Newsletter
18. Dezember 2025

Frei unter’m Tannenbaum

Liebe alle,

Wenn ihr frei journalistisch arbeitet (oder davon träumt), seid ihr hier genau richtig. Dieser Newsletter ist für euch: für Freischreiber*innen und alle, die es noch werden wollen. Für frische ebenso wie für erfahrene Journalist*innen. Und für jene Momente, in denen ihr euch fragt, warum ihr das alles eigentlich noch macht. Das ist ganz normal. Trotz allem sind und bleiben wir frei – aus Überzeugung.

: Freie Weihnacht

Seid ihr noch auf der Suche nach einem Geschenk? Wie wäre es mit einer :Freischreiber-Mitgliedschaft für ein Jahr? Für hauptberuflich Freie kostet sie 240 Euro (20 Euro pro Monat), für Journalist*innen in Ausbildung oder in der Existenzgründung die Hälfte. Dafür könnt ihr einfach beim Aufnahmeantrag für die beschenkte Person ein anderes Konto angeben.

Mehr Infos findet ihr hier.

:Reporter:innen-Preis

Am 8. Dezember hat das Reporter:innen-Forum in Berlin den Reporter:innen-Preis vergeben. Natürlich gratulieren wir allen Preisträger*innen, weil man das erstens so macht und weil wir uns zweitens aufrichtig für sie freuen. 

Besonders toll finden wir  den Preis für Nik Afanasjew, der in der Kategorie „Freie Reportage“ ausgezeichnet wurde. Denn die meisten von uns wissen, dass festangestellte Kolleg*innen oft ganz andere Mittel zur Verfügung haben als Freie. Umso schöner, dass das Reporter:innen-Forum diese Arbeit mit einer eigenen Kategorie würdigt. 

Besonders freuen wir uns außerdem über den Preis an Ghada Alkurd. Sie ist freie Journalistin in Gaza. Ohne Menschen wie sie wäre es kaum möglich, zu erfahren, was dort wirklich geschieht. Sie unterstützt Journalist*innen aus verschiedenen Ländern bei ihren Recherchen und gerät dabei oft selbst in Lebensgefahr. 

:Reportagen.FM-Journalist*innenpreis

Wir wären nicht frei, wenn wir keinen Spaß daran hätten, richtig? Dabei ist Journalismus oft so seriös, dass es fast langweilig wird. Reportagen.FM hat deswegen einen Journalist*innen-Preis ausgelobt, der all das feiert, was manchmal fehlt. Die Freude, den Spaß, den Witz. 

Das Kollektiv junger und mitteljunger Journalist*innen vergibt diesen Preis für die lustigste Reportage des vergangenen Jahres. Einsendeschluss ist der 31. Dezember.

Was ihr einreicht, steht euch frei. Es muss nur deutschsprachig und eine Reportage sein. Hier findet ihr das Anmeldeformular. Und hier alle weiteren Informationen. Und wenn ihr mögt, abonniert gern den Newsletter, der empfiehlt jeden Freitag die drei besten Reportagen der vergangenen Woche.

:Frei heraus

Freie Kolleg*innen bekommen viel zu selten eine Bühne. In dieser Rubrik stellen wir euch deshalb Mitglieder aus ganz unterschiedlichen Themenbereichen vor.

Esther Niederhammer (Foto: privat)

Dieses Mal: Esther Niederhammer. Sie schreibt Fachartikel, Porträts und Reportagen. Inhaltliche Schwerpunkte sind der demografische Wandel, Pflege, das selbstbestimmte Leben und Biografiearbeit.

Wo arbeitest du am liebsten?

Am liebsten arbeite ich in meinem Homeoffice, mit viel Ruhe und zwischen meinen Büchern.

Welche sind deine wichtigsten Arbeitsutensilien?

Ohne meine Notiz-App im Handy wäre ich verloren. Wenn ich unterwegs bin, nutze ich Notizbuch und Aufnahmegerät.

Was ist das Ärgerlichste, das dir im Job passieren kann?

Es gibt zwei Dinge, die mich besonders ärgern: Auftraggeber, die mit jeder Einzelbeauftragung einen fünfseitigen Vertrag aus der Rechtsabteilung schicken, und Verlage, die keine Rechnung ohne Erinnerung begleichen.

Hast du Lust, uns auch drei Fragen zu beantworten oder mitzuarbeiten? Dann melde dich hier.

