5. Mai 2010

Ein Brief an DIE ZEIT

Anfang der Woche haben wir einen Brief an die Chefredaktion der ZEIT und die Geschäftsführung des ZEIT -Verlages geschickt, unterzeichnet von über 50 freien Autoren, die zum Teil schon seit vielen Jahren für DIE ZEIT und/oder ihre Schwestern schreiben. Angesichts neuer Verträge mit weit reichenden Rechteübertragungen, die der ZEIT -Verlag in den letzten Wochen an seine freien Autoren schickte, erklären die Unterzeichner, sie sähen sich „außerstande, zu den geforderten Konditionen weiterhin eine Qualität zu liefern, die Ihren, unseren und den Qualitätsansprüchen der Leser genügt“. Sie fordern einen „fairen Rahmenvertrag, der beiden Seiten gerecht wird“ – getreu dem Grundsatz, den ZEIT -Chefredakteur Giovanni di Lorenzo kürzlich im Interview mit dem Medium-Magazin geprägt hat: „Ökonomische Grundsicherheit ist auch im Sinne von Qualitätsjournalismus.“ Wir hoffen darauf, dass sich DIE ZEIT als fairer Verhandlungspartner zeigt. Die Zeit der Friss-oder-stirb-Verträge muss ein Ende haben.


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