Die Münchner Freischreiber treffen sich zu einem ersten gemeinsamen Stammtisch mit den Münchner Kolleg*innen des WPK – dem Verband der Wissenschaftsjournalisten.

Nach langer Zeit endlich wieder persönlicher Austausch, mit Kolleg*innen aus allen Sparten, bei einem gemütlichen Bier! Wir treffen uns am Mittwoch, den 21.7., um 19.00 Uhr im Biergarten Hofbräukeller, Innere Wiener Str. 19 (U-Bahn Haltestelle Max-Weber-Platz).

Egal, ob Freischreiber-Mitglied oder nicht, alle freien Journalist*innen sind herzlich eingeladen.

Da wir rechtzeitig einen Tisch reservieren müssen (der bei Regen in die Stube verlegt wird), meldet euch bitte bis spätestens 20.7. bei Lucia an. Wir freuen uns auf euch!

Gemütlicher Ratscher unter KollegInnen

Austausch unter freien JournalistInnen im Großraum München und Oberbayern (gerne auch von außerhalb!).
Welche Anregungen und Themenwünsche habt ihr für die Münchner Regio-Gruppe? Welche ReferentInnen würdet ihr gerne einladen?
Zum Auftakt erst einmal eine digitale Kaffeepause. Aber bald klappt es hoffentlich mit einem g’scheiten live Stammtisch im Biergarten.

Ob Mitglied oder nicht, alle freien KollegInnen sind herzlich willkommen. Meldet euch bei Lucia. Wir freuen uns auf euch!

Für den 11. Oktober 2018 haben wir die Freischreiberin und RiffReporterin Tanja Krämer als Gast gewonnen. Sie wird ab 19 Uhr im Gebäude der Katholischen Journalistenschule ifp über die RiffReporter berichten.

Wie kam es zu der Idee? Wie setzt man es um? Was ist das Besondere? Aber auch: Welche Herausforderungen ergeben sich und wie geht man damit um? Eingeladen sind alle Mitglieder von Freischreiber und alle Interessenten.

Verhandeln von einem echten Experten lernen: Michael Obert, seit 20 Jahren sehr erfolgreich als freier Journalist in der Welt unterwegs und Gründer der Reporter-Akademie Berlin. Nach zwei fulminanten Verhandlungs-Crashkursen in Leipzig und Köln kommt das Erfolgskonzept nun auch nach Nürnberg.

In Kooperation mit der torial.academy.

Innerhalb von drei Stunden bekommt ihr Impulse,

  • wie ihr den Wert eurer eigenen Leistung bestimmt,
  • welche Rolle eure persönliche Haltung zu Geld dabei spielt,
  • wann der ideale Zeitpunkt fürs Verhandeln ist,
  • wie ihr ein Gespräch über Geld taktisch klug aufbaut,
  • welchen Einstiegspreis ihr für eine Verhandlung nennen solltet,
  • und wie ihr Beiträge zweitverwerten könnt.

Üben werden wir es gleich an Ort und Stelle.

-> am 18. Juni, von 18 bis 21 Uhr, im Restaurant Estragon, Jakobstraße 19, 90402 Nürnberg (800m vom Hbf, 200m vom Parkhaus Jakobsmarkt)

Freischreiber zahlen für den Crashkurs nur läppische 10 Euro. Für Nichtmitglieder beträgt der Eintritt 50 Euro – aber aufgepasst: Wer noch am Seminarabend den Mitgliedsantrag ausfüllt, bekommt nach seiner Aufnahme in den Verband die Differenz von 40 Euro erstattet. Und wer noch bis zum 31. Mai Mitglied wird, kann sogar eine Honorarverdopplung gewinnen.

Bitte unbedingt verbindlich anmelden, die Plätze sind begrenzt!  

Die Teilnehmerplätze werden in der Reihenfolge der verbindlichen Anmeldungen vergeben. 1. Kurze Mail an hoechstpreis@freischreiber.de. 2. Nach Bestätigung, dass noch ein Platz frei ist (!), Überweisung des Seminarbeitrags auf das Freischreiberkonto IBAN: DE55 8306 5408 0104 4614 60, Verwendungszweck „Unkostenbeitrag Honorarseminar Nürnberg“. Wir schicken euch dann eine Bestätigung.

