Bitcoin gibt es seit mehr als 17 Jahren. Doch so richtig verstanden hat „es“ noch kaum jemand. Dabei gibt es vor allem für freie Journalist*innen gute Gründe, sich mit dem Thema zu beschäftigen:
Egal, ob es um Kultur, Wirtschaft, Sport, (Netz-)Politik, Gesellschaft oder „nur“ um die eigene Altersvorsorge geht – Geld spielt in nahezu allen Themen- und Lebensbereichen eine Rolle. Die Digitalisierung des Geldes schreitet unaufhaltsam voran. Welche Chancen bringt das mit sich? Wo liegen die Risiken? Und wie finde ich einen guten Einstieg in das Thema?
Um diese Punkte und um eure Fragen dazu soll es beim digitalen Leipzig-Stammtisch gehen:
Zu Gast ist Freischreiber Friedemann Brenneis, der sich seit Jahren mit dem Thema auseinandersetzt. Er gibt einen kurzen Input, danach öffnen wir die Runde für Fragen.
Infos zur Regiogruppe Leipzig:
Sie versammelt freie Print-, Online- und Rundfunk-Journalist*innen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Neben regelmäßigen Treffen, bei denen sich die Freien vernetzen und austauschen können, finden in unregelmäßigen Abständen Workshops und Diskussionsrunden statt. Neuigkeiten gibt es über den regionalen Verteiler (bei Aufnahmewunsch hier entlang, bitte).
Liebe NRW-Freischreiber:innen, ihr langweilt euch immer in der Vorweihnachtszeit, weil es dann „sooo wenig“ zu tun gibt? Hier ist ein weiterer Termin, den ihr vormerken könnt (aber ein schöner). Außerdem kommen wir dem Wunsch nach, auch mal in anderen Teilen von NRW etwas zu unternehmen.
Am 15. Dezember um 11:30 Uhr besuchen wir die Redaktion des Münsteraner Onlinemagazins RUMS. So beschreibt sich RUMS auf seiner Website selbst:
Marc Andres
„Wir interpretieren Lokaljournalismus neu, nutzen eine verständliche und möglichst floskelfreie Sprache. […] Im März 2020 haben wir den ersten RUMS-Brief verschickt. Seitdem kommt jeden Dienstag und jeden Freitag verlässlich ein Newsletter mit einem großen Thema und vielen kleinen. […] Dazu veröffentlichen wir Reportagen, Analysen und Podcasts. Bei unseren RUMS-Veranstaltungen diskutieren wir über die Themen, mit denen wir uns in unseren Recherchen beschäftigen. Außerdem organisieren wir Workshops für Jugendliche.“
Eine echte Rarität heutzutage: RUMS hat nach wie vor ein Lektorat. Wie all das funktioniert, womit die Redaktion sich finanziert, was sie von klassischen Lokalmedien unterscheidet und wie freie Journalist:innen in diesem Konstrukt eingebunden sind, verrät uns Mitgründer Marc Andres bei unserem Besuch. Danach können wir je nach Laune noch etwas essen oder auf den Münsteraner Weihnachtsmarkt gehen.
Wir treffen uns am 17. November, ab 18 Uhr deutscher Zeit. Eingeladen sind alle Auslandskorrespondent*innen und Journalist*innen, die ab und zu im Ausland arbeiten.
Wir treffen uns am 17. November, ab 18 Uhr deutscher Zeit. Eingeladen sind alle Auslandskorrespondent*innen und Journalist*innen, die ab und zu im Ausland arbeiten.
Am 17. berichten wir von der Mitgliederversammlung Ende September und tauschen uns aus über aktuelle Themenideen, Probleme und Erfolge als Freie aus.
