Schutz von Arbeitenden: Karzinogene und Mutagene im Job (finale Abstimmung)
7. Konsularer Schutz für EU-Bürgerinnen und -Bürger
8. Einsatz sauberer Energie in der EU fördern(Debatte)
9. Braucht die EU eine Strategie zum Umgang mit der Muslimbruderschaft? (Debatte)
10. Bekanntgabe der Preisträger des Sacharow-Menschrechtspreises
11. EU-Aktionsplan zum Umgang mit seltenen Krankheiten (Initiativbericht)
Meldet euch an hier und berichtet live aus dem Herzen der europäischen Politik!
Übrigens: Im Parlament gibt es ein Großraumbüro für Journalist*innen sowie kostenlos buchbare TV-Studios, Radio- und Podcast-Studios und Fotograf*innen.
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FREISCHREIBERIGES
:Frei heraus

Freie Kolleg*innen bekommen viel zu selten eine Bühne. In dieser Rubrik stellen wir euch deshalb Mitglieder aus ganz unterschiedlichen Themenbereichen vor.
Dieses Mal: Marlene Jacobsen. Sie studierte Politik und Nachhaltige Entwicklung in Großbritannien und lernte an der Deutschen Journalistenschule in München. Marlene arbeitet als freie Journalistin in London, unter anderem für das ZDF, die Süddeutsche Zeitung, den Deutschlandfunk und Deine Korrespondentin.
Wo arbeitest du am liebsten?
So oft wie möglich nicht am Schreibtisch, sondern draußen auf Dreh mit einem Kamerateam oder bei Reportagen und Interviews auf eigene Faust. Und wenn ich konzentriert schreiben will, mache ich das am liebsten in der Bibliothek meiner früheren Uni (dann tu ich so, als ob ich noch studiere).
Welche sind deine wichtigsten Arbeitsutensilien?
Augen und Ohren, zum Beobachten und Zuhören. Manchmal ein Notizblock, aber noch lieber Ansteckmikros, um Gespräche später zu transkribieren und nicht mitschreiben zu müssen. Und ohne meinen Laptop geht gar nichts.
Was ist das Ärgerlichste, was dir im Job passieren kann?
Wenn beim Pitchen der Wurm drin ist und ich nicht genug Aufträge bekomme. Oder wenn ich eigentlich eine gute Geschichte zu erzählen hätte, aber Gesprächspartner*innen einen Rückzieher machen.
:Buchverlosung
Es gibt wieder ein Buch zu gewinnen. Diesmal: „Frieden Sterben Ponyhof“ von :Freischreiber-Freundin Carolin Feismann.
Gut Feismann ist weit mehr als ein Ponyhof. Was als persönlicher Lebenstraum begann, wird hier im Kinderhospiz Tag für Tag zur konkreten Antwort auf die Frage, wie Frieden funktioniert. Mit Tieren, Natur und viel Zeit können Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern eine Woche lang auftanken, durchatmen, manchmal auch Abschied nehmen. Vor Jahren beschloss Caro Feismann nach dem Tod einer Kollegin in einem Krisengebiet, nicht mehr für Frieden zu kämpfen, sondern ihn zu leben. Ihre Geschichte ist ein außergewöhnliches Best-Practice-Beispiel für inneres Ankommen, gelingende Beziehungen und den Mut, Träume radikal zu verwirklichen.

Interessiert? Schreib uns bis zum 30. September eine E-Mail an redaktion ät freischreiber.de mit dem Betreff „Buchverlosung“ und deiner Adresse. Der oder die Gewinner*in wird im nächsten Newsletter bekannt gegeben. Viel Glück! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es können nur Abonnent*innen des Newsletters teilnehmen.
Danke für eure Zusendungen im August. Das Buch „Die Medizin der Zukunft – Heilen in einer veränderten Welt“ von Claudia Traidl-Hoffmann mit Freischreiberin Katja Trippel geht an: Judith Weibrecht. Herzlichen Glückwunsch!
Hast du gerade ein neues Buch veröffentlicht, oder steht die Veröffentlichung kurz bevor? Dann melde dich bei (redaktion@freischreiber.de), damit wir es verlosen können. Du bekommst Reichweite und ein*e Freischreiber*in freut sich. Win-win!