Teilnehmer-Feedback aus Leipzig und Köln: „Großartiger Workshop.“  „Super!“ „Gerne mehr davon!“

Akquise-Workshop: Gut leben als Freie/r
Das Freischreiber-Special mit Michael Obert

Gut leben als freier Journalist – das wollen wir alle. Und stoßen dabei häufig an Grenzen. Wissen nicht, wie wir ein Thema unterbringen. Was Redakteure wollen. Und weshalb es so schwierig wird, sobald es ums Geld geht. Das muss nicht so bleiben.

Freischreiber München lädt ein zum exklusiven Workshop  mit dem preisgekrönten Journalisten Michael Obert, Gründer der Reporter-Akademie Berlin. Im kleinen Kreis und auf Augenhöhe reden wir über das, was Journalisten meist nicht so gerne tun: über das Verkaufen – von Ideen, Geschichten und der eigenen Marke. Der Tag ist angelegt als intensiver Austausch von Profis mit einem Profi. Wir feilen an Exposés, optimieren Verhandlungsstrategien und stärken Professionalität. Mit dem Ziel, dass die Teilnehmer in Zukunft häufiger folgende Sätze von Redaktionen hören: „Interessanter Ansatz. Das nehmen wir. Haben Sie noch mehr davon?“ Und dass sie für ihre Arbeit gute und faire Honorare erzielen.

Michael Obert
Seine mehrfach ausgezeichneten Reportagen erscheinen unter anderem im SZ Magazin, in DIE ZEIT, ZEIT Magazin, GEO, National Geographic und im Greenpeace Magazin sowie in internationalen Medien. Als Afrika-Experte, interkultureller Trainer und  Coach berät Obert weltweit Politik, Wirtschaft und Organisationen. Sein Regie-Debüt, der Kinofilm „Song from a forest“, schaffte es 2016 in die Vorauswahl der Oscars. 2017 gründete er die Reporter-Akademie Berlin.

Termin: 30. November 2017; 10-18 Uhr

Ort: Akademie der Bayerischen Presse, Rosenheimer Straße 154C, 81671 München

Kosten: EUR 99,-

Bitte meldet euch bis zum 5. November 2017 unter kontakt@freischreiber.de verbindlich an.

(Foto: David Fischer)

Die Süddeutsche Zeitung verschickt derzeit neue Knebelverträge an ihre freien Autorinnen und Autoren. Die unterzeichnenden Kolleginnen und Kollegen erklären sich bereit, sämtliche Verwertungsrechte exklusiv an den Verlag abzugeben.

„Damit wird die Mehrfachverwertung von Texten, welche die einzige wirtschaftliche noch tragfähige Grundlage für die Arbeit für Tageszeitungen darstellt, zunichtegemacht“, sagt Dr. Carola Dorner, Vorsitzende des Berufsverbands Freischreiber. „Wer nicht unterschreibt, bekommt keine Aufträge mehr.“

Daher fragt Freischreiber den Süddeutschen Verlag:
Wo landen unsere Texte?

Das Verbreitungssystem der Süddeutschen Zeitung ist in etwa so transparent, wie das verschicken von Artikeln per Ballon- oder Flaschenpost. Darum hat Freischreiber heute gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von der dju (ver.di) vor dem SZ-Verlagsgebäude grüne Ballons steigen gelassen und bittet die Öffentlichkeit um Hilfe. Auf den daran befestigten Postkarten fragen die freien Autorinnen und Autoren:

„Wo landen unsere Texte?“

Freie Journalisten brauchen Ihre Hilfe! Da unsere Texte vom Süddeutschen Verlag in immer mehr Himmelsrichtungen verteilt werden, ohne dass wir Autoren finanziell beteiligt oder informiert werden, brauchen wir jetzt Ihre Hilfe! Am _______ haben wir diesen Text vor dem Haus der Süddeutschen Zeitung losgelassen. Wo ist er gelandet? Schicken Sie uns diese Karte zurück, mit der Angabe, wo Sie diesen Text von _______________ entdeckt haben. Schreiben Sie uns:

Freischreiber e.V., Hoheluftchaussee 53a, 20253 Hamburg

Weiterer Kritikpunkt: Wie die Süddeutsche Zeitung die Texte weitervermarktet und welche Gewinne dabei erwirtschaftet werden, bleibt für den Autor selbst intransparent. Eine Gewinnbeteiligung ist nicht vorgesehen.