:Freischreiber analog

Freischreiber*innen sind überall. Zum Beispiel in Paris, wo sich Guillaume und Elisa aus dem Vorstand spontan getroffen haben. 

Oder in Südbaden – da traf sich die Regio-Gruppe bereits zum zweiten Mal im Reporterbüro Süd in Freiburg zur Weihnachtsfeier. Gastgeber Joshua und Jannik haben leckeren Flammkuchen gemacht, dazu gab’s Plätzchen, ein feines Dessert von Carolin und allerlei alkoholische und nichtalkoholische Getränke. Zu elft war die Gruppe, bis elf Uhr ging der Abend. Volle vier Stunden lebendiger Austausch – wunderbar. Und auch den Gästen vom DJV hat’s gefallen.

Freischreiber-Stammtisch in Südbaden (Foto: privat)

:Schreibübung

Auch wenn es schon der 17.Dezember ist: Freischreiberin Esther Niederhammer hat einen Adventskalender-Newsletter, in dem sie immer wieder auch Schreibübungen teilt. 

So wie diese:

Heute killen wir unsere Darlings: Füllwörter und Floskeln sind solche Kandidaten. Aber auch Sätze, an denen wir hängen und ewig herumgedoktert haben, die aber den Text nicht verbessern. Atme tief durch und streiche sie weg. Zack! Je öfter du das tust, desto leichter wird es dir fallen. 

Typische Darlings:

  • – Füllwörter, die sich immer wieder in deinen Text schleichen, die aber keine Funktion haben (z. B. also, aber, auch, sehr, eigentlich, wirklich, ziemlich, vielleicht, … )
  • – Wiederholungen (z. B. einzelne Wörter und inhaltliche Dopplungen)
  • – besonders schön ausgetüftelte Formulierungen, die sich vom Rest des Textes abheben, weil sie konstruiert sind 
  • – überlange Absätze und Textpassagen 
  • – schräge Metaphern, unpassende Bilder
  • – Beschreibungen ohne Funktion für den Text

Esther empfiehlt, die Bücher des Journalisten, Sachbuchautors und Sprachkritikers Wolf Schneider zu lesen. In „Deutsch für Profis“ widmet er den Füll- und Flickwörtern drei Seiten. Auch bei wiederholtem Lesen seiner Bücher könnt ihr noch etwas lernen.

Danke, liebe Esther, für diese Übung!

:Fehlerkultur

Freischreiber Steve Przybilla hat kürzlich einen wichtigen Post auf LinkedIn veröffentlicht – über Fehlerkultur im Journalismus. Denn ja: Wir alle machen Fehler. Nur sprechen wir selten darüber.

„Weil es uns peinlich ist, weil wir fürchten, uns damit angreifbar zu machen“, schreibt er. Aber wie sollen wir aus Fehlern lernen, wenn wir nicht über sie reden? Wenn mehr Journalist*innen offen mit dem Thema umgehen würden, könne genau das zu mehr Professionalität, Vertrauen und Solidarität führen.

Also: Lasst es raus. Was war euer schlimmster Patzer im Job? Schreibt uns an redaktion@freischreiber.de – wir sammeln die besten (und lehrreichsten) Fails, gern auch anonym, und teilen sie in den nächsten Newslettern.

:Buchverlosung

Es gibt wieder ein Buch zu gewinnen. Diesmal: „Let’s Talk about Endometriose“ von Stefanie Burghaus und Freischreiberin Sigrid März.

Eine von zehn Frauen ist von Endometriose betroffen – sowohl in der Welt als auch in Deutschland. Monat für Monat leiden sie unter teils unerträglichen Schmerzen, aber auch Übelkeit, Erbrechen und Verdauungsproblemen. In ihrem Ratgeber fasst Freischreiberin Sigrid März den aktuellen Forschungsstand gemeinsam mit der Endometriose-Expertin Stefanie Burghaus zusammen und zeigt Therapiemöglichkeiten auf.

Interessiert? Schreib uns bis zum 31. Dezember eine E-Mail an redaktion@freischreiber.de mit dem Betreff „Buchverlosung“ und deiner Adresse. Der oder die Gewinner*in wird im nächsten Newsletter bekannt gegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück! 

Danke für eure Zusendungen im Oktober. Das Buch „Die Arbeit. Wie wir sie mit KI neu erfinden … und was für uns übrig bleibt” von Stephan A. Jansen und Fabiola H. Gerpott geht an René Denzer. Herzlichen Glückwunsch!  

