Der :Freischreiber-Newsletter

Neues von Freischreiber: Nachrichten aus dem Forum / ein Lesetipp / G-Day bei den Fotografen

Liebe Kollegen,

es folgt das wöchentliche Freischreiber-Update:

1. Nachrichten aus dem Forum

Auf den Eintrag von Ralf Grötker im internen Forum, in dem er die Frage gestellt hat, wie wir die Agenda von Freischreiber in den kommenden Monaten weiterentwickeln wollen, gab es einige Reaktionen. Und es scheint sich herauszukristallisieren, dass auch das Forum an sich auf diese Agenda gehört, weil es in Sachen Bedienbarkeit und Nutzerfreundlichkeit noch Verbesserungspotential hat. Das sehen wir im Vorstand genauso und werden versuchen, in den kommenden Wochen ein paar Verbesserungen zu erreichen.

Im Fach Flurfunk verweist Jakob Vicari auf ein Porträt von Rebekah Wade in der FAZ vom Wochenende, „Murdochs Königin vom Boulevard“. Sie übernimmt die Führung von Murdochs britischer Zeitungsholding und sagt:

"Kosten kürzen funktioniert in unserem Geschäft nur, wenn die Einsparungen reinvestiert werden in Journalismus. Ist es ein Zufall, dass wir die größten Verluste da sehen, wo die Einschnitte in den Journalismus am größten sind?"
 
Dieses Zitat bitte sofort ausdrucken und neben den Bildschirm legen, es ist ja so etwas wie das Freischreiber-Mantra.


2. Ein Lesetipp

Neues von Freischreiber: Termine und ein Link

Guten Morgen, Kollegen.

Außerhalb der Reihe eine kurze Extra-Ausgabe des Newsletters:

1. Bereits morgen treffen sich die Hamburger zu ihrem nächsten Regionaltreffen. Um zu hören, wie Freischreiber kampagnenfähig werden kann, haben sie Stefan Schurig eingeladen. Er macht seit seiner Jugend Kampagnen, erst für den NAJU, dann als Pressesprecher und führender Aktivist von Greenpeace. Heute ist er Klimadirektor beim World Future Council, einer internationalen NGO, die sich dem Thema der Nachhaltigkeit widmet. Wie immer gibt es dann auch Neuigkeiten über die aktuellen Projekte von Freischreiber.

Das Treffen findet um 19 Uhr in den Räumen von Freelens statt, Steinhöft 5-7 (Nähe Baumwall).

Wer erst später Zeit hat: Anschließend (wahrscheinlich so gegen neun) zieht die Runde um ins Paulaner-Brauhaus auf dem Großneumarkt.
Gäste sind herzlich willkommen. 

 

2. Zum Vormerken: Das nächste Treffen der Berliner findet statt am 14. Juli. Eingeladen ist diesmal der Kommunikationsberater und Vorsitzende des Deutschen Rates für Public Relations, Richard Gaul, um über das schwierige Verhältnis zwischen Journalismus und PR zu sprechen. Er war 15 Jahre lang als Journalist und 23 Jahre als Kommunikationschef von BMW tätig. Wie gewohnt um 19.30 Uhr an Gemmas Wohnzimmertafel. Anmeldungen bitte an gemma.poerzgen -at- gmx.net.
 

Newsletter vom 29. Juni 2009

Liebe Kollegen,

es folgt der Freischreiber-Newsletter vom 29. Juni. Diesmal mit den Themen:

1. Ein Wunder! Elke Heidenreich hat ein Buch herausgegeben, ohne es zu wissen

2. Aus Leidenschaft gegen Ausverkauf

3. Ein Blick ins interne Forum

4. Das Freischreiber-Tutorial



1. Elke Heidenreich hat ein Wunder vollbracht: Sie hat ein Buch herausgegeben, ohne dass sie dezidiert dafür einen Text geschrieben hätte. Noch besser: Sie hat im Vorfeld noch nicht einmal gewusst, dass es dieses Buch geben würde. Des Rätsels Lösung: Für „Bücher könnte ich lassen – Oper nie!“ hat die Deutsche Literaturgesellschaft zwei Heidenreich-Texte von der FAZ gekauft, bei der Heidenreicht den obligatorischen Autorenvertrag unterschrieben hatte. Ihre Reaktion: „Ich bin empört über die Machenschaften der Deutschen Literaturgesellschaft!“ Warum die der FAZ nicht besser sind, steht im aktuellen Eintrag des Freischreiber-Blog.