:Tipp des Monats: Was du als Freie*r gegen Shitstorms tun kannst
Hass und Shitstorms stellen uns freie Journalist*innen vor besondere Herausforderungen, da wir oft weniger personelle Ressourcen und nicht immer Zugang zu Rechtsschutz haben. Deshalb waren die Neuen deutschen Medienmacher*innen in unserer digitalen Mittagspause zu Besuch, um uns ein paar Tipps zu geben.
- Vorbereiten: Leg fest, wie du im Fall eines Shitstorms vorgehst und wer dich unterstützen kann. Schulungen, Leitfäden und feste Anlaufstellen helfen.
- Privatsphäre schützen: Prüfe, wie leicht sich deine Adresse herausfinden lässt. Eine Melderegisterauskunftssperre kann eine Möglichkeit sein. Schütz dich außerdem vor Identitätsdiebstahl und Hacks und prüfe Löschanträge für personenbezogene Einträge bei Google.
- Bei einem Shitstorm: Erst einmal ruhig bleiben und nicht sofort öffentlich reagieren. Prüfe: Ist darunter legitime Kritik? Handelt es sich um Hass? Eine öffentliche Reaktion kann Hater zusätzlich pushen.
- Dokumentieren und melden: Sichere relevante Beiträge mit Kontext, Datum, Uhrzeit und User-ID. Achte dabei auch auf deinen eigenen Schutz, gib also nicht aus Versehen (etwa via Screenshot) sensible Daten weiter. Melden kannst du Inhalte unter anderem bei Plattformen wie „respect!“.
Lesetipp: Newsletter von Freischreiberin Lena Kirchner
Freischreiberin Lena Kirchner hat vor Kurzem einen Newsletter gestartet: „Counterpoint“.
„A counterpoint is something that acts as a counterbalance to something else. In music, this term refers to the addition of a second voice to an existing melody – a voice that acts as a counterbalance. That is why this second voice is also called a counter-voice.”
Übersetzt: Ein Kontrapunkt ist etwas, das als Gegengewicht dient. In der Musik bezieht sich dieser Begriff auf die zweite Stimme zu einer bestehenden Melodie, die dann als Gegengewicht fungiert. Deshalb nennt sich diese zweite Stimme auch Gegenstimme.
Jede Ausgabe des Newsletters ist also eine Art Gegenstimme zum Lärm in dieser Welt. Wenn du Überraschungen magst, abonniere Counterpoint!
:Freischreiber-Termine
21. September, 9 bis 15 Uhr, Zoom (kostenlos, für Mitglieder)
Webinar: White Mirror – wir schreiben Zukunft
Zukunftsgeschichten laufen oft in dieselbe Richtung: Krise, Kipppunkt, Kollaps. Im Netflix-Serienformat heißt das „Black Mirror“. Unser neuer Workshop dreht diesen Automatismus experimentell um und schafft journalistisch einen „White Mirror“. Wie lösen wir Probleme auf? Gibt es konstruktive Ansätze, die wir recherchieren und journalistisch weiterentwickeln können? Unser Dozent Jonas Drechsel, studierter Zukunftsforscher, begleitet uns auf der Suche.
21. September, 19 Uhr, Berlin, Regio-Gruppe Berlin
Umfragen recherchieren und richtig bewerten
Einmal geblinzelt – und schon sind wir mittendrin im Wahlherbst. Kein anderes Politik- und Gesellschaftsthema wird uns in den nächsten Monaten so sehr beschäftigen wie die Frage, warum die Menschen bei Landtagswahlen wählen, was sie wählen. Was unterscheidet eine repräsentative Umfrage von einer, die es nur behauptet? Zu Gast bei der Regio-Gruppe in Berlin ist Thorsten Thierhoff, Geschäftsführer bei forsa. Wir wollen mit ihm zwischen die Zahlen schauen und über typische journalistische Fehler im Umgang mit Umfragen sprechen.
23. September, 19 Uhr, Zoom
Triff freie Bewegtbild-Journos
Die Themen sind offen und richten sich nach den Fragen, die Teilnehmende mitbringen. Von schlechtem Equipment über gute Auftraggeber bis hin zur gelungenen Mehrfachverwertung teilen wir unsere Erfahrungen und lernen voneinander.
