Verband

Was so läuft 2011

Hier finden Sie die Termine, die der Vorstand in diesem Jahr wahrgenommen hat und noch wahrnehmen wird - jeweils auf den neuesten Stand gebracht. Bitte auf die Überschrift "Was so läuft" klicken!

Die Arbeit der Regional- und Arbeitsgruppen finden Sie unter den entsprechenden Menüpunkten.

 

4. Januar: Treffen mit Jesco Kreft und Christiane Staffhorst von der Stiftung Wertevolle Zukunft. Die Stiftung möchte den Qualitätsjournalismus vor allem in der Wirtschafts- und Finanzberichterstattung stärken.

 

Mitgliederpost vom 5. Januar: Renovierung unseres Vereinsheims

Guten Tag, Freischreiber,

wir wünschen, einen guten Start in dieses Jahr gehabt zu haben. Möge es Euch Aufträge bescheren, die Euch mit Hummeln im Bauch in die Recherche schicken und mit einem milden Grinsen im Gesicht das Ergebnis betrachten lassen. Freischreiber wird auch in diesem Jahr alles versuchen, um die Hummeln nicht zu Hornisssen werden zu lassen, die vor lauter Ärger durch die Magengrube schwirren. Jesses, da ist offenbar bei jemandem gleich zu Jahresbeginn die Metapheritis ausgebrochen. Wir kümmern uns darum.


Dafür könnt Ihr uns im Vorstand bei einer anderen Sache unterstützen. Wir haben uns für dieses Jahr vorgenommen, unsere Website zu renovieren. Sie ist inzwischen zwei Jahre alt, viele Funktionen haben sich bewährt, andere können eine Überarbeitung vertragen. Und manche fehlen, weil wir sie zu Beginn nicht auf dem Schirm hatten, 2011 wollen wir die Freischreiber-Seite gründlich überarbeiten. Dazu brauchen wir eure Hilfe.

Mitgliederpost vom 29. November: Die neuesten Forenbeiträge

Guten Morgen, Freischreiber,

es gibt keine Nachrichten aus dem Vorstand zu vermelden. Nach unserer Vorstandssitzung am vorvergangenen Freitag sortieren wir im Moment die Aufgaben und warten derweil gespannt darauf, ob in den bei Wikileaks veröffentlichten Dokumenten auch Einschätzungen über Freischreiber auftauchen („...Grün auf der Startseite wirkt etwas grell...“).

Deshalb für heute nur eine kurze Übersicht über aktuelle Einträge im Forum:

Dirk Liesemer aus Münster bittet um Erfahrungsaustausch in der Zusammenarbeit mit Literaturagenten, Oliver Zender aus Hamburg regt an, dass sich im Hamburg-Forum wieder mehr tut. Lilian Muscutt aus Solingen fragt nach Erfahrungen mit Print on demand und Silvia Michéle Bergmann aus Idstein möchte wissen, ob es sich lohnt, sich bei Suite 101 zu engagieren. Alle Fragen und die dazu gehörenden Antworten finden sich im Forum. Ein Tipp: Wer sich über die neuesten Forenbeiträgen informieren möchte, fahre mit der Maus über „Forum“, dann entrollt sich der Menüpunkt „Neueste Forenbeiträge.“

Auf eine ertragreiche Woche,
Kai Schächtele, im Namen des gesamten Vorstands

PS: Und wir entschuldigen uns dafür, dass die Mitgliederpost gelegentlich noch immer mit geheimnisvollen Zeichen bei Euch eintrifft. Dieses Internet hat eben nicht nur seine guten Seiten.

Mitgliederpost vom 23. November: Neue Aufgabenverteilung im Vorstand

Liebe Freischreiber,

bei der Mitgliederversammlung im September wurde der Wunsch laut, größere Transparenz herzustellen zwischen dem, was im Vorstand bzw. im gesamten Verband passiert, und unseren Mitgliedern. Wir sind nach zwei Jahren einerseits zwar immer noch ein vergleichsweise übersichtlicher Verband, andererseits aber schon so groß, dass wir den Informationsaustausch so organisieren sollten, dass jeder all das erfahren können muss, was er wissen möchte.

Damit stellen wir nicht nur sicher, dass wir alle zusammen immer auf dem gleichen Wissensstand sind, sondern auch, dass wir die Potentiale besser nutzen können, die in diesem Verband stecken. Nicht zuletzt der Kongress und die Dokumentation haben ja gezeigt, was möglich ist, wenn ein Haufen engagierter und kompetenter Leute an einem Strang ziehen. Wo wir schon dabei sind: Danke auch von mir nochmal an alle, die daran beteiligt waren. Wenn man sich die Dokumentation ansieht, mag man kaum glauben, dass das ein Verband auf die Beine gestellt hat, der ausschließlich aus Ehrenamtlichen besteht. In Zukunft wird der Erfolg unserer Arbeit, aber auch der jedes einzelnen noch stärker davon abhängen, inwieweit er oder sie sich mit anderen vernetzt und austauscht, auch über die Grenzen unseres eigenen Berufes hinaus. Diese Vernetzung wollen wir nicht zuletzt mit dem Instrument der wöchentlichen Mitgliederpost vorantreiben.

Künftig werden wir also regelmäßig eine kurze Nachricht an Euch schicken (sollten wir sie in Würdigung verdienter Verlagspatriarchen „Die Webdepeche“ nennen?), in der wir über alles informieren, was sich bei Freischreiber gerade tut.

Für heute gibt es nur eine Nachricht zu verkünden. Am vergangenen Freitag hat sich der Vorstand in Hamburg getroffen, um die Aufgaben im Vorstand neu zu verteilen und die ersten Ideen zu entwickeln für das, was im kommenden Jahr passieren soll (dazu mehr, sobald es spruchreif ist).

