Beim Oktober-Treffen unserer Hörfunk-Kolleg*innen geht es um Sozialleistungen bei Öffentlich-Rechtlichen. Sie fragen: Was hat der Sender je für mich getan? Zu Gast ist Michael Stang, Wissenschaftsjournalist, bekannt aus der täglichen Radiosendung Forschung aktuell im Deutschlandfunk.

Wer dabei sein möchte und noch nicht Teil des Freifunker-Verteilers ist, wende sich bitte an Leonie und Joachim. Mitglieder finden außerdem hier den Link zum Zoom-Raum. Unsere Freifunk-Treffen finden an jedem 2. Mittwoch im Monat um 17 Uhr statt.

Und noch etwas:
Der Freifunk sucht ab sofort jemanden, der Lust hat, sich seiner anzunehmen!
Da Leonie Jost ab dem 1. Oktober nicht mehr frei und deshalb leider auch nicht mehr bei den Freischreibern ist, suchen wir einen Menschen, der Lust hat, zusammen mit Joachim Budde ein Auge auf unsere monatlichen Radio-Treffen zu werfen. Der Zeitaufwand ist minimal und es wäre schön, wenn die Vernetzung der freien RadiomacherInnen weiterginge!

Falls ihr Lust hättet, meldet euch gerne bei Leonie.

Einmal im Monat tauschen wir uns für eine Stunde über sämtliche Bereiche des Radio-Journalismus aus. Die Themen sind offen und richten sich nach den Fragen, die Teilnehmende mitbringen. Von schlechten Mikrofonen über gute Auftraggeber bis hin zur gelungenen Mehrfachverwertung teilen wir unsere Erfahrungen und lernen voneinander.

Damit es ein fruchtbarer Austausch wird, richtet sich das Treffen vor allem an Hörfunker:innen mit etwas Erfahrung. Einsteiger:innen, die einfach mal wissen möchten, wie es gehen kann, sind aber natürlich trotzdem willkommen. Mitglieder finden hier den Link zum Zoom-Raum.

Freischreiberin Leonie Jost hat das Ganze angestoßen und ist ab sofort Ansprechpartnerin für Freifunk-Treffen an jedem 2. Mittwoch im Monat. Joachim Budde aus dem Vorstand unterstützt sie. Du möchtest kein Treffen mehr verpassen? Lass dich von der Geschäftsstelle in unseren Verteiler für Freifunker:innen aufnehmen.

Am Mittwoch haben wir Niklas Münch und Tobias Hausdorf im Freifunk zu Gast. Die beiden Nachwuchsjournalisten können aus eigener Erfahrung viel darüber erzählen, wie man pitcht – vom Beitrag bis zum Podcast.

Ihr Journalismus-Podcast „Hinter den Zeilen“ wirft laut eigener Aussage „einen kritischen Blick auf Journalismus und die Branche aus Nachwuchssicht“. Auch die damalige :Freischreiber-Vorsitzende Carola Dorner war schon in dem Format zu Gast.

Wer dabei sein möchte und über unseren Freifunker-Verteiler noch nicht den Link bekommen hat, wende sich bitte an Leonie und Joachim. Mitglieder finden außerdem hier den Link zum Zoom-Raum. Unsere Freifunk-Treffen finden an jedem 2. Mittwoch im Monat um 17 Uhr statt.

Und noch etwas:
Der Freifunk sucht ab sofort jemanden, der Lust hat, sich seiner anzunehmen!
Da ich (Leonie Jost) ab dem 1. Oktober nicht mehr frei und deshalb leider auch nicht mehr bei den Freischreibern bin, suchen wir einen Menschen, der Lust hat, zusammen mit Joachim Budde ein Auge auf unsere monatlichen Radio-Treffen zu werfen. Der Zeitaufwand ist minimal und es wäre schön, wenn die Vernetzung der freien RadiomacherInnen weiterginge!

Falls ihr Lust hättet, meldet euch gerne bei Leonie.

Mit vielen Grüßen und hoffentlich bis Mittwoch!

Leonie und Joachim

Foto: Joris Felix

Einmal im Monat tauschen wir uns für eine Stunde über sämtliche Bereiche des Radio-Journalismus aus. Die Themen sind offen und richten sich nach den Fragen, die Teilnehmende mitbringen. Von schlechten Mikrofonen über gute Auftraggeber bis hin zur gelungenen Mehrfachverwertung teilen wir unsere Erfahrungen und lernen voneinander.

Damit es ein fruchtbarer Austausch wird, richtet sich das Treffen vor allem an Hörfunker:innen mit etwas Erfahrung. Einsteiger:innen, die einfach mal wissen möchten, wie es gehen kann, sind aber natürlich trotzdem willkommen. Mitglieder finden hier den Link.

Freischreiberin Leonie Jost hat das Ganze angestoßen und ist ab sofort Ansprechpartnerin für Freifunk-Treffen an jedem 2. Mittwoch im Monat.