Besonders trifft es die Kollegen und Kolleginnen, die für Schweizer Zeitungen schreiben: Denn ein Kooperationspartner der SZ ist der Schweizer Tagesanzeiger. Damit wird es für SZ-Autoren, sehr schwierig bis unmöglich, für den Schweizer Markt zu arbeiten.

Früher war es ein Qualitätsmerkmal, SZ-Autor zu sein, das einem so manche Tür geöffnet hat. Heute ist das Gegenteil der Fall. Große Schweizer Medienhäuser stellen ihre Autoren inzwischen vor die Wahl. Wer für die SZ schreibt, bekommt keine Aufträge mehr. Logisch. Der SZ-Text des Autors ist ja im Zweifel in der Schweiz längst mehrfach erschienen. Kostenlos.

Im April haben wir der Süddeutschen Zeitung den Höllepreis 2017 verliehen. Die Antwort der Chefredaktion: Wir haben keinen Gesprächsbedarf, aber Sie können uns den Preis gerne schicken.

Heute haben wir den Höllepreis 2017 zur Süddeutschen Zeitung gebracht. Die Chefredaktion hatte wie immer keine Zeit für ihre freien Autorinnen und Autoren. Man sieht nach wie vor keinen Gesprächsbedarf…

     

15. September 2017

Die Münchner Freischreiberinnen und Freischreiber treffen sich am 11.4. zum Stammtisch.

Im Hinblick auf die Freischreiber Mitgliederversammlung am 22.04. in Hamburg sind eure Meinungen, Vorschläge, Kritik gefragt, damit Gabriela die Münchner Freischreiber, die nicht selbst nach Hamburg fahren, dort entsprechend vertreten kann. Also: Was sollen wir im nächsten Jahr anpacken? Wo können wir noch besser werden? Welche Themen brennen Euch auf den Nägeln? Los geht’s um 19h in Bernies Nudelbrett (Petersplatz 8, gleich am Alten Peter ganz zentral).

Bitte meldet euch für die Tischreservierung verbindlich an unter gabi_beck ät gmx.de.

Foto: pexels.com

Am Dienstag, 24.11. stellt Florian Ramseger von Tableau Software ein Tool zur ’schnellen und unkomplizierten Datenvisualisierung für Journalisten‘ vor.

Darum geht’s: Immer mehr Journalisten verwenden Datenvisualisierungen als ein weiteres mediales Hilfsmittel (neben Fotos, Grafiken, eingebettet Videos, Tweets, usw.), um die Geschichte ihres Artikels dem Leser zu vermitteln. Auch für freischaffende Journalisten ist das immer mehr von Interesse. Zum einen, weil im „Wettbewerb“ um die Aufmerksamkeit der Leser grafische Elemente immer wichtiger werden, zum andern aber auch, weil immer mehr Recherchen auf Quellen in Datenform basieren – Stichwort „Datenjournalismus“.

Nicht jeder hat dabei die Zeit und Ressourcen eigene Visualisierungen zu programmieren. Tableau bietet ein Programm für Journalisten und alle die, die Datenvisualisierungen im Netz veröffentlichen möchten (auch Blogger, Forscher, Internationale Organisationen, etc.). Florian Ramseger zeigt uns, wie man auch ohne Programmierkenntnisse Visualisierungen erstellen und in der eigenen Webseite einbetten kann. Das kostenlose Tool Tableau Public ermöglicht das Erstellen einfacher Grafiken (Balken-, Torten, Liniendiagramme usw.) sowie komplexe und interaktive Visualisierungen. Darüber hinaus ermöglicht es dem Journalisten spielerisch seine Daten „zu erkunden“  – ein Schritt der häufig vernachlässigt wird.

Wo und Wann:
Dienstag, den 24. November 2015,  19:30 Uhr
Im DGB Haus, Schwanthalerstr. 64, 80336 München
Haus C, Erdgeschoss, Raum Kurt Eisner C.0.04

Die Teilnahme ist unentgeltlich, verbindliche Anmeldungen bitte bis Freitag, 20. November an gabi_beck -at- gmx.de
Wer möchte, kann für konkrete Fragen seinen Laptop mitbringen.