Für alle freien Kollegen und Kolleginnen, die im Ausland arbeiten, gibt es einen Stammtisch bei :Freischreiber. Einmal im Monat treffen wir uns auf Zoom und tauschen uns aus. Der Stammtisch ist für alle offen, die im Ausland arbeiten (wollen) – sei es als Korrespondentïn, Freie/r mit vielen Recherchen in der Ferne oder Journalistïnnen, die mit dem Gedanken spielen, im Ausland zu arbeiten.
Ja, die Künstliche Intelligenz ist eine Gefahr für den Journalismus. Wenn ein KI-Prompt journalistische Inhalte auswertet, ohne dass User:innen auf die entsprechenden Seiten der Verlage klicken, könnte das das Ende jedes journalistischen Geschäftsmodells sein. Zum Beispiel.
Andererseits lassen sich KI-Tools durchaus fürs journalistische Arbeiten nutzen – wenn man weiß, wie. Daher möchten wir euch zu einem Abend einladen, der eine konstruktive Einführung gibt in das, was die KI für uns tun kann. Und das, was nicht. Ein Abend, um zu überdenken, wie Journalismus zukünftig aussehen kann, wird, soll.
Dafür konnten wir als Gast Katja Krause gewinnen – sie arbeitet seit über 20 Jahren in der Verlagsbranche (als Programmleiterin des Hörbuchverlags DAV, aber auch als Autorin und Lektorin.) Als Expertin für KI kennt sie viele Seiten der Medaille: Sie wird uns eine rund einstündige Einführung in KI-Tools für den Journalismus geben und danach Fragen beantworten – natürlich auch alle kritischen und skeptischen.
Wann: Dienstag, 28. Oktober 2025, 19 bis 21 Uhr VERSCHOBEN WEGEN ERKRANKUNG DER EXPERTIN
Da unsere Kolleg:innen von Publix so nett sind, uns bei dieser Veranstaltung zu hosten, ist der Abend auch für Publix-Mitglieder zugänglich.
Bitte gebt kurz per Mail Bescheid, wenn ihr kommen mögt, damit wir besser planen können. Und bringt bitte ggf. eigene Getränke mit, die Publix-Kantine ist abends leider geschlossen.
Das Orga-Team, Katja, Christoph und Barbara, freut sich auf euch!
Die Freiburger Regiogruppe lässt am 2. Dezember um 19 Uhr gemeinsam das Jahr ausklingen.
Für Flammkuchen, feierliche Stimmung und diverse Getränke ist gesorgt. Alt- und Neu-Freischreiber*innen sind herzlich willkommen.
Wo? Im Reporterbüro Süd in Freiburg!
Anmeldung bitte bis 30. November per Mail bei Georg Rudiger.
Liebe NRW-Freischreiber:innen, das nächste Treffen unserer Regio-Gruppe findet am 21. November in Köln statt.
Und wir haben uns wieder ein spannendes Thema vorgenommen:
Bei Krisen- und Kriegsberichterstattung haben die meisten von uns ein bestimmtes Bild vor Augen. Draufgängerische Kolleg:innen, denen die Kugeln um die Ohren fliegen. Action, Angst, Adrenalin. Aber wie sieht sie wirklich aus, diese Form des Journalismus? Wie läuft der Alltag in einem umkämpften Gebiet ab? Wie schützt man sich und seine Quellen, wie klappt es mit der fremden Sprache? Wie gefährlich ist der Job, was kostet (im wörtlichen und im übertragenen Sinne) ein solcher Auftrag, noch dazu als freie Journalistin? Wie hat sich das deutsche Medieninteresse im Laufe der letzten drei Jahre gewandelt? Und natürlich: Warum macht man das eigentlich?
Zu diesen und vielen weiteren Fragen wird uns Joana Rettig etwas erzählen. Joana ist freie Auslandskorrespondentin in der Ukraine, von wo sie seit 2022 regelmäßig berichtet – zunächst als Politikchefin beim Nachrichtenportal „watson“, später als freie Korrespondentin für RiffReporter.
