coverage | Hannah El-Hitami

Wer sind die Menschen zwischen 20 und 30, die sich für das Christentum begeistern und nicht nur den Großeltern zuliebe an Weihnachten in die Kirche gehen? Und: Wie sieht ihr Glaube im Alltag aus? - Unsere Autorin ist durch Deutschland gereist und hat junge Leute getroffen, die sich in Gemeinden engagieren.

Wer sind die Menschen zwischen 20 und 30, die sich für das Christentum begeistern und nicht nur den Großeltern zuliebe an Weihnachten in die Kirche gehen? Und: Wie sieht ihr Glaube im Alltag aus? – Unsere Autorin ist durch Deutschland gereist und hat junge Leute getroffen, die sich in Gemeinden engagieren.

Über ihre Arbeitgeberin spricht Maike Schöfer auf WG-Partys ungern, denn Menschen in ihrem Alter reagieren fast immer gleich: „Krass, glaubst du auch daran? So richtig? Gehst du jeden Sonntag in die Kirche?” Die Gespräche entwickelten sich dann meist in zwei Richtungen, sagt sie: „Entweder die Leute fragen mich, was ich von Hexenverbrennung und den Kreuzzügen halte. Oder sie finden mich seltsam und können mit mir nichts anfangen.”

Maike Schöfer ist 30 Jahre alt und arbeitet als Religionslehrerin im Auftrag der evangelischen Kirche. Sie ist gläubige Christin und ja, sie geht jeden Sonntag in die Kirche. Damit ist sie eher die Ausnahme. Viele junge Erwachsene entscheiden sich heute gegen die Kirchen. Die höchste Wahrscheinlichkeit für einen Austritt liegt in der Altersgruppe von 20 bis 29.

via www.fr.de