Was kostet dein Leben?
Wie „teuer“ du lebst, weißt du vermutlich gar nicht. Dabei lohnt es sich als Selbstständige:r, diese Rechnung aufzumachen. Sie kann so einfach sein, dass sie auf einen Bierdeckel passt: unseren! Kennst du ihn schon? :Freischreiber hat für alle freien Journalist:innen eine Vorlage entworfen. Wer’s ganz genau ausrechnen will, findet im internen Bereich dieser Website die ausführliche Variante.
Es ist eine zentrale Frage des Broterwerbs – vielleicht sogar die wichtigste: Verdiene ich genug? Tja. Wie viel ist „genug“? Ohne moralphilosophisch zu werden, ist es ein bisschen wie mit dem Kind, das vor den Eltern steht und fragt: Mama, Papa, sind hundert Euro viel? Kommt eben darauf an, wofür.
So ist es auch mit dem Einkommen: Der einen genügt für den ganzen Monat, wovon der andere nicht mal seine Miete zahlen kann – und eine dritte möchte Ideen nur noch mit güldenen Füllfederhaltern zu Papiere bringen (wie, du auch? Damit können wir dienen, hol dir deinen Goldstift in Freischreiber-Optik!). Ob unsere Tagessätze für den Lebensstil ausreichen, hängt vom Lebensstil und dessen Kosten ab. Es lohnt sich, diesen Vergleich anzustellen:
Wie hoch muss mein Tagessatz sein, damit ich all meine Kosten decken kann?
Damit ich nicht nur Miete und Kita, Essen und Kleidung finanziere, sondern auch den Sportverein und meinen Jahresurlaub? Wir Freien wollen nicht überleben, sondern leben.
Zunächst müssen wir also all unsere Kosten zusammenzählen. Wir helfen! Erst haben wir einen Bierdeckel entworfen, damit ihr beim nächsten Feierabendbier die Kosten eurer einzelnen Lebensbereiche auflisten könnt. Danach haben wir eine Liste erstellt, damit ihr, wenn ihr es ganz genau wissen wollt, es auch ganz genau wissen könnt. Diese Liste finden Freischreiber:innen hier. Tragt eure Ausgaben ein – und unser Rechner spuckt euch automatisch die Zahl aus, die im Monat (mindestens!) reinkommen sollte.
Schließlich teilt ihr eure monatlichen Ausgaben durch eure monatlichen Arbeitstage – et voilà: diesen Tagessatz müsst ihr im Schnitt verdienen. Mindestens!