24. September, 12 Uhr, Zoom, MiPa
Presserat & Co: Wer korrigiert die Medien?
Egal, ob Journalist*in oder Publikum – wer sich über Berichterstattung ärgert, kann sich beschweren: beim Presserat, bei zwölf Rundfunkräten und 14 Medienanstalten. Diese Gremien der „staatsfernen Medienaufsicht“ haben völlig unterschiedliche Logiken, aber eine gemeinsame Aufgabe. Sie sollen über die Einhaltung journalistischer Standards wachen. Wie machen sie das? Freischreiber Stefan Mey hat sich für das Studienformat der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit dem Thema auseinandergesetzt. Insbesondere hat er recherchiert, wie die Medienaufsichts-Gremien seit Oktober 2023 über Beschwerden zur deutschen Nahost-Berichterstattung – an der es viel Kritik gab und gibt – entschieden haben.
29. Oktober, 12 Uhr, Zoom, MiPa
Im freien Fall? Sozialrechtliche Hilfen für Selbstständige?
Freie Journalist*innen arbeiten in der Regel ohne „doppelten Boden“ – sowohl gesundheitlich als auch ökonomisch. Unsere Kollegin Andrea Mertes hat das in den vergangenen Jahren selbst erfahren. Und stellt fest: „Es ist erstaunlich, welche Hilfen es da draußen gibt, wenn man sie denn kennt. Oder, was man im Voraus schon einplanen und bedenken kann.“ In dieser digitalen Mittagspause gibt Andrea ihren Erfahrungsschatz und ihr Wissen zu sozialrechtlichen Rahmenbedingungen weiter.
Dies & Das
Lass uns darüber reden!

Wenn du Ärger mit einer Redaktion hast, unsicher bist, wie du mit einem übergriffigen Protagonisten umgehen sollst oder dir der Vormarsch der AfD Angst macht … Es gibt fast keinen Grund, nicht bei der Helpline anzurufen! Es sei denn, du chattest lieber. Dann schreib auf Signal.
Die Helpline ist für dich da. Vertraulich und kostenlos.
Telefon: 030 – 7543 7633
Signal: journalisten_helpline.26
Und falls du einen guten Draht in eine Redaktion hast, schlag ihr doch einen der Entlastungs-Workshops vor. Aber nur, wenn du mitmachen darfst!
Meinung braucht Fakten
Bei RiffReporter recherchieren mehr als 100 freie Journalist*innen gründlich, kritisch und unabhängig. Ihre Expertise ist gefragt – auch bei nahezu allen wichtigen deutschsprachigen Medien. Mit einem Abo bekommst du Zugang zu mehr als 6.000 Beiträgen und unterstützt Journalist*nnen, die sich die Zeit nehmen, genauer hinzuschauen, nachzufragen und Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Jetzt neu: Bis zum 11. Oktober entscheidest du selbst, was dir diese Arbeit wert ist – und was du bezahlen kannst. Alle Infos zur Aktion gibt´s hier. (Jederzeit monatlich kündbar, das Jahresabo ist nach dem ersten Jahr monatlich kündbar.)

Interviews für eine Studie zu Bedrohungserfahrungen
Das „European Centre for Press and Media Freedom“ sucht Teilnehmende für eine qualitative Interviewstudie zu Bedrohungserfahrungen von Frauen sowie non-binären und diversen Personen im Journalismus.
Die Gespräche dauern maximal 60 Minuten, finden per Videocall im September und Oktober statt und werden ausschließlich anonymisiert für wissenschaftliche Zwecke ausgewertet. Bei Interesse und Nachfragen meldet euch bei Dr. Patrick Peltz per E-Mail: patrick.peltz ät ecpmf.eu.
Weniger Macht-Frauen in Leitmedien
Der Frauenmachtanteil in den deutschen Leitmedien ist erneut gesunken. Das zeigt die neue halbjährliche Leitmedienzählung von ProQuote Medien: Der gewichtete Frauenmachtquotient liegt aktuell bei 37,3 Prozent – ein weiterer Rückgang um 0,2 Prozentpunkte gegenüber Januar 2026.