Freischreiber im Frühjahr 2010

Mitunter macht ein solcher Verband ja ordentlich Arbeit. Die unzählige Emails, die jeden Tag eintrudeln, wollen verarbeitet, Aktionen koordiniert und Ideen weitergesponnen werden. Und nebenbei hat jeder einzelne derer, die die Geschicke von Freischreiber verantworten, ja noch einen Job: Gerade weil wir allesamt freie Journalisten sind und diesen Beruf so gerne ausüben, haben wir Freischreiber ja einst gegründet. Da freut man sich umso mehr, wenn eine der unzähligen Emails folgenden Inhalt hat:
 

„Ein fettes Lob und Dankeschön an die engagierten Freischreiber! Hab mich gerade erinnert, wie das ohne euch war - ohne Lobby, ohne Netzwerk, ohne Solidarität. Schon spitze so.“
 

Das schreibt eine Kollegin Ende April, bezugnehmend auf eine Aktion, die Mitte April startete: Wir haben den Vertrag veröffentlicht, den die ZEIT seit einigen Wochen an ihre Autoren verschickt, weil wir finden: Eine Zeitung, die sich ihrer Qualität rühmt und ihrer stetig steigenden Auflage

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                                                                                   Quelle: turi2 am 27. April

Freischreiber im Januar 2010: der Monatsbericht

Was zum Ende des Jahres 2009 begann, hat uns auch den ganzen Januar hindurch begleitet: die Kampagne „Ohne Freie fehlt was“. Am Beispiel der Stuttgarter Zeitung, von PM, brand eins und dem Feinschmecker haben wir gezeigt, was von der Vielfalt in der deutschen Presse übrig bliebe, wenn die Freien nicht ihren Anteil dazu beitrügen. Wer sich die einzelnen Ausgaben der Kampagne nochmal anschauen möchte bzw. jeweils genau wissen möchte, wie hoch der Anteil der Freien an den jeweiligen Blättern ist, kann dies hier tun. Gabriele Fischer, Chefredakteurin von brand eins, sagte bei uns im Interview übrigens: „Viele Freie sind genau die, die es geschafft haben – nämlich wirklich unternehmerisch zu arbeiten.“ Das Interview wurde in mehreren Branchendiensten verlinkt und über Twitter verbreitet. „Endlich mal nette Worte über die Freien“, schrieb jemand in den Kommentaren. Es sei an dieser Stelle aber auch nicht verschwiegen, dass in den Kommentaren Kritik auch an brand eins laut wurde, etwa an der Politik, nur den gedruckten Umfang zu bezahlen.

Am 6. Januar haben wir auf unserer Seite eine Stellungnahme veröffentlicht mit unserer Kritik an den Ergebnissen der Verhandlungen um die Vergütungsregeln für Tageszeitungs-Freie. Wir haben darin Forderungen formuliert, die nach unserer Überzeugung erfüllt sein müssen, wenn die Vergütungsregeln tatsächlich als das gelten wollen, was sie laut Gesetzgeber sein sollen, nämlich angemessen. Sie lauten:

Freischreiber bei Podiumsdiskussion über Leistungsschutzrecht

Freischreiber hat die Interessen freier Journalisten in der Diskussion um ein Leistungsschutzrecht für Verlage vertreten: Auf einer Podiumsdiskussion der Heinrich-Böll-Stiftung am 20.1.2010 in Berlin diskutierte Eva-Maria Schnurr (stellvertretende Freischreiber-Vorsitzende) mit Christoph Keese (Head of Public Affairs, Axel Springer AG), Malte Spitz (Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen) und Till Jäger (Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht). Die Diskussion wurde von carta.info live im Netz gestreamt, man kann sich die Aufzeichnung hier anschauen.

Freischreiber-Serie "Freie Köpfe" im Medium-Magazin

In der Serie "Freie Köpfe – Ideen für die Selbständigkeit" stellen wir freie Journalisten und ihre Geschäftsmodelle vor, ihre Erfahrungen, Schwierigkeiten, Erfolge. Denn der Strukturwandel der Medienbranche birgt für Freie auch die große Chance, eigene Ideen zu entwickeln und realisieren. Mit unserer Serie wollen wir Mut machen - denn: Die beste Idee ist nutzlos, wenn sie nicht den eigenen Kopf verlässt.

Bisher sind erschienen:

Freelens-Magazin mit Schwerpunkt Buy Out

Als Gemeinschaftsproduktion der Verbände freier Fotografen (Freelens), Journalisten (Freischreiber) und Illustratoren (IO) erschien im November 2009 das Freelens-Magazin mit Themenschwerpunkt Buy Out. Darin „enthüllen“ die Autoren, wie Verlage heute mit den Kreativen umgehen – und verdeutlichen, warum die Freien eine Antwort darauf finden müssen.

Das Magazin enthält folgende Beiträge, die wir in Zusammenarbeit mit Freelens zum Download bereit halten – kostenlos!
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Der Jahresrückblick 2009: Die Geschichte eines medizinischen Wunders

Man kann es nicht anders sagen: Es ist ein medizinisches Wunder geschehen. Nachdem wir Freischreiber im November 2008 gegründet hatten, sprachen einige Leute immer wieder davon, dass in Berlin 140 Kollegen ein Kind zur Welt gebracht hätten. Schließlich hatte es ziemlich genau neun Monate gedauert, bis aus einer Idee ein Verband wurde. Und um im Bild zu bleiben: Voller Stolz können wir heute vermelden, dass das Kind inzwischen nicht nur sprechen kann: Es kann sogar lesen – und das im Alter von 13 Monaten.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Jahresrückblick.