2. Und wo wir schon beim Thema sind: Der Kampf gegen die Praxis der Total-Buy-Out-Verträge hat sich zu einem unserer zentralen Betätigungsfelder entwickelt. So haben wir gemeinsam mit den Kollegen von Freelens vor zwei Wochen ein zwölfseitiges Papier ans Justizministerium geschickt, in dem wir erklären, wie die gegenwärtige Vertragspraxis uns Urheber entrechet und welche Veränderungen im Urhebervertragsrecht aus unserer Sicht notwendig sind. In diesen Wochen beginnen im Justizministerium die Beratungen zum „Dritten Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft“, unser Papier soll sicherstellen, dass dabei auch unsere Interessen berücktsichtigt werden.

Neues von Freischreiber

Liebe Empfänger des Freischreiber-Newsletters,

 

die kommende Woche bringt Journalisten aus allen Teilen Deutschlands und sicherlich auch aus weiter Ferne zu einem großen Treffen zusammen, bei dem über alles diskutiert und gefachsimpelt wird, was unseren Beruf gerade so, nun ja, spannend macht, was Gewissheiten in Frage stellt und nach Neupositionierung verlangt.

Die Rede ist von der Netzwerk-Recherche-Jahreskonferenz in Hamburg am Wochenende – einer Art Kirchentag für Journalisten. Deren Organisatoren haben dem Treffen den vielsagenden Titel „Journalismus zwischen Morgen und Grauen“ gegeben.

Warum wir hier so nachdrücklich für die Veranstaltung einer anderen Journalisten-Organisation werben, ist schnell geklärt: Erstens gibt es dort eine Vielzahl interessanter Veranstaltungen, zweitens ist es doch immer nett, unter Kollegen zu sein, drittens trägt Freischreiber als Kooperationspartner einiges zum Programm bei, wovon vor allem freie Journalisten (und die, die es vielleicht bald werden) besonders profitieren können. Mehr dazu unten, insbesondere wichtig in dem Zusammenhang ist ein Aufruf (nicht nur) an freie Journalisten.

Neues von Freischreiber

Liebe Empfänger des Freischreiber-Newsletters,

 

die vergangene Woche stand für uns ganz im Zeichen der Verträge, mit denen wir es als freie Journalisten ständig zu tun haben. Bei der Vorstandssitzung am 13. Mai in Berlin konnten wir uns dank der fleißigen Arbeit der Freischreiber-Arbeitsgruppe "Buy-Out" mit genau jenen Verträgen beschäftigen, die inzwischen beinahe jedes Verlagshaus seinen freien Autoren vorlegt. Wer sie unterschreibt – und freie Journalisten tun das für gewöhnlich, weil sie kaum eine andere Wahl haben –, tritt sämtliche Rechte gegen ein Pauschalhonorar an den jeweiligen Verlag ab.

Freischreiber wird das Thema noch eine Weile beschäftigen, vorerst haben wir dazu eine Pressemitteilung verschickt, die wir auch im Freischreiber-Blog dokumentiert haben. Freischreiber-Mitglieder können sich bei Fragen zu Verträgen an die Arbeitsgruppe "Buy Out" wenden und im internen Forum austauschen. 

 

 

Was steht derzeit an?

 

1. Das nächste Freischreiber-Regionaltreffen in Berlin

2. Ein Blick auf die Webseite

3. Die Vorschau aufs Netzwerk-Recherche-Treffen mit dem Termin für eine außerordentliche Mitgliederversammlung von Freischreiber

 

 

zu 1. Das nächste Freischreiber-Regionaltreffen in Berlin

 

Freischreiber-Update vom 11. Mai (#3 n.L.)

Liebe Kollegen,

in den vergangenen Wochen landeten die Newsletter in manchen Postfächern in zerschossener Form. Wir haben die Ursache dafür nun gefunden, das Problem ist gelöst. Viel Spaß bei der Lektüre der aktuellen Ausgabe.


Es folgt das wöchentliche Freischreiber-Update aus Berlin. Die Themen diese Woche:


1. Morgen in Berlin mitdiskutieren: Wer vertritt freie Journalisten?
2. Regionaltreffen Hamburg am 14. Mai
3. Appell von Freelens unterschreiben
4. Freischreiber bei der netzwerk recherche Jahreskonferenz am 5.+6. Juni in Hamburg

 


1. Morgen in Berlin mitdiskutieren: Wer vertritt freie Journalisten?



Brauchen freie Journalisten eine Vertretung? Tun die Gewerkschaften zu wenig? Oder sind die Erwartungen zu hoch? Darüber diskutieren Kai Schächtele (Freischreiber), Uli Maercks-Franzen (Bundesgeschäftsführerin dju in ver.di) und Heike Rost (Bundesfachausschuss Freie des DJV) am Dienstag, 12. Mai, um 19 Uhr in der Werkstatt der Kulturen (Wissmannstr. 32, U-Hermannplatz). Diskutieren Sie mit!