Habt ihr gerade ein neues Buch veröffentlicht oder steht die Veröffentlichung kurz bevor? Dann meldet euch bei uns (redaktion@freischreiber.de), damit wir es verlosen können. Ihr bekommt Reichweite und ein*e Freischreiber*in freut sich. Win-win!

:Lesetipp

Freischreiberin Elisa Kautzky schreibt den bilingualen Newsletter „Brezel meets Houmous“ über mehrsprachige Beziehungen. Seid ihr selbst in einer mehrsprachigen Partnerschaft und habt Lust, eure Erfahrungen zu teilen? Dann meldet euch gerne bei ihr über brezelmeetshoumous@outlook.com.

:Herzlichen Glückwunsch!

Die Freischreiber*innen Anne-Sophie Lang und Steve Przybilla haben den gif-Preis für Immobilienjournalismus 2025 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch, ihr zwei! In der Kategorie „Geschriebenes Wort“ überzeugte Steve mit „Green Belts sollen zu Grey Belts werden“ – einem Beitrag, der zeigt, wie sich Stadtentwicklung, Flächendruck und Nachhaltigkeitsfragen politisch und planerisch verschieben.

In der Kategorie „Gesprochenes Wort“ wurde Anne-Sophie für „Umbau statt Abriss – Ideen für nachhaltiges Bauen“ ausgezeichnet. Ihre reportageartige Analyse verdeutlicht, welche Chancen im klugen Weiterbauen bestehen – und was wir tun müssen, um Ressourcen zu schonen und Klimaeffekte zu mindern. Fun Fact: Beim „Pokal“ handelt es sich um ein beschriftetes Stück Beton.

:Noch mehr Glückwünsche!

Benno Stieber (Foto: privat)

Angenommen, eine extreme Partei wie die AfD entscheidet irgendwann in Bundes- und Landesregierungen. (Wie) Hält die Demokratie das aus? Wie resilient ist unser Rechtsstaat? Und wie schützen andere europäische Länder ihre Verfassungen vor extremen Einflüssen – so sie es denn überhaupt tun?

Auf diese komplexen Fragen konzentriert sich Freischreiber Benno Stieber nächstes Jahr als Journalist in Residence am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in Freiburg. Herzlichen Glückwunsch, lieber Benno!

Das Fellowship ist mit 3.500 Euro Honorar verbunden und verlangt ein bis drei Monate Präsenz vor Ort sowie ein Forschungsthema. Auch ein Vortrag für Wissenschaftler*innen über Medienarbeit ist Pflicht. Bemerkenswert: Ein Fellow muss weder Jurist*in sein, noch richtet sich die jährliche Ausschreibung speziell an den Nachwuchs. Vielleicht ermutigt das einige Freie, sich für 2027 ebenfalls zu bewerben?

Mehr über das Institut lest ihr hier.

:Website

Kennt ihr schon unsere Website? Wir starten aktuell in eine Runderneuerung. Nächstes Jahr wollen wir die Überarbeitung durch eine Förderung finanzieren. Schickt uns gern euer Feedback zur aktuellen Version an redaktion@freischreiber.de: Was läuft gut, was geht gar nicht?

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:FREISCHREIBER-TERMINE

VG Wort für Anfänger

Digitale Mipa: Für viele freie Journalist*innen ist die VG Wort eine große Unbekannte. Weshalb ihr sie besser kennenlernen  solltet und welche Gesichter hinter der Verwertungsgesellschaft stecken, erfahrt ihr in dieser Sprechstunde mit Freischreiber Oliver Eberhardt und seiner Kollegin Andrea Mertes. Am 7. Januar 2026 ab 12 Uhr. Nur für Mitglieder.

VG Wort für Fortgeschrittene

Digitale Mipa: Für freie Journalist*innen ist die VG Wort eine stete Begleiterin – und bleibt vielen doch ein Mysterium. Kann ich auch Beiträge aus vergangenen Jahren melden? Wie sieht es mit Fotos aus? Diese Fragen beantworten Freischreiber Oliver Eberhardt und seine Kollegin Andrea Mertes in unserer Zoom-Sprechstunde für Fortgeschrittene am 14. Januar 2026 von 12 bis 13:30 Uhr.  Nur für Mitglieder.

