Adresse |
Köln Germany |
E |
Arbeitsschwerpunkte: |
Außenpolitik, Kultur, Literatur, Reise, Reportagen |
Es ist schon etwas her, seitdem ich mich in die romanischen Sprachen verliebt habe. Ich mochte (und mag) die satten Nasale der Portugiesen, das fette „ci“ der Italiner, das zischende „s“ der Spanier. Noch mehr mag ich die Themen, die diese Länder bieten: die Atmosphäre brasilianischer Megacities; die Wut kubanischer Künstler auf Fidel Castro; der Flamenco als Frühform des Kapitalismus. Hinzu kam, irgendwann nach 9/11, ein neues Thema: die arabische Welt. Auch sie erschloss sich mir über die Sprache. Seitdem schreibe ich regelmäßig über die Kultur und Politik im Nahen Osten. Damit es aber nicht zu exotisch wird in meinem Themenfeld, schreibe ich auch über politische und gesellschaftliche Trends in Deutschland. Und stelle fest, dass mich auch mein eigenes Land zum Ethnologen werden lässt. Meine Texte erscheinen in der FAZ, der Neuen Zürcher Zeitung, in einer Reihe von Zeitschriften und Magazinen sowie im Deutschlandfunk, im WDR und weiteren Sendeanstalten der ARD.