Das Töten von Journalist*innen muss aufhören
:Freischreiber, der Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, fordert die israelische Regierung auf, die freie Berichterstattung von Journalist*innen in Gaza sicherzustellen, das Töten von Medienschaffenden zu beenden und Menschen mit ausreichenden Nahrungsmitteln und medizinischer Hilfe zu versorgen.
Wir schließen uns dem Aufruf von Associated Press, AFP, BBC News und Reuters an. Dort heißt es unter anderem: „Journalisten müssen in Kriegsgebieten viele Entbehrungen und Strapazen erdulden. Wir sind zutiefst beunruhigt darüber, dass nun auch die Gefahr des Hungertodes dazu gehört. Wir fordern die israelischen Behörden erneut auf, Journalisten die Ein- und Ausreise nach Gaza zu gestatten.“
Elisa Kautzky, Freischreiberin und Mitglied im Vorstand von :Freischreiber, sagt:
„Was in Gaza geschieht, betrifft uns alle. Wenn die Pressefreiheit leidet und das ohne Konsequenzen bleibt, hat das auch Auswirkungen auf Freie. Noch nie wurden zu Beginn eines Krieges so viele Journalist*innen getötet wie in diesem. Viele von ihnen waren freie, lokale Reporter*innen.”
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