Nach einer kurzen Sommerpause ist der Auslands-Stammtisch wieder am Start. Diesmal auf dem Plan: Online-Speeddating!

Wer lebt wo, was sind eure Themen, wie arbeitet ihr? In kleinen Breakout-Rooms habt ihr die Zeit, euch mal in Ruhe auszutauschen. Vielleicht entsteht so die ein oder andere Idee für eine zukünftige Cross-Border-Geschichte.

  • 5. Juli, 17 Uhr deutscher Zeit, Zoom
  • Anmeldung bitte hier
  • Auch für Noch-Nicht-Mitglieder

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Welche Themen und Textformate sind bei euren Auftraggeber:innen gefragt? Unsere Regios in Stuttgart finden es heraus:

„Wir besuchen die Redaktion der Wochenzeitung kontext. Herausgeber ist ein gemeinnütziger Verein. Chefredakteurin Anna Hunger wird uns das Konzept der Zeitung vorstellen“, schreibt Regioleiterin Monika Johna. Geplant ist außerdem ein Austausch darüber, wie Textvorschläge aussehen könnten, wie viel bezahlt wird und wie darüber hinaus die Zusammenarbeit mit Freien aussieht. Natürlich gibt es auch noch genügend Zeit für Fragen. 

  • Mittwoch, 10. Juli 2024, 19 Uhr
  • kontext, Hermannstraße 5, 70178 Stuttgart
  • Anmeldung bis 7. Juli bei Monika

Wer mit dem ÖPNV anreist, fährt bis zur S-Bahn-Haltestelle Feuersee.
Wir freuen uns auf euch!

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Wir freuen uns, wieder bei der Jahrestagung des Netzwerks Recherche die Stimme der Freien zu erheben. 2024 sind wir mit drei Panels vertreten:

Langzeitrecherchen als Freie

Protagonist:innen persönlich treffen, einen Wandel über mehrere Monate begleiten oder die Spur einer investigativen Geschichte weiterverfolgen – solche Langzeitrecherchen wünschen sich viele Journalisten und Journalistinnen. Doch sie zu realisieren, ist schwierig: Der Zeitraum ist lang, das Honorar klein. Wie kann man Langzeitrecherchen trotzdem finanzieren? Sind Förderungen oder Mehrfachverwertungen die Lösung? Welche anderen Möglichkeiten gibt es, diese Recherchen zu finanzieren?

  • Samstag, 20. Juli, 12.15 Uhr
  • nr24, K6

Auf dem Podium sitzen die drei Freischreiber:innen Lisbeth Schröder, Astrid Viciano und Florian Sturm.

Stipendien für investigative Recherchen

Für viele Journalist:innen bieten Stipendien die Gelegenheit, unabhängig von den Zwängen des Redaktionsalltags ein Thema längerfristig zu recherchieren. Netzwerk Recherche bietet Stipendien, aber auch andere Organisationen. Welche Stipendien gibt es derzeit? Wie bewirbt man sich erfolgreich? Was versprechen sich die Förderer:innen? Und wie lassen sich Freistellung, Versicherung und Steuern regeln?

  • Samstag, 20. Juli, 14.15 Uhr
  • nr 24, K7

Neben Evangelista Sie, Stefanie Dodt und Christian Schwappe mit Freischreiberin Lisbeth Schröder.

Über Geld spricht man wohl! Wie du dein Honorar verhandelst

Was muss eine gute freie Journalist*in können? Recherchieren? Klar. Schreiben? Auch das. Zuverlässig arbeiten, pünktlich und fehlerfrei liefern, sicher. Doch da fehlt noch etwas, und es ist vielleicht eine der wichtigsten Fertigkeiten überhaupt für Freie: das Verhandeln. Denn Verhandeln ist weder unanständig noch Ausdruck von Gier oder einfach „was für die Geschäftsorientierten“ unter uns. Verhandeln ist unsere Pflicht, um faire Honorare zu bekommen. Bei nahezu allen Honoraren haben Redaktionen Verhandlungsspielraum, und es ist eure Aufgabe, hier das etwas größere Kuchenstück für euch rauszuschneiden. Wie ihr das hinbekommt und dabei auch noch gute Vibes fließen lasst, lernt ihr in unserem Seminar.