Wir freuen uns riesig, dass uns Joana besucht, und zwar am:
Abseits der großen Verlagsdampfer gibt’s in Hamburg eine Reihe kleiner, feiner Medien-Schnellboote. Eines davon: brand eins, ein Wirtschaftsmagazin, das nicht wie ein Wirtschaftsmagazin daherkommt. Vor gut 25 Jahren gegründet. Rund drei Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 50.000 Auflage. Gut geschriebene und fotografierte Geschichten, die um die Ecke (oder auch mal drei Ecken) gedacht sind. Viel gelobt, vielfach ausgezeichnet, mit vielen Beiträgen von Freien.
Wir besuchen brand eins mit der Hamburger Freischreiber-Regiogruppe. Chefredakteurin Gabriele Fischer und ihr Kollegium geben uns eine kleine Führung durch die Räumlichkeiten, stellen das Magazin vor und was sich drumherum entwickelt hat. Anschließend gibt’s Kaffee und Kekse. Und einen Austausch darüber, wie brand eins so tickt, wie Freie so ticken, wie sich für die Zusammenarbeit ein guter Rhythmus finden lässt.
Spätestens ab 40 beschäftigt sich vermutlich jede und jeder von uns mit dem Thema Altersvorsorge. Sicher, die KSK hat uns die Tür zur gesetzlichen Rentenversicherung geöffnet, aber die jährlichen Bescheide zur erwarteten Rentenhöhe sorgen für Ernüchterung. Ohne zusätzliche private Vorsorge blickt fast niemand von uns einem sorgenfreien Ruhestand entgegen.
Nun stellt sich die Frage, wie freie Journalist:innen (hoffentlich) vorhandene Überschüsse am effektivsten anlegen können.
Ein Anlageprodukt, das seit einigen Jahren in aller Munde ist, sind sogenannte ETFs (Exchange-Traded Funds). Fonds, die jeweils mehrere Vermögenswerte wie Aktien oder Anleihen zu einem einzigen, an den Börsen gehandelten Produkt bündeln. Vorteile sind die geringen Gebühren beim An- und Verkauf und die breite Streuung des Risikos. Wie aber funktionieren ETFs im Detail? Warum eignen sie sich auch und gerade für die Altersvorsoge von Freiberuflern? Worauf sollte ich bei ihrer Auswahl achten? Welche Rolle spielt dabei mein Alter? Um Antworten auf solche Fragen geht es beim nächsten Freischreiber-Regiotreffen in Berlin.
Gastgeber und Referent ist Hermann-Josef Tenhagen. Der Chefredakteur und Geschäftsführer des Geldratgebers Finanztip wird uns – abgesehen vom Thema ETFs – auch einen kurzen Einblick in die Arbeit der Finanztip-Stiftung geben.
Wie machst du das – im Ausland frei arbeiten? Deutsche Medien beliefern aus der Ferne? Ein Netzwerk in neuen Regionen aufbauen? Um solche Fragen geht es am 11. November bei unseren Regios Leipzig:
Zu Gast ist Marion Bergermann aus Leipzig, die Korrespondentin in Brüssel war und von ihrer Arbeit dort berichten wird. Anmelden kannst du dich bei der Leipziger Regiogruppen-Leiterin Carolin Wilms. Du erreichst sie hier.
„Auslandskorrespondentin – zwischen Häppchen und Hintergrundgespräch“
11. November, 19.30 Uhr, Zoom
Mehr zu unseren Regios in Leipzig:
Die Gruppe versammelt freie Print-, Online- und Rundfunk-Journalist*innen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Neben regelmäßigen Treffen, bei denen sich die Freien vernetzen und austauschen können, finden in unregelmäßigen Abständen Workshops und Diskussionsrunden statt. Neuigkeiten gibt es über den regionalen Verteiler (bei Aufnahmewunsch hier entlang, bitte).
Die Gruppe leitet Carolin Wilms. Sie freut sich über Unterstützung bei der Organisation der Treffen.