Antworten auf häufig gestellte Fragen
?Warum muss ich in der Künstlersozialkasse (KSK) sein, um Mitglied bei Freischreiber werden zu können?
!Freischreiber ist die Interessenvertretung hauptberuflicher freier Journalisten. Deshalb können laut Satzung nur diese ordentliche Mitglieder werden. Der Nachweis der Versicherung in der KSK dient als Beleg dafür, dass diese Voraussetzung erfüllt ist. Denn Freischreiber legt ähnliche Kriterien für die hauptberufliche Tätigkeit als freier Journalist zugrunde, wie die KSK: Man verdient Geld mit der Tätigkeit, hat möglichst mehr als einen Auftraggeber und arbeitet nicht nur vorrübergehend frei. Um sich und den werdenden Mitgliedern Papierkram zu ersparen und nicht alles noch einmal prüfen zu müssen (auch die Mitglieder im Aufnahmeausschuss arbeiten ehrenamtlich neben ihrer Tätigkeit als Freie), greift Freischreiber auf den KSK-Bescheid zurück. Für Journalisten, die im Ausland arbeiten und die deshalb nicht in die KSK kommen, gibt es übrigens eigene Regelungen. Details finden sich in der Geschäftsordnung des Aufnahmeausschusses unter Beitreten.
?Verbietet Freischreibern seinen Mitgliedern, PR zu machen?
!Um Mitglied zu werden, müssen freie Journalisten eine Selbstverpflichtung unterschreiben. Darin bestätigen sie, dass sie in ihrer Arbeit PR und Journalismus trennen und sich für die gleiche Arbeit nicht von zwei Seiten bezahlen lassen. Freischreiber will seinen Mitgliedern nicht verbieten, PR zu machen. Freischeiber setzt sich jedoch für Qualitätsjournalismus ein, und dafür ist eine klare Grenzziehung zwischen beiden Arbeitsgebieten eine wichtige Voraussetzung. Mit Fragen und Zweifelsfällen der Abgrenzung zwischen PR und Journalismus beschäftigt sich die Arbeitsgruppe Ethik, Ansprechpartner ist Jakob Vicari (kontakt -at- jjev.de).
?Wofür verwendet Freischreiber die Mitgliedsbeiträge?
!Alle Mitglieder von Freischreiber arbeiten derzeit ehrenamtlich, auch der Vorstand. Die Mitgliedsbeiträge fließen deshalb zunächst einmal in den Aufbau der Verbandsstrukturen, vor allem in die Website. Geplant ist auch, Aufwendungen von Vorständen, Ausschussmitgliedern und Regionalgruppenleitern zu erstatten, wie z.B. Fahrtkosten etc.. Ein mittelfristiges Ziel ist es aber auch, eine Geschäftsstelle einzurichten, um die Arbeit des Verbandes noch effektiver koordinieren und vorantreiben zu können. Über die Verwendung der Beiträge ist der Vorstand natürlich rechenschaftspflichtig - gegenüber der Mitgliederversammlung wird alles detailliert offengelegt.
?Bekomme ich bei Freischreiber einen Presseausweis?
!Derzeit nicht. Auch eine Rechtsschutzversicherung über Freischreiber ist derzeit noch nicht möglich.
?Was bringt mir eine Mitgliedschaft bei Freischreiber denn?
!Freischreiber vertritt die Interessen hauptberuflicher freier Journalisten. Jedes Mitglied stärkt die Verhandlungsposition des Verbandes – und jedes Mitglied kann im Verband mitbestimmen, wofür der Verband sich einsetzen soll. Denn natürlich ist der Verband kein Selbstzweck, sondern vertritt die Interessen seiner Mitglieder. Darüberhinaus bietet Freischreiber die Möglichkeit, sich mit anderen Freien zu vernetzen und auszutauschen – auch das stärkt die Position jedes Einzelnen. Und nicht zuletzt geht es auch darum, neue Ideen und Konzepte zu entwickeln, wie freier Journalismus weiterhin wirtschaftlich sinnvoll möglich sein wird.
?Ich möchte bei Freischreiber mitarbeiten. Was kann ich tun?
!Freischreiber lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Je mehr aktiv mitarbeiten, um so mehr können wir erreichen. Eine Mitarbeit ist zum Beispiel in den verschiedenen Arbeitsgruppen möglich, oder aber auch in den Regionalgruppen (Kontakte unter Ansprechpartner). Auch die Gründung einer neuen Arbeits- oder Regionalgruppe ist möglich. Interessierte wenden sich für Regionalgruppen bitte an Eva-Maria Schnurr (schnurr -at- plan17.de), für Arbeitsgruppen an Thilo Schmidt (mail -at- thiloschmidt.de).
?Frage nicht beantwortet? Dann schreiben Sie eine Mail an kontakt -at- freischreiber.de.