KI clever nutzen

Zoom-Webinar: Wie setzen freie Journalist*innen KI gezielt ein, ohne den eigenen Stil zu verlieren? In diesem Webinar erfährst du, welche Tools dir im Joballtag helfen können – von der Ideensuche über das Verbessern von Texten bis zum Transkribieren von Interviews. Am 21. Januar 2026 von 9 bis 13 Uhr.

Regio-Gruppe Leipzig

Zoom-Treffen: Bitcoin gibt es seit mehr als 17 Jahren. Doch so richtig verstanden hat „es“ noch kaum jemand. Dabei gibt es vor allem für freie Journalist*innen gute Gründe, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Auch für Mitglieder aus anderen Regionen. Am 4. Februar 2026 um 19:30 Uhr. Anmeldung hier.

„Lebensmittel Praxis”

Digitale Mipa: Wen in der Redaktion spreche ich mit welchen Themen an? Wann störe ich die große Wochenkonferenz und sollte nicht anrufen, beziehungsweise zu welcher Tageszeit passt es besonders gut? :Freischreiber-Mitglieder dürfen Hendrik Varnholt mit ihren Fragen löchern – am 10. Februar ab 12 Uhr. Er ist Chefredakteur bei „Lebensmittel Praxis“. Anmeldung hier.

:Dies & Das

Sophie von der Tann

ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann wird derzeit scharf für ihre Berichterstattung aus Israel kritisiert und erfährt einen Shitstorm, der sich nicht nur auf Social Media beschränkt.

In einem offenen Brief von Nahost-Korrespondent*innen, den auch Freischreiber*innen unterzeichnet haben, heißt es: „Sophie von der Tann wird vorgehalten, sie habe in einem Hintergrundgespräch gesagt, der 7. Oktober 2023 habe ‚eine Vorgeschichte‘. Diesem Satz können wir als langjährige Nahostberichterstatter nur zustimmen. Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern reicht viele Jahrzehnte zurück.“

Reporter ohne Grenzen (RSF) zeigt sich solidarisch und kritisiert die Rolle von Vertretern des israelischen Staates: Der Reserve-Armeesprecher Arye Shalicar schrieb, von der Tann sei „das Gesicht vom neu-deutschen Juden- und Israelhass“. Shalicar, aber auch Ron Prosor, der israelische Botschafter in Deutschland, nutzen Social Media immer wieder dazu, um einzelne Journalist*innen persönlich anzugreifen. 

„Wir stehen an der Seite von Sophie von der Tann. Selbstverständlich soll und darf journalistische Arbeit sachlich kritisiert werden. Wenn jedoch offizielle Vertreter*innen eines Staates ihre Rolle, ihre Reichweite und ihren Einfluss dazu nutzen, einzelne Medienschaffende namentlich zu diffamieren, überschreiten sie eine Grenze“, sagt RSF-Geschäftsführerin Anja Osterhaus. „Solche Einschüchterungsversuche und Beleidigungen können schwerwiegende Folgen für das Ansehen bis hin zur Sicherheit der Betroffenen haben. Ziel scheint es zu sein, Medienschaffende von bestimmter Berichterstattung abzuhalten. Das ist inakzeptabel.“ 

Wir schließen uns dieser Solidaritätsbekundung an.

Mehr Geld für Radiofeatures

Die Feature-Offensive setzt sich für höhere Honorare für Radiofeature-Autor*innen durch die Öffentlich-Rechtlichen ein. Während Hörspiel-Autor*innen zuletzt deutliche Honorarsteigerungen durchsetzen konnten, stagniert die Bezahlung im Feature-Bereich seit Jahren – bei gleichzeitig wachsendem Arbeitsaufwand und schlechteren Rahmenbedingungen.

Um das zu ändern, haben sich ÖRR-Feature-Autor*innen zusammengeschlossen. Ende Januar ist ein erstes Sondierungsgespräch mit Vertreter*innen der ARD geplant. Zur Vorbereitung haben sie eine anonyme Umfrage gestartet, die den realen Arbeitsaufwand und die Honorarsituation sichtbar machen soll.

Feature- und Podcast-Autor*innen sind eingeladen, sich zu beteiligen und die Initiative zu unterstützen. Je mehr Menschen mitmachen, desto stärker ist die gemeinsame Stimme für eine faire Bezahlung.

Zur Umfrage: https://www.survio.com/survey/d/Z9U5C9L8R2B1F6A6O

Wenn du über die Offensive informiert werden möchtest, sag kurz Bescheid, damit du in den Verteiler aufgenommen wirst.

