Hannah Schmidt

Über das Politische in der Musik

Feminismus, Fachwissen, Weitblick

Klassische Musik und Theater sind für mich ästhetische, gesellschaftliche, gar politische Sensoren unserer Zeit: Die Debatten, die zu führen sich an anderer Stelle noch niemand traut, die Fragen, die woanders nicht gestellt werden (können) - wir finden sie, jeden Tag, auf den Bühnen dieser Welt, wo Menschen immer wieder geradezu Übermenschliches leisten.
Wo in der Interpretation eines 260 Jahre alten Werks aktuelle Sprengkraft zu finden ist, welche Themen und Gedanken eine*n Künstler*in wirklich umtreiben, wo die Aufgaben der Szene und ihre hartnäckigen Probleme stecken - ich gehe diesen Diskursen auf den Grund, ohne Furcht vor der Nische.
Meine Perspektive ist intersektional feministisch, forschend, historisch-musikwissenschaftlich, komparatistisch, aus dem Blickwinkel einer studierten Organistin, Journalistin und selbst praktizierenden Musikerin. Ein Interview kann auch mal vier Stunden dauern und eine Recherche hunderte e-Mails und Nächte im ICE bedeuten, wenn das Thema es verlangt. Meine Texte dienen dem Gegenstand. Es geht nicht um mich, sondern um die Kunst.

Schwerpunkte

Kultur / Gesellschaft

Besonderer Fokus

Klassische Musik, Portraits



Arbeitsproben

Diversität in der Klassik
Das Land Baden-Württemberg hat ein Pilotprojekt zur Diversität in Kultureinrichtungen gestartet: Es will nichtweiße Künstlerinnen und Künstler empowern und die „Diversität in den Kultureinrichtungen weiter voran" bringen. Eine prinzipiell gute Idee, findet Hannah Schmidt - doch bleiben Projekte...
Musikinstrumente: 100 % vegan
Es gibt unzählige Gruselgeschichten zu erzählen über die "schönste aller Künste", die Musik. Man muss dazu gar nicht weit in die Vergangenheit reisen oder über den Kanon und #MeToo sprechen. Es reichen ein Besuch im Konzert und ein aufmerksamer Blick ins Orchester: Da schwingen Saiten aus den...
Das Schöne an der ist ja, dass sie inszeniert. Es gibt einen Text, Musik und ein paar szenische Anweisungen, doch am Anfang steht immer eine leere Bühne. Selbst wenn eine Figur sich auf allen anderen Ebenen ins Feuer stürzt, muss sie es in der Inszenierung nicht tun. Sogar Messerstiche wurden...