  • Samstag, 20. Juli, 15.30 Uhr
  • nr 24, K7

Mit den Freischreiber:innen Jan Schwenkenbecher, Nora Lessing und Karen Suender.

Die Zahl der Angriffe auf Journalist:innen wächst bundesweit. Zum Alltag gehören Beleidigungen, gelegentlich Drohungen, manchmal gibt es körperliche Angriffe. Extrem rechte Akteur:innen und Bewegungen – nicht ausschließlich in den ostdeutschen Bundesländern, aber auch hier – begünstigen dieses aggressive Klima gegenüber uns Medienschaffenden. Im sogenannten Superwahljahr denken Journalist:innen darüber nach, den Beruf zu verlassen oder die Region. 

Die Leipziger Regiogruppe will über die Bedrohungslage sprechen und sich über Zukunftspläne austauschen. Freischreiber aus Brandenburg und Thüringen sind ebenfalls herzlich willkommen. 

Zu Gast ist Autor Michael Kraske („Tatworte. Denn AfD & Co. meinen, was sie sagen“, „Der Riss. Wie die Radikalisierung im Osten unser Zusammenleben zerstört“ oder „Ich bin dann mal drübenr – Von einem, der auszog den Osten zu lieben“)

Wir – members only – treffen uns über Zoom. Mitglieder melden sich bitte per Mail an.

  • 18. Juni, 19.30 Uhr, Zoom (wegen Krankheit verlegt vom 5.6.)
  • Nur für Mitglieder, nur mit Klarnamen.

Freischreiberin Yvonne Pöppelbaum arbeitet als „Innovation Project Lead Workshops & Consulting“ bei tactile.news. Übersetzt: Sie beschäftigt sich (fast) den ganzen Tag mit KI und Journalismus. Bei unserem nächsten Hamburg-Treffen löchern wir ihren Kollegen Martin Tege und sie mit unseren Fragen:

Welche Tools sind wirklich sinnvoll im Journalist*innenalltag? Was genau macht ihr bei tactile.news, dem „Innovationslabor für neuen Journalismus“? Was muss dieser neue Journalismus leisten, was früher nicht relevant war – wie machen wir das und wie kann uns KI dabei helfen? 

  • Dienstag, 18. Juni, 19 Uhr
  • Café Kostbar, Susannenstr. 36, 20357 Hamburg

Das Thema KI im Journalismus ist groß und weit – aber vielleicht gewinnen wir zumindest einen kleinen Einblick. Über Anmeldungen freuen wir uns, damit wir einen passenden Tisch vorbereiten können. Spontanes Erscheinen ist aber auch möglich.

PS: Weitere Termine findet ihr wie immer hier.

Viele Grüße! Regine & Anne

Unsere neue Regiogruppe in Schleswig-Holstein trifft sich zum zweiten Mal:

Wir wollen uns in einer lockeren Runde kennenlernen und austauschen. Bringt gerne auch Ideen für zukünftige Treffen mit.

Anmeldungen bei Jennifer, Sina und Pauline

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Spätestens seit dem 7. Oktober 2023 halten die Ereignisse im Nahen Osten den Journalismus in Atem – auch in Deutschland. Kein Tag, an dem die Entwicklungen zwischen Sinai-Halbinsel und Golanhöhen nicht Thema in den Nachrichten sind.

Bei unserem nächsten Berlin-Stammtisch wird es darum gehen, welchen Herausforderungen Journalist:innen begegnen, die über den Krieg in Gaza berichten wollen:

Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Stammtisch zu Gast sein dürfen bei Freischreiberin Hannah El-Hitami. Hannah ist freie Journalistin (u. a. für den Spiegel) mit Schwerpunkt Westasien/Nordafrika, Migration und Völkerrecht und ist somit gleichermaßen Gastgeberin und Expertin.

Zu Gast sein wird auch Freischreiberin Theresa Bachmann, sie arbeitet (u. a. für die ZEIT) hauptsächlich zu Westasien, Nordafrika und dem Kaukasus und ist Teil des Selbstlaut Kollektivs.

