Susan Djahangard

Journalistin

Von Hamburg aus arbeite ich als freie Journalistin. Häufig schreibe ich über Migration, vielfältige Gesellschaften, Ungleichheiten und Arbeit. Über Themen also, in denen es um Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geht – und die sich oft nicht verstehen lassen, ohne den Blick auf alle drei Dimensionen zu richten. Häufig zeige ich dabei Veränderungen und neue Ideen auf oder mache deutlich, wo Handlungsbedarf besteht.


Für die taz schreibe ich die Kolumne “Sie zahlt”. Für Zeit Online moderiere und produziere ich den Nachrichtenpodcast “Was Jetzt?”. Für Zeit Campus und andere übernehme ich auch gerne Redaktionsdienste.


Vor meiner Selbstständigkeit war ich Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Journalistisch arbeiten habe ich an der Henri-Nannen-Schule gelernt, analytisch und kritisch zu denken in meinem Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, in Nottingham und Düsseldorf.


Für meine Arbeit habe ich den Alternativen Medienpreis, den Grimme Online Award und den Wegweiserpreis für Nachwuchsjournalisten erhalten. Ich spreche fließend Englisch und Spanisch, gut Französisch, ein bisschen Farsi und lerne Arabisch.


Über meine Themen spreche ich auch bei Veranstaltungen. Regelmäßig gebe ich Workshops über journalistische Arbeit und diskriminierungssensible Sprache und Berichterstattung. In meiner Freizeit habe ich mit Freund:innen den Diaspora Salon Hamburg aufgebaut, mein ehrenamtliches Herzprojekt.

Schwerpunkte

Gesellschaft / Wirtschaft

Besonderer Fokus

Migration. Diversität. Arbeit.



Arbeitsproben

Push-backs von Geflüchteten: Abschiebung aufs Meer
NGOs berichten: Die griechische Küstenwache schiebt Geflüchtete illegal in die Türkei zurück. Oder setzt sie auf aufblasbaren Plattformen im Meer aus.
Fünfstundentag: Um 15 Uhr ist Feierabend
Das Unternehmen FaustTranslations hat den Fünfstundentag, Menstruationsurlaub und Einheitsgehalt eingeführt. Ein Modell, mit dem auch die Chefs mehr als glücklich sind.
Madrid: Ab jetzt zu Fuß
Wenn Amaya Jiménez morgens um sieben in den Bus steigt, denkt sie nicht mehr daran, dass sie auch länger hätte schlafen können. Wenn sie die 35 Kilometer zur Arbeit fährt, denkt sie an 1,50 Euro. So viel Geld müsste sie für jede Stunde bezahlen, die ihr Auto am Straßenrand im Zentrum parken...