RSF-Jahresbericht

Die Jahresbilanz 2025 von Reporter ohne Grenzen zeigt, wie dramatisch die Lage der Pressefreiheit weltweit bleibt. Mindestens 67 Journalist*innen wurden im vergangenen Jahr wegen ihrer Arbeit getötet, die meisten in bewaffneten Konflikten oder durch organisiertes Verbrechen. Besonders betroffen sind Gaza, die Ukraine, Sudan und Mexiko. Allein in Gaza kam fast die Hälfte der weltweit getöteten Medienschaffenden ums Leben.

Zugleich befinden sich weltweit 503 Journalist*innen in 62 Ländern in Haft, vor allem in China, Russland und Myanmar. Russland hält zudem so viele ausländische Journalist*innen fest wie kein anderes Land. 135 Journalist*innen gelten als vermisst, vor allem in Westasien und in Lateinamerika. Zusätzlich wurden 20 Journalist*innen entführt, etwa im Jemen, in Syrien und Mali.

Die Bilanz macht deutlich: Journalismus ist vielerorts lebensgefährlich, Pressefreiheit massiv unter Druck – und internationale Solidarität und Schutz für Journalist*innen dringender denn je. 

Aktivrente

Weil viele im Slack-Vereinsheim gefragt haben: Auch für KSK-versicherte Selbstständige soll es die Aktivrente nicht geben. Jedenfalls nach jetzigem Stand. 

Hier nochmal zur (bereits beendeten) Petition für mehr Infos.  

Anfeindungen & Arbeitsbedingungen 

Das European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF) führt derzeit eine Studie zu Anfeindungen und Arbeitsbedingungen von Journalist*innen in Deutschland durch. Ziel ist es, die berufliche Situation von Medienschaffenden fundiert zu erfassen und Handlungsbedarfe zum Schutz journalistischer Arbeit zu identifizieren.

Besonders freut sich das ECPMF über die Teilnahme freier Journalist*innen. Da fehlen nämlich noch ein paar Stimmen. Die anonyme Online-Befragung dauert etwa 15 Minuten.

:Externe Termine

(Foto: Anna Heidelberg-Stein)

Exklusiv für Freischreiber*innen:

Dank unserer Kooperation buchst du Fortbildungen der Berliner Journalist*innenschule mit 30 Prozent Rabatt. Wie das geht, erfährst du bei der Geschäftsstelle. (mailto: kontakt@freischreiber.de)

Vom Konzept zum erfolgreichen Podcast: So entwickelt ihr euer Podcast-Format, mit dem ihr eine Community aufbauen könnt. Praxisnah, kreativ und direkt umsetzbar. Am 25. und 26. Februar 2026 von 9 bis 17 Uhr.

Autor*in eines Sachbuchs zu werden, kann die Karriere fördern und das Einkommen verbessern. Dafür braucht ihr ein gutes Thema. Dieses Seminar unterstützt euch dabei. Am 2. und 3. Februar 2026 von 9 bis 17 Uhr.

Das Seminar gibt Journalist*innen einen umfassenden Überblick über juristische Aspekte des Publizierens sowie Rechte und rechtliche Pflichten der Medien bei Recherche und Berichterstattung. Am 2. und 3. Februar 2026 von 9 bis 17 Uhr.

Mercator-Residence-Programm

Für das Jahr 2026 startet die Planung des Mercator-Journalist-in-Residence-Programms. Journalist*innen und andere Medienschaffende können sich für ein vierwöchiges Fellowship bewerben, das sich mit gesellschaftlichen und politischen Fragen der Digitalisierung des Finanzwesens auseinandersetzt.

Das Fellowship ist am ZEVEDI-Diskursprojekt „Demokratiefragen des digitalisierten Finanzsektors“ an der TU Darmstadt angesiedelt, wird mit 4.000 Euro vergütet, ermöglicht bis zu zwei Wochen Remote-Arbeit und ist fortlaufend offen für Bewerbungen.

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Na, wie sieht euer Jahresende aus? Drückt ihr noch schnell ein paar Deadlines rein – oder seid ihr schon im Urlaubsmodus? Wo auch immer ihr gerade seid: Nehmt euch wenigstens fünf Minuten Zeit, um auf das Jahr zurückzublicken. Und klopft euch ruhig einmal selbst auf die Schulter.

Frohe Festtage und einen guten Rutsch!

Robert Hofmann & Elisa Kautzky


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