Ebenfalls zu Gast ist Hanno Hauenstein, ehemaliger Ressortleiter bei der Berliner Zeitung, heute freier Journalist mit den Schwerpunkten Kunst, Kultur und Politik. Zwischen 2011 und 2016 berichtete er regelmäßig aus Israel-Palästina. Er beschäftigt sich bis heute mit der Region – und ihrer Darstellung in den Medien.

  • Montag, 17. Juni 2024, 19 Uhr, Berlin-Wedding
  • Anmeldung per Mail (Adresse folgt als PN)

Bitte sorgt selbst für Getränke und ggfs. Snacks.

Wir freuen uns auf euch!
Eure Orgas
Christoph, Katja und Barbara

Welche Nebenjobs gibt es für freie Journalist:innen? Darüber tauschen sich unsere Regios in München aus:

Zwei tolle Referentinnen werden an zwei Tischen von ihren Erfahrungen berichten: Andrea Mertes, Journalistin und Dozentin und Mila Hanke, Journalistin, Coach und Mentaltrainerin. Nach einer Stunde tauschen die Referentinnen die Tische, so hat jede:r von euch die Gelegenheit, beide Themen anzuhören und Fragen zu stellen.

  • Ersatztermin (statt des 30.4.): 
  • Montag, 10. Juni, 18.30 Uhr, Augustinerkeller (statt Café Mariandl)
  • Anmeldung bitte bis 3. Juni hier

Wir freuen uns auf euch!
Astrid & Lucia (Regio-Leiterinnen in München)

Die Zahl der Angriffe auf Journalist:innen wächst bundesweit. Zum Alltag gehören Beleidigungen, gelegentlich Drohungen, manchmal gibt es körperliche Angriffe. Extrem rechte Akteur:innen und Bewegungen – nicht ausschließlich in den ostdeutschen Bundesländern, aber auch hier – begünstigen dieses aggressive Klima gegenüber uns Medienschaffenden. Im Vorfeld des sogenannten Superwahljahres denken Journalist:innen darüber nach, den Beruf zu verlassen oder die Region. 

Die Leipziger Regiogruppe will über die Bedrohungslage sprechen und sich über Zukunftspläne austauschen. Freischreiber aus Brandenburg und Thüringen sind ebenfalls herzlich willkommen. 

Zu Gast ist Autor Michael Kraske („Tatworte. Denn AfD & Co. meinen, was sie sagen“, „Der Riss. Wie die Radikalisierung im Osten unser Zusammenleben zerstört“ oder „Ich bin dann mal drübenr – Von einem, der auszog den Osten zu lieben“)

Wir – members only – treffen uns über Zoom. Mitglieder melden sich bitte per Mail an.

  • 5. Juni, 19.30 Uhr, Zoom (wegen Krankheit verschoben auf den 18.6.)
  • Nur für Mitglieder, nur mit Klarnamen.

Wie gelingt ein guter Pitch? Der Auslandsstammtisch lädt ein zum zweiten Teil der Pitch-Serie aus Sicht von Redakteur:innen:

Welche Auslandsthemen gehen gut? Mit welchem Pitch überzeugt man die Redaktion? Chefredakteurin von Chrismon, Ursula Ott, sowie Textchefin Mareike Fallet stehen uns Rede und Antwort am

  • 23. Mai um 14 Uhr, Zoom
  • Der Termin ist auch geöffnet für Freischreiber:innen im „Inland“!
  • Verbindliche Anmeldung hier

Zu Chrismon: Das Zeitungs-Supplement erscheint mit einer Auflage von 1,5 Millionen beispielsweise in der Süddeutschen Zeitung, in der Berliner Zeitung, in der FAS, FAZ, Welt, WAZ und der Zeit. Das Magazin wird von der Evangelischen Kirche bezuschusst und finanziert sich auch über Anzeigen. Chrismon macht konstruktiven Journalismus, die Geschichten haben meist etwas hoffnungsvolles, auch bei niederschmetternden Themen.