Der :Freischreiber-Newsletter

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Neues von Freischreiber: Das erste Mal

Liebe Leserin, lieber Leser,

und wann war Ihr letztes erstes Mal? Nein, nein, das ist jetzt überhaupt  nicht anzüglich gemeint. Uns ist nur kürzlich mal wieder aufgefallen, dass man es mit der Zeit im Leben immer weniger erste Male gibt. Wer zum ersten Mal Bungee gejumpt ist, zum ersten Mal Austern gegessen hat, zum ersten Mal geheiratet hat, zum ersten Mal geschieden wurde und zum ersten Mal ein Honorar raufverhandelt hat, den erwarten irgendwann nur noch Wiederholungen, wenn man es mal prinzipiell betrachtet.

Halt, halt, bevor Sie jetzt weitertrotten, bieten wir eine Ausfahrt vom immer gleichen Pfad! Wir haben da nämlich einen Vorschlag für ein ganz bestimmt unvergessliches erstes Mal:

Den allerersten Zukunftskongress freier Journalisten. Der gleichzeitig auch noch der allererste Freischreiber-Kongress ist. Und die allererste Freischreiber-Party.

Kommen Sie am 18. September nach Hamburg. Zum Freischreiber-Zukunftskongress: "Mach's dir selbst – wie freie Journalisten in Zukunft arbeiten und Geld verdienen werden".

Und wer weiß: Vielleicht werden Sie dann in einigen Jahren nostalgisch zurückblicken, mit Kollegen beim Bier sitzen, und davon erzählen, wie das war, damals, beim ersten Freischreiber-Zukunftskongress. Damals, als alles anfing. Als Sie zum ersten Mal diese Idee hatten, die ihnen in den Jahren danach so viel Erfolg bescherte …

Neues von Freischreiber: Die Hitze, die Live-Reportage, der Spagat

Liebe Leserin, lieber Leser,

draußen ist Sommerloch, die Luft flirrt und wenn Sie alles richtig gemacht haben, sitzen Sie gerade an einem Meer/Baggersee/Planschbecken und lesen diesen Newsletter ganz bequem auf dem Smartphone oder Ipad. Hätte man früher ja auch nicht gedacht, dass man im Freibad irgendwann mal Internet haben würde, damals, als es schon der Gipfel der Coolness war, wenn man einen Ghettoblaster dabei hatte. Aber damals gab's ja noch nicht mal Internet …

Aber die Zukunft kommt eben schneller als man denkt, selbst jetzt, wo alles träge schwitzt und die Zeit zäh ist wie Nutella aus dem Kühlschrank. Aber wer als freier Journalist nicht das Schicksal der Ghettoblaster teilen möchte, tut gut daran, sich Gedanken zu machen.

Oder, noch besser, sich mit anderen auszutauschen. Wie es weitergehen kann mit dem Job – oder wie eher nicht, wo die Chancen liegen, wo die Risiken. Was man immer schon mal gerne tun wollte und was andere vielleicht schon gewagt haben – kurz: Man tut gut daran, zum Freischreiber-Zukunftskongress zu kommen. Am 18. September in Hamburg.

Und das Beste daran: Man hat was zum Drauf-Freuen für nach den Ferien: tolle Referenten, spannende Diskussionen, nette Leute und eine grandiose Party zum Schluss! 

Neues von Freischreiber: Der Zukunftskongress

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

lange haben wir Sie auf die Folter gespannt, immer wieder geraunt, dass wir ja diesen Kongress machen am 18. September in Hamburg, der die Zukunft in die Hand nimmt, wir haben Linktipps zur Vorbereitung geschickt, Sie gebeten, sich den Termin freizuhalten.

Jetzt öffnen wir den Vorhang!

Tusch!

Neues von Freischreiber: Zeit für Termine und einen Aufruf

Liebe Leserinnen und Leser des Freischreiber-Rundbriefes,

halten Sie zur Lektüre Ihren Terminkalender bereit, denn wir haben heute einige Terminhinweise für Sie, außerdem bitten wir um Mithilfe bei einer Sache, die freien Journalisten und Redaktionen gleichermaßen helfen soll. 

 

Termine

Die Berliner Freischreiber-Regionalgruppe trifft sich das nächste Mal am Mittwoch, 28. Juli, um 19.30 Uhr – wie immer an Gemma Pörzgens Wohnzimmertafel, an der auch Nicht- und Noch-Nicht-Freischreiber herzlich willkommen sind. Zu Gast ist diesmal Markus Lips, Pressesprecher der VG Wort. Er kommt extra aus München, um alle Fragen zum Thema VG Wort zu erläutern, vor allem den schwierigen Umgang mit den Zählmarken bei der Auswertung von Veröffentlichungen im Internet. Anmeldungen bitte an gemma.poerzgen(at)gmx(.)net 

 

Das Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses (ifp) bietet ein Seminar für freie Journalisten und die, die es werden wollen, an: Wolfgang Kiesel verrät, was man für den Einstieg in den Job wissen muss und welche Hürden es zu nehmen gilt. Das Seminar "Freiberuflichkeit als Chance – Existenzsicherung für freie Journalisten" findet vom 10. bis 12. September 2010 in München statt, Anmeldeschluss ist der 10. August. Mehr dazu hier.

  

Und dann: Bitte den 18. September merken. Da findet in Hamburg der Freischreiber-Zukunftskongress statt. Dort wollen wir uns mit dem Medienwandel beschäftigen, seinen Chancen und Möglichkeiten für freie Journalisten. Mehr Infos dazu gibt's bald!