Wie setze ich ein eigenes Blog auf und wie verdiene ich damit Geld? Antworten darauf gibt es im Seminar von Karsten Lohmeier (Lousy Pennies) und Stephan Goldmann am 6. & 7. September im Presseclub in München. Nach der erfolgreichen ersten Veranstaltung im Juli, u.a. mit Freischreibern aus Deutschland und Österreich gibt es im September eine zweite Auflage.

Das Seminar richtet sich an angehende und erfahrene Journalisten jeden Alters, die entweder gerade angefangen haben zu bloggen oder es sich überlegen – und jetzt das nötige Rüstzeug brauchen, um loszulegen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Kosten: 159 Euro. Freischreiber-Mitglieder bezahlen nur 75 Euro. Weitere Infos  zum Seminar und zur Anmeldung gibt es HIER. Fragen an karsten@lousypennies.de

Am 17.02.2014 hat Mitgründerin Sandra Zistl beim Münchner Freischreiber Stammtisch das Konzept des Journalisten-Netzwerks Hostwriter vorgestellt, mit dem die Freischreiber kooperieren und das Anfang Mai Online gehen soll:

Immer weniger Auftraggeber stellen freien Reportern Mittel für internationale Recherchen zur Verfügung, Auslandskorrespondenten müssen immer größere Gebiete abdecken, geeignete Protagonisten für eine Reportage am anderen Ende der Welt sind vorab oft schwer zu finden. Die drei deutschen Journalistinnen Sandra Zistl, Tamara Anthony und Tabea Grzeszyk haben deshalb hostwriter.org gegründet. Auf der gemeinnützigen Online-Plattform sollen sich Journalisten auf der ganzen Welt vernetzen können, um miteinander zu kooperieren und sich gegenseitig zu unterstützen – mit Insidertipps zu Land und Leuten, gemeinsamen Recherchen bis hin zur Übernachtungsmöglichkeit.Ich kann als ortsfremder Journalist wesentlich mehr herausfinden, wenn ich mich mit einheimischen Journalisten zusammenschließe. Außerdem möchten wir mit Hostwriter auch Journalisten aus ökonomisch schwachen Ländern die Möglichkeit geben, in Europa zu recherchieren“, sagt Sandra Zistl. „Auch Blogger sind willkommen. Gerade in Ländern mit eingeschränkter Pressefreiheit sind diese Leute wichtige Multiplikatoren.“ Die Plattform steht hauptberuflichen Journalisten offen, die dies per Presseausweis, Mitgliedschaft in einem entsprechenden Berufsverband, Textproben usw. belegen müssen. Wie das bei global völlig unterschiedlichen Rahmenbedingungen überprüft werden kann, wo die Grenzen gezogen werden, wie weit man im Netz vor allem auch bei investigativer Recherche auf Vertrauen bauen kann – darüber entspann sich eine lebhafte Diskussion unter den Stammtisch-Teilnehmern, von der Sandra Zistl die eine oder andere Anregung mitnahm. Freischreiber bekommen von Hostwriter übrigens einen Vertrauensvorschuss: Sie können ohne weitere Prüfung mitmachen. Aktuell ist das Projekt komplett stiftungsfinanziert. Die Plattform soll für die Mitglieder kostenlos sein. „Wir wollen mit Hostwriter kein Geld verdienen. Allerdings überlegen wir uns, einen Button für freiwillige Spenden auf der Seite zu installieren, um die laufenden Kosten auch auf längere Sicht bewältigen zu können“, erklärt die Mitgründerin. Ein ‚Code of Ethics‘ soll Verlage davon abhalten, Hostwriter als Kostensparmaßnahme zu missbrauchen. „Wir werden die Redaktionen im Auge behalten und schwarze Schafe aussortieren“, verspricht Sandra Zistl. Wie genau ist allerdings noch nicht ganz klar. Großen Wert legen die drei Gründerinnen auf den Datenschutz – die Seite wurde technisch so angelegt, dass die Daten der Mitglieder nicht einfach abgegriffen werden können. Beim Online-Start Anfang Mai wird sich zeigen, ob Hostwriter so gut ankommt, wie es sich anhört.
Gabriela Beck