Unsere freien Hörfunk-Journalist:innen treffen sich an jedem zweiten Mittwoch im Monat hier:

Zoom-Meeting beitreten
Meeting-ID: 920 0704 5652
Kenncode: 481704

Eine neue Studie hat die Situation von freien Mitarbeiter*innen bei bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten untersucht.

Freiberufler*innen, die für öffentlich-rechtliche Sendeanstalten tätig sind, seien gegenüber festangestellten Mitarbeiter*innen schlechter gestellt. Sie hätten „(teilweise) schlechtere Arbeitsbedingungen (zum Beispiel Wochenend- und Feiertagsarbeit), erhielten (teilweise) geringere Vergütung, hätten eine schlechtere soziale Absicherung sowie (teilweise) unzureichenden Kündigungsschutz.“ So lauten die Kernaussagen einer umfangreichen Untersuchung, die die Bundestagsfraktion der Linken und die Rosa-Luxemburg-Stiftung gemeinsam in Auftrag gaben. Die Ergebnisse stellten sie Freitag vergangener Woche während einer abendlichen Podiumsrunde in Berlin vor. Die Studie lässt sich hier als PDF herunterladen.

Die ermittelten Zahlen und Aussagen sprechen eine deutliche Sprache: So würden sich 94 Prozent der befragten Freien gegenüber Festangestellten benachteiligt fühlen. Der Autor der Studie,  Jörg Langer (unter anderem als Produzent, Lehrbeauftragter für Medienökonomie und Berater für Medienfirmen und Verbände tätig), konstatiert, dass es bei den Öffentlich-Rechtlichen eine Dreiklassengesellschaft gebe: neben den Angestellten und den festen, „arbeitnehmerähnlichen“ Freien (nach §12a des Tarifvertragsgesetzes) noch die „sonstige freien Mitarbeiter*innen“. Diese Dreiteilung werde unter anderem darin deutlich, dass für gleiche oder vergleichbare Tätigkeiten drei Formen der Vergütung beziehungsweise der sozialen Absicherung vorzufinden seien.  Die Unterschiede zwischen den beiden Freien-Gruppen zeigen sich insbesondere hinsichtlich der angemessenen Vergütung und der Altersvorsorge, wo sich die sonstigen Freien jeweils schlechter gestellt sehen (siehe Grafiken). Mehr noch: „Freiberufler*innen, die für die Öffentlich-Rechtlichen tätig sind, leben bisweilen prekär“, heißt es im zusammenfassenden Vorwort.

Trotz dieser deutlichen Untersuchungsbefunde verlief die begleitende Talkrunde dann eher enttäuschend, weil sich Diskutant*innen und Moderatorin seltsamerweise darauf einigten, über die „sonstigen Freien“ nicht sprechen zu wollen. Diese seien zu divers, um sie zu erfassen – ein „unüberschaubarer Personenkreis“, wie Jan Metzger, Intendant des Senders Radio Bremen meinte. Für diese Unüberschaubarkeit scheinen allerdings die Sender eine Mitverantwortung zu tragen. Wie Studienautor Langer erläuterte, erhielt er von den Anstalten gar keine oder zu wenige Angaben über die sonstigen freien Mitarbeiter*innen und deren Tätigkeiten. Deshalb konnte er für sie keine Grundgesamtheit definieren und infolgedessen nicht sagen, wie repräsentativ die ermittelten Aussagen der 447 befragten sonstigen Freien sind. (Die 1.617 befragten arbeitnehmerähnliche Freien würden dagegen 12 Prozent der Grundgesamtheit ausmachen und diese Gruppe auch repräsentieren.)

So thematisierte die Podiumsrunde hauptsächlich die – angeblich seit Jahren systematisch verbesserte – Lage der festen Freien beim Rundfunk-Berlin-Brandenburg (rbb), denn Vize-Personalchef Nicolas Bielefeld und Freienrat-Mitglied Dagmar Bednarek führten eine Art öffentliches Tarifgespräch. Immerhin, könnte man sagen.

So oder so: die Untersuchungsergebnisse bieten ordentlich evaluierte Zahlen und Erkenntnisse. Im übrigen auch zum real existierenden Gender-Pay-Gap und zu Diskrimierungen und Mobbing von freien Mitarbeiter*innen bei den Anstalten.

Auch deshalb: Lese-Empfehlung und nützlicher Rohstoff für Diskussionen.

28. Januar 2019, Henry Steinhau

Mobile Reporting – schon mal gehört und für spannend befunden, aber keine Ahnung, was sich dahinter eigentlich genau verbirgt? Hier gibt´s die Antwort.