„Nach fünf Zählungen mit sinkenden Frauenanteilen an der Spitze von Redaktionen ist klar, dass die Werte keine Ausreißer sind, sondern einen Abwärtstrend markieren“, erklärt ProQuote Vorstandsvorsitzende Helena Ott. „Das ist besorgniserregend, weil es die mühsam erkämpfte Teilhabe und Repräsentation von Frauen im Journalismus sukzessive wieder schwächt.”
Der Verein ProQuote Medien hält an der Forderung eine Quote von 50:50 fest und damit an einer paritätischen Verteilung von Führung und Verantwortung im Journalismus – egal ob in landesweiten Rundfunkanstalten, großen Verlagshäusern oder Lokalzeitungen.
Davon sind wir weit entfernt: Die Auswertung von ProQuote Medien zeigt deutliche Rückgänge bei der Süddeutschen Zeitung (-3,6 Prozentpunkte), die damit wieder knapp unter die 50-Prozentmarke rutscht. Die Welt verliert ebenso (-2,1) und auch Die Zeit (-1,6). Leicht verbessert haben sich Stern (+2,0), Focus(+1,4) und Bild (+1,3), aber sie bewegen sich auf einem deutlich niedrigeren Niveau als die Spitzenreiter.
Dort steht weiterhin die taz mit einem Frauenmachtanteil von 61,9 Prozent. Auffällig ist, dass die Führung dreier Medienhäuser wieder stark männlich dominiert ist – dort ist maximal jede vierte Führungskraft eine Frau. Dazu gehören der Focus (25,3 Prozent), die Frankfurter Allgemeine Zeitung (25,0 Prozent) und mit großem Abstand Die Welt (14,6 Prozent).
Externe Termine
WISSENSWERTE 2026
Die WISSENSWERTE 2026 rückt näher – und mit ihr auch die European Conference of Science Journalism (ECSJ), die in diesem Jahr vom 14. bis 16. Oktober gemeinsam mit der WISSENSWERTE in Hannover stattfindet. Noch bis Ende September könnt ihr euch zum Early-Bird-Preis registrieren.
Im Mittelpunkt des ECSJ-Programms und der gemeinsamen Sessions am Donnerstag, 15. Oktober, stehen europäische Perspektiven auf die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus. Aktuelle Herausforderungen und Krisen machen nicht an Ländergrenzen halt. Umso wichtiger sind Austausch, gemeinsame Erfahrungen und der Blick über den eigenen nationalen Kontext hinaus.
Tag des Auslandsjournalismus I
Triff uns bei der „Youth Media Convention“ in Berlin: Elisa Kautzky aus dem Vorstand ist zu Gast bei dem Medienevent von und für junge Menschen zum Auslandsjournalismus vom 9. bis zum 11. Oktober.
Bis zu 150 junge Medienbegeisterte zwischen 16 und 27 Jahren kommen bei dem Event mit Expert*innen zusammen: „Vom Intensivworkshop bis zum Zukunftslunch: Drei Tage lang kannst du in spannenden Formaten die Medienwelt entdecken, neue journalistische Arbeitsweisen kennenlernen und mitdiskutieren. Der Fokus liegt dabei auf der Praxis. Herzstück der Veranstaltung sind die Intensivworkshops, bei denen du vom Podcast bis zum Recherchetool verschiedene Arbeitsweisen ausprobieren kannst. Begleitet wirst du dabei von Medienexpert*innen und Journalist*innen.“ Am 10. Oktober von 16 bis 18 Uhr könnt ihr Elisa von :Freischreiber zur Sprechstunde des freien Journalismus treffen.
Die Anmeldephase läuft bis zum 15. September. Hier entlang, bitte:https://youmecon.de
Tag des Auslandsjournalismus II
Du arbeitest im Auslandsjournalismus – oder willst dorthin? Dann komm am 9. und 10. Oktober nach München! Das Programm für den Tag des#Auslandsjournalismus ist fast vollständig. Los geht es bereits am Freitagabend mit „Gegenwart in Krise(n): Orientierung in einer Welt voller Konflikte“. Korrespondent*innen diskutieren darüber, was Auslandsjournalismus angesichts von Kriegen, geopolitischen Verschiebungen und wachsendem Druck auf die Presse noch leisten kann.
Am Samstag geht es unter anderem darum:
- Was ist uns Auslandsjournalismus noch wert?,
- Welche blinden Flecken gibt es in der internationalen Berichterstattung?