 

Neues von Freischreiber: 42.000, Leistungsschutzrecht, neue Ideen u.v.m.

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

es ist schon irgendwie lustig: Wenn man um Honorare verhandelt, wird in den Redaktionen gejammert, als sei auch das letzte Hemd bereits verpfändet. Wenn aber ein Chefredakteur sich einen Spaß macht und ein Blog betreibt, und das auch aus dem Urlaub in Marokko, und dafür dann 42.000 Euro Roaminggebühren auflaufen, dann wird schulterzuckend gezahlt. Nein, wir sind gar nicht neidisch, wer will schon Chefredakteur einer Zeitung mit nur vier Buchstaben im Titel sein. Aber 42.000 Euro, das ist ungefähr doppelt so viel wie das durchschnittliche Jahreseinkommen eines freien Journalisten. Wie viel Zeilen man bei einer Tageszeitung dafür schrubben müsste, wollen wir jetzt mal besser nicht ausrechnen.

 

Was aber komisch ist: Genau in diesem Verlag, im Axel-Springer-Verlag nämlich, sitzen die lautesten Lautsprecher für ein Leistungsschutzrecht der Verlage. Begründung: Es gehe den Verlagen so schlecht (wer das relativieren möchte, möge hier einmal den Suchbegriff "Rekord" eingeben). Und es sei kein Geld für den Journalismus mehr da. Dafür offenbar aber für die Telefonrechnungen von Chefredakteuren.

 

Es wäre amüsant, wäre nicht der Vorschlag der Verlage für ein Leistungsschutzrecht so absurd. Und gefährlich für freie Journalisten: Denn nicht nur die Möglichkeiten zur Zweitverwertung dürften schwieriger werden, es kommen auch neue Kosten auf sie zu: Denn wie alle gewerblichen Nutzer sollen nach dem Willen der Verlage künftig auch freie Journalisten dafür zahlen, dass sie Webseiten der Verlage im Netz angucken.

Neues von Freischreiber: Mit der Machete durch den Dschungel und ein Blick über den Tellerrand

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

es sind spannende Zeiten für uns Journalisten: Die Welt der Medien wandelt sich, und keiner weiß, wohin es geht. Dementsprechend wird viel geredet und diskutiert und gemeint, und keiner weiß, wann es damit ein Ende hat, der Punkt also erreicht ist, an dem sich die Zukunft nicht mehr ankündigt – was mancher als düsteres Donnergrollen, mancher als silbrigen Lichtstreif am Horizont vernimmt –, sondern da ist. Einfach da. Oder wird der Tag nie kommen und es wandelt sich weiter?

Wir wissen es nicht, wollen aber in unserem wöchentlichen Brief immer auch dazu beitragen, die Texte ins Licht zu rücken, die uns in der Debatte als besonders klug und lesenswert aufgefallen sind. Dass wir da mitunter selbst in einem Dschungel stehen und nur noch die ganz große Machete heraus holen können, wollen wir nur mal am Rande erwähnen.

 

Hier also das, was wir aus dem Dschungel mitgebracht haben:

 

 

Neues von Freischreiber: Gute und schlechte Nachrichten, Trötminenfelder und Bratwürste

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser,

 

passend zur Grillsaison haben wir in unseren Lektüreempfehlungen heute einen Hinweis, der den Hunger auf  Bratwurst stillt. Bevor Sie dahin vorstoßen, haben wir aber noch einige andere Dinge für Sie zubereitet. 

 

 

GUTE NACHRICHTEN

 

ZEIT-Chefredakteur Giovanni die Lorenzo hatte es den Freischreibern ja in einem Brief vom 18. Mai bereits mitgeteilt: DIE ZEIT überarbeitet die Rahmenverträge, die eine Quasi-Enteignung für freie Autoren bedeutet hätten. Und nun gab's das auch noch per Gerichtsbeschluss: In einer Einstweiligen Verfügung (beantragt von DJV und dju) wurde der ZEIT die Nutzung der Verträge untersagt, was uns natürlich auch sehr freut.

Zu dieser Sache und der gesamten Problematik der von Verlagen ausgesandten AGBs hat auch Till Kreutzer im Blog von irights.info etwas geschrieben.

 

 

SCHLECHTE NACHRICHTEN

 

Neues von Freischreiber: Sprießender Spargel, milde Gaben und einige Hinweise

Liebe Leserinnen und Leser,

 

 

hier kommen neueste Lesetipps und einige Hinweise von Freischreiber, dem Berufsverband der freien Journalistinnen und Journalisten.

 

 

Zunächst unsere allwöchentliche Lektüreschau:

 

 

André Hellmann hat sich Gedanken über den Wert dessen gemacht, was jetzt immer mal content genannt wird. (Na? Spüren Sie die leise Distanzierung?) Hellmann fragt auf relevantmedianow, ob sich die Bezahlung für Artikel nicht über die Nachfrage regeln ließe, ganz so, wie wir Konsumenten es gewohnt sind: Sprießt der Spargel in Massen aus der Erde, wird er billiger. Bleibt er lieber unter der Erde, steigt der Preis. Hellmanns Überlegungen stehen hier.

 

 

Die taz ist über die Phase des Nachdenkens hinaus und hat für seine online-Ausgabe kürzlich das Mikrobezahlsystem Flattr eingeführt. In ihrem Hausblog verrät sie, was die Leserinnen und Leser ihrer online-Ausgabe ihr für die Lektüre der Artikel zu zahlen bereit waren. Immerhin: Die Erwartungen wurden erfüllt. 

 

 

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