Dank Smartphones hat heute jeder Journalist die Möglichkeit, Videos zu drehen. Längst laufen auf den Fernsehsendern Bilder, die ohne kiloschwere Kamera aufgenommen wurden, ohne großes Equipment. Doch was genau ist Mobile Journalism – kurz Mojo? Für wen eigenet es sich? Welche Ausrüstung und welche Apps brauche ich dafür? Bei einem dreistündigen Einführungsworkshop in Nürnberg geben die Mojo-Experten Astrid Csuraji und Wytse Vellinga Einblicke in diese neue journalistische Arbeitswelt.

Wann: 22. August, 16:00 Uhr-19:00 Uhr
Wo: Nürnberg, Jugendherberge (Burg 2, 90403 Nürnberg)

Programm:
16:00-17:00 Uhr: Mobile Reporting – Worum geht´s da eigentlich?
17:00-19:00 Uhr: Visuelles Storytelling im digitalen Zeitalter

Die Trainer:
Astrid Csuraji (aus Lüneburg) – freie Journalistin, Chefredakteurin des Mojo-Manuals.
Wytse Vellinga (aus den Niederlanden) – Mojo-Experte und  -Trainer

Was sonst noch wichtig ist:
Bitte Handy mitbringen und – wenn vorhanden – auch Mikrofon und/oder Plugin-Kopfhörer (Handy-Kopfhörer bzw. das Handy Headset).
– Achtung: Die Veranstaltung findet in Englischer Sprache statt!
– Anmeldungen bitte bis spätestens 20. August an orga-franken@freischreiber.de.

in Kooperation mit der Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Wie nutzt man eigene Recherchen geschickt für mehrere, unterschiedliche Medien? Wie stellt man gewinnbringende Synergieeffekte zwischen Lang- und Kurzzeitprojekten her?
Darüber werden wir beim nächsten Freifunkertreffen im Berliner Biergarten Prater (bei Regen auf der überdachten Terrasse) mit Freischreiber Caspar Dohmen diskutieren. Caspar Dohmen ist freier Print-/ Radiojournalist (u.a. ARD-Radiofeature) und Buchautor mit Schwerpunkt Finanz- und Wirtschaftsthemen. In seinem neuesten Buch Profitgier ohne Grenzen geht es um die gesellschaftlichen Folgen von billiger Arbeit.Wg Tischreservierung: Anmeldung bitte bei agnes.steinbauer-at-gmx.de

Um einen kurzen Film in professioneller Qualitität zu drehen, zu schneiden, zu vertonen und online zu stellen, braucht man nur noch ein Smartphone oder iPad. Dadurch ergeben sich für Reporter ganz neue Möglichkeiten.

Für Kollegen, die bisher mit Text und Bildern oder fürs Radio gearbeitet haben, ist das “mobile reporting” eine Chance, ihre Geschichten künftig um bewegte Bilder zu ergänzen: Als flexibles Ein-Mann-Team, dessen Equipment in die Hosentasche passt.

Angeleitet von einem Profi (Max von Klitzing, freeeye.tv), werdet ihr während des freischreiber/freifunker-Workshops Euren ersten kleinen Film produzieren. Der Schwerpunkt liegt auf den praktischen Übungen. Der Referent wird aber auch eine Einführung ins Storytelling und Kameraeinstellungen geben sowie zusätzliches Equipment (externes Mikro, Aufstecklinsen u.ä.) vorstellen, das je nach Filmprojekt sinnvoll sein kann.

Das Seminar kostet 60 Euro und findet am Freitag, den 1. Juli von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Helmholtz Gemeinschaft-Deutscher Forschungszentren, Anna-Louisa-Karsch-Straße 2 (Berlin Mitte), statt.

Für die Teilnahme wird ein Smartphone oder iPad benötigt sowie eine App, die bereits vor dem Workshop installiert sein sollt.

Bitte, gebt bei Eurer Anmeldung an, auf welchem Gerät ihr arbeiten werdet.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal zehn Freischreiber/Freifunker beschränkt. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung bei: kontakt-at-julia-schoon.de

Zu Gast ist der Konzertagent und Autor Berthold Seliger . Seliger hat einen Traum: Er möchte das gebührenfinanzierte Staatsfernsehen abschaffen.
“I Have a Stream” (edition tiamat) heißt sein neues Buch. Darin gibt Seliger einen interessanten Einblick in öffentlich-rechtliche Strukturen und deren von der Politik gesteuerten “Irrwege”. Konsum statt Kultur, Ablenkung statt Bildung, Propaganda statt Information – für Seliger kommen die Öffentlich-Rechtlichen ihrem gesetzlich festgeschriebenen Bildungsauftrag, die “demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen”, schon längst nicht mehr nach. Stattdessen versickerten unsere Gebühren in undurchsichtigen Strukturen und einem “hochsubventionierten Beamtenapparat”.
Ich freue mich auf eine spannende Diskussion. Anmeldungen bitte bei agnes.steinbauer-at-gmx.de