- Welche Rolle spielen NGOs und Stiftungen?
- Warum ist der Klimawandel eine globale journalistische Aufgabe?
- Wie erreicht der Auslandsjournalismus junge Menschen?.
Parallel dazu gibt es zahlreiche praktische Workshops. Tagungsort ist das Redaktionsgebäude der Süddeutschen Zeitung in München. Tickets für freie Journalist*innen und Redakteur*innen kosten 69 Euro. Für Volontär*innen, Studierende und Journalistenschüler*innen ist die Teilnahme kostenlos. Das vollständige Programm und die Anmeldung: hier.
Organisiert wird der Tag des Auslandsjournalismus zum zweiten Mal vonjournalists.network e. V.
Meisterklasse Erzähljournalismus mit Freischreiber-Stipendium kostenlos: Sei dabei!
Die Reporter-Akademie veranstaltet dieses und nächstes Jahr ihren Workshop „Meisterklasse Erzähljournalismus“ in Berlin, Hamburg und München – und als :Freischreiber-Mitglied könnt ihr kostenlos dabei sein! So geht’s: Ihr bewerbt euch für die Kompass-Förderung des Europäischen Sozialfonds (ESF), der Fortbildungen für Solo-Selbstständige bis zu 90 Prozent unterstützt. Bei Zusage erhaltet ihr den Eigenanteil von zehn Prozent über das :Freischreiber-Stipendium zurückerstattet.
Um euch unverbindlich über die Kurse der Reporter-Akademie zu informieren, schreibt eine E-Mail an info ät reporter-akademie.de. Dort erhaltet ihr alle weiteren Details zum Förderprozess.
WICHTIG: In der Vergangenheit gab es bei den für die Kompass-Förderung notwendigen Beratungsgesprächen nur begrenzte Kapazitäten. Nun sind einige Gesprächstermine frei geworden, die online stattfinden. Es empfiehlt sich daher, möglichst zeitnah Kontakt aufzunehmen.
Und darum geht es in der Meisterklasse Erzähljournalismus: Drei Dozierende der Reportergemeinschaft Hermes Baby helfen euch dabei, eure eigene Themenidee zu einer gut komponierten Reportage weiterzuentwickeln. Die Meisterklasse umfasst vier Seminartage, inklusive Theorie- und Praxisübungen, und einen Follow-up-Termin, bei dem ihr die Erkenntnisse eurer Recherche besprecht.
Alle weiteren Infos zum Kurs findet ihr hier.
Finanzplanung für selbständige Frauen
Wie viel Geld hast du eigentlich pro Monat zur Verfügung? Wie hoch sind deine Fixkosten für Miete, Versicherungen etc.? Wie viel Geld legst du beiseite als Notgroschen, für Urlaub oder Altersvorsorge? Oftmals fehlen der Überblick und die strategische Finanzplanung. Glaubenssätze hindern insbesondere Frauen daran, sich wirklich mit Finanzen auseinanderzusetzen. Wie es besser geht, erfährst du bei einem Online-Workshop am 1. Oktober von 17:30 bis 20:15 Uhr (Anmeldeschluss 23. September).
Freischreiberinnen melden sich zum Preis von 55 Euro statt 69 Euro (jeweils + 19% USt) an.
Anmeldung per E-Mail unter Angabe der Rechnungsanschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Mehr Infos: www.fortbildung-rechnungswesen.de
BJS-Termine
19. – 21. Oktober, Berlin oder online
Moderieren vor Publikum – Grundkurs (BJS-K)
02. Dezember
Souveränes Texten mit KI (Webinar) (BJS-K)
02. – 04. Dezember
Podcasts produzieren (BJS-K)
Exklusiv für Freischreiber*innen:
Dank unserer Kooperation buchst du Fortbildungen der Berliner Journalist*innenschule mit 30 Prozent Rabatt. Wie das geht, erfährst du bei der Geschäftsstelle.

Und, wie fällt dein Laborbefund des freien Blutbilds aus? Falls er ab und an in den kritischen Bereich rutscht, denk daran: Keine*r von uns Freien ist durchgängig in Bestform – das gilt fürs Blutbild genau wie für das Freisein.
Robert Hofmann & Elisa Kautzky





