Freischreiber und das Urheberrecht

Am 13. März 2009 hat sich der Freischreiber-Vorstand in Berlin mit der für das Urheberrecht zuständigen Referentin aus dem Bundesjustizministerium zu einem Hintergrundgespräch getroffen.

Unser Gast, den wir in der Bundespressekonferenz mit Kaffee und Wasser einigermaßen anständig bewirteten, hörte vor allem den Ausführungen von Lars Reppesgaard, der die AG gegen Buy-Out organisiert, über die Praxis der Buy-Out-Verträge mit großem Interesse zu. Sie animierte uns dazu, unsere Forderungen in den Prozeß der Novellierung des Urheberrechts einzubringen. Gemeinsam mit mehreren Juristen arbeitet der Vorstand daran, eine Position und konkrete Forderungen zu formulieren. Insbesondere wird es genau um diese Buy-Out-Klauseln gehen, mit denen sich mittlerweile fast alle Verlage umfassende Rechte an den Beiträgen freier Autoren zum Pauschalbetrag sichern. Freischreiber, die dazu noch etwas beitragen möchten, können sich direkt an die AG gegen Buy-Out wenden.

Das Gespräch mit der Urheberrechtsreferentin war das erste in einer Reihe von Hintergrundgesprächen, die der Freischreiber-Vorstand nach und nach in Berlin und anderswo führen wird.