 


2. Regionaltreffen Hamburg am 14. Mai



Die Hamburger Freischreiber treffen sich am 14.5. um 20 Uhr in den Räumen von Freelens (Steinhöft 5-7, Nähe Baumwall). Marina Fried, Vorsitzende des DJV Hamburg und selbst freie Journalistin, diskutiert mit uns über das oft als unzureichend empfundene Engagement des DJV für Freie und über Möglichkeiten der Kooperation zwischen DJV und Freischreiber. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen, einfach kurze Mail an christian.troester@me.com.

 


3. Appell von Freelens unterschreiben

Freischreiber-Update vom 5. Mai (#2 n.L.)

Liebe Kollegen,


1. Diskussionsrunde "Einzelkämpfer im Mediendschungel - Wer vertritt freie Journalisten" am 12. Mai in Berlin
2. Freischreiber bei der netzwerk recherche Jahreskonferenz am 5.+6. Juni in Hamburg
3. Regionaltreffen in München am 18. Juni
4. Lesetipp: Freischreiber-Interview im wpk Quarterly zum Thema "Freie Wissenschaftsjournalisten"


1. Diskussionsrunde "Einzelkämpfer im Mediendschungel - Wer vertritt freie Journalisten" am 12. Mai in Berlin

Brauchen freie Journalisten eine Vertretung? Tun die Gewerkschaften zu wenig? Oder sind die Erwartungen zu hoch? Zu dieser spannenden Debatte lädt der Verein Berliner Journalisten am 12. Mai um 19 Uhr in der Werkstatt der Kulturen (Wissmannstr. 32, U-Hermannplatz). Auf dem Podium: Kai Schächtele (Freischreiber), Uli Maercks-Franzen (Bundesgeschäftsführerin dju in ver.di) und Heike Rost (Bundesfachausschuss Freie des DJV). Diskutieren Sie mit - kurze Anmeldung an carolin.dewest@berliner-journalisten.de.


2. Freischreiber bei der netzwerk recherche Jahreskonferenz am 5.+6. Juni in Hamburg

netzwerk recherche hat wieder ein lohnenswertes Programm (Download: www.netzwerkrecherche.de/termine/index.php?pageid=309) mit rund 100 Veranstaltungen zusammengestellt, die Anmeldung läuft (es gibt keine Tageskasse!). Drei Veranstaltungen sind mit Freischreiber-Beteiligung:

Freitag 16 Uhr:
Viel Lob, keine Kohle – Wie Freie besser verhandeln
Christian Sauer (Coach), Moderation: Kai Schächtele

Freitags 17 Uhr und Samstag 12 Uhr
Das Bermuda-Dreieck für Freie: KSK, Finanzamt, Arbeitsamt
(Wolfgang Kiesel)

Samstag 14:15
Rendite statt Recherche: Ist der Journalismus noch zu retten?
Podiumsdiskussion mit
Hans-Jürgen Jakobs (Süddeutsche Zeitung),
Jakob Augstein (Freitag),

Freischreiber-Update vom 5. Mai (#2 n.L.)

Liebe Kollegen,


1. Diskussionsrunde "Einzelkämpfer im Mediendschungel - Wer vertritt freie Journalisten" am 12. Mai in Berlin
2. Freischreiber bei der netzwerk recherche Jahreskonferenz am 5.+6. Juni in Hamburg
3. Regionaltreffen in München am 18. Juni
4. Lesetipp: Freischreiber-Interview im wpk Quarterly zum Thema "Freie Wissenschaftsjournalisten"


1. Diskussionsrunde "Einzelkämpfer im Mediendschungel - Wer vertritt freie Journalisten" am 12. Mai in Berlin

Brauchen freie Journalisten eine Vertretung? Tun die Gewerkschaften zu wenig? Oder sind die Erwartungen zu hoch? Zu dieser spannenden Debatte lädt der Verein Berliner Journalisten am 12. Mai um 19 Uhr in der Werkstatt der Kulturen (Wissmannstr. 32, U-Hermannplatz). Auf dem Podium: Kai Schächtele (Freischreiber), Uli Maercks-Franzen (Bundesgeschäftsführerin dju in ver.di) und Heike Rost (Bundesfachausschuss Freie des DJV). Diskutieren Sie mit - kurze Anmeldung an carolin.dewest@berliner-journalisten.de.


