Antonia Munding

Vor meinem Masterstudium Kulturjournalismus an der UdK Berlin habe ich klassischen Gesang, Germanistik und Musikwissenschaft in Freiburg, Rostock und Berlin studiert. Als Sängerin und leidenschaftliche Theatergängerin konnte ich Provinz, - Haupststadt - und off-Bühnen aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen. Das Theater hat meinen Blick für Details geschult - für Kleinigkeiten, die das grosse Ganze erzählen oder aber neues Licht auf bestehende Verhältnisse werfen. Es hat auch meine Lust am Sprung ins kalte Wasser befördert, am Improvisieren und im Erschließen neuer Zusammenhänge. So habe ich mich von 2016 bis 2017 als Multimedia-Editor in einer großen Online-News-Redaktion bewährt – um mich nun umso überzeugter wieder als freie Schreiberin zu positionieren. Ich bin ausgebildet in Print-, Online-, Radio- und Fernsehjournalismus und habe unter anderem bei Oper! das Magazin, den Frankfurter Heften, rbb, taz, das Orchester, ZDF, Radio Alex und Deutschlandfunk Kultur veröffentlicht. Als freie Autorin schreibe ich regelmäßig für der Freitag und VAN.

Schwerpunkte

Kultur / Gesellschaft

Besonderer Fokus

Musik, Theater, Reisen, Menschen, Porträts



Arbeitsproben

„Die Musik kann krasse Gegensätze aushalten
Im Café am Alexanderplatz schluckt der Lärm jedes Wort. Auch meine Bestellung geht in Kaffeemaschinenzischen unter, ein Milchaufschäumer röhrt, spritzt weiße Blasen auf den Tresen. Dem Mitarbeiter dahinter rutscht ein Tablett frisch gespülter Tassen vom Arm - krachend zerbirst die Keramik auf den...
Hidden Champions 1. Station: Staatstheater Cottbus
Meinem Besuch im Staatstheater Cottbus droht bereits an der Bühnenpforte das vorzeitige Aus: "37,6 Grad!" grummelt der Pförtner und wedelt mit einem Thermometer vor meiner Nase. "Dit sieht nich jut aus. Wir wollen uns ja keen Superspreader ins Haus holen", sagt er und presst das Thermometer...
kaddish, perhaps
Kaddisch ist das jüdische Gebet für die Verstorbenen. Es hat viele Künstler tief bewegt und inspiriert. Auch die Schriftstellerin Katja Petrowskaja, die Komponistin Mela Meierhans und der Geiger Daniel Hope verbinden ganz persönliche Erfahrungen damit.