review | Hannah El-Hitami

Im Nachhinein war die Sehnenscheidenentzündung in beiden Händen vielleicht ein Glücksfall für Rasha Nahas - jedenfalls entstand daraus „eine der wichtigsten Erfahrungen überhaupt, sowohl künstlerisch als auch psychisch und emotional", erzählt die palästinensische Gitarristin und Sängerin. In dem Jahr, das sie ohne Gitarrespielen verbringen musste, unterlegte sie ihren Gesang mit elektronischer Musik.

Im Nachhinein war die Sehnenscheidenentzündung in beiden Händen vielleicht ein Glücksfall für Rasha Nahas – jedenfalls entstand daraus „eine der wichtigsten Erfahrungen überhaupt, sowohl künstlerisch als auch psychisch und emotional”, erzählt die palästinensische Gitarristin und Sängerin. In dem Jahr, das sie ohne Gitarrespielen verbringen musste, unterlegte sie ihren Gesang mit elektronischer Musik.

Und das habe aus irgendeinem Grund dazu geführt, dass sie auf Arabisch, statt wie bisher auf Englisch gesungen habe. „Das hat mich gezwungen, in mich hineinzuschauen, meine Wurzeln zu stärken und mich selbst mit all meinen Bestandteilen zu akzeptieren.” Auch nach ihrer Genesung sang Nahas weiter in ihrer Muttersprache, wieder mit Gitarre, „aber irgendwie intimer” als zuvor. Entstanden ist ihr erstes arabischsprachiges Album „Amrat” (deutsch: „Manchmal”), das letzte Woche bei Cooking Vinyl erschienen ist.

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via www.tagesspiegel.de