2. Freischreiber bei der netzwerk recherche Jahreskonferenz am 5.+6. Juni in Hamburg

netzwerk recherche hat wieder ein lohnenswertes Programm (Download: www.netzwerkrecherche.de/termine/index.php?pageid=309) mit rund 100 Veranstaltungen zusammengestellt, die Anmeldung läuft (es gibt keine Tageskasse!). Drei Veranstaltungen sind mit Freischreiber-Beteiligung:

Freitag 16 Uhr:
Viel Lob, keine Kohle – Wie Freie besser verhandeln
Christian Sauer (Coach), Moderation: Kai Schächtele

Freitags 17 Uhr und Samstag 12 Uhr
Das Bermuda-Dreieck für Freie: KSK, Finanzamt, Arbeitsamt
(Wolfgang Kiesel)

Samstag 14:15
Rendite statt Recherche: Ist der Journalismus noch zu retten?
Podiumsdiskussion mit
Hans-Jürgen Jakobs (Süddeutsche Zeitung),
Jakob Augstein (Freitag),

Freischreiber-Update vom 27. April #1

Liebe Kollegen,

seit dem Launch der neuen Website heißt die Worte-Post nun :Freischreiber-Newsletter, nach wie vor verschicken wir die Verbandsnews aber jeden Montag. Und hier kommen die Meldungen für diese Woche:

1. :Freischreiber beim netzwerk recherche Jahreskonferenz in Hamburg

2. :Freischreiber-Serie im Medium Magazin

3. Berliner Regionaltreffen am 29.4.

4. :Freischreiber am 29.4. beim ver.di Stammtisch in Freiburg

5. Appell von Freelens unterschreiben!

6. Zutritt zum internen Bereich der neuen Website


1. :Freischreiber beim netzwerk recherche Jahrestreffen in Hamburg

netzwerk recherche hat für seine Jahreskonferenz (5.+6. Juni in Hamburg) wieder ein lohnenswertes Programm zusammengestellt, die Anmeldung läuft (es gibt keine Tageskasse!). Drei Veranstaltungen sind mit :Freischreiber-Beteiligung:

Freitag 16 Uhr:
Viel Lob, keine Kohle – Wie Freie besser verhandeln
Christian Sauer (Coach), Moderation: Kai Schächtele

Freitags 17 Uhr und Samstag 12 Uhr
Das Bermuda-Dreieck für Freie:
KSK, Finanzamt, Arbeitsamt

[:Freischreiber] Neue Website gelauncht (#1 n.L.)


Liebe Kollegen,

es ist vollbracht: die neue :Freischreiber-Website ist gelauncht. Herzlich willkommen auf der neuen Plattform freier Journalisten, hereinspaziert in unser virtuelles Verbandshaus.

Mit dieser Seite lösen wir ein erstes Versprechen ein, das wir bei der Gründung von Freischreiber im November gegeben haben. Diese Seite soll eine Plattform für all diejenigen sein, die gern als freie Journalisten arbeiten, sich aber in den Mühen des Alltags allein gelassen fühlen. Hier können sich freie Journalisten austauschen: über Honorare, Nutzungsverträge und den Ärger mit einer Redaktion genauso wie über Verhandlungsstrategien, Versicherungen und den Fluch der Schreibblockade. Jeder einzelne wird damit ein Instrumentarium an der Hand haben, mit dem er sich im Berufsalltag souverän bewegen kann.

Wer einen virtuellen Rundgang durch unser neues Haus absolvieren möchte, klicke hier oder auf den grünen Button links oben auf der Website.

Einige Bereiche der neuen Seite sind den Mitgliedern von :Freischreiber vorbehalten. Zum Beispiel unsere Arbeitsgruppen und die Ergebnisse ihrer Arbeit; das Forum, in dem wir uns vertrauensvoll austauschen können; die Möglichkeit, eine virtuelle Visitenkarte anzulegen; eine umfangreiche Datenbank, die uns komfortable Vernetzungsmöglichkeiten bietet.

Wer mit :Freischreiber die Arbeitsbedingungen freier Journalisten verbessern, die Zusammenarbeit zwischen Redaktionen und Freien professionalisieren und sich mit den Kollegen virtuos vernetzen möchte, ist herzlich willkommen. Unsere Mitgliedsanträge